thread oben

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Jackson liegt im Sterben und Dr. Murray plaudert mit Patienten?

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Jackson liegt im Sterben und Dr. Murray plaudert mit Patienten?

    Montag, 15. Februar 2010 | Newsman - MJackson.NET | K-T |

    Dr. Conrad Murray (56) hat es offenbar mit den Wiederbelebungsversuchen von Michael Jackson nicht sonderlich eilig gehabt. Der Mitschnitt einer Voicemail könnte jedenfalls als Kernstück der Beweisaufnahme über Gedeih und Verderb des Hausarztes von Michael Jackson werden. Dr. Conrad Murray hintereließ nämlich eine Nachricht auf der Mailbox eines seiner Patienten. Angeblich just in dem Moment, wo der King Of Pop im Sterben lag, berichtet heute die News Of The World’, der der Mitschnitt vorliegt. Der Anruf sei um 11.54 am 25. Juni erfolgt, erst um 12.21 Uhr sei der Notruf eines Assistenten Jacksons bei der Polizei eingegangen.

    Aussagen zufolge habe Jacksons Herz aber gegen 11 Uhr zu schlagen aufgehört.

    Den Anruf, den Murray ofenbar ruhig und frei von jeder Hektik getätigt haben will, habe folgenden Wortlaut: “Hier ist Dr. Murray, Bob. Hallo, wie geht es Dir? Ähm, sorry, ich habe Sie nicht erreicht. Ich wollte mit Ihnen über die Ergebnisse des EECP reden (Enhanced External Counterpulsation – neues Heilverfahren für Herzpatienten – Die Red.). Sie haben die Studie richtig gut abgeschlossen. Wir würden Sie gern weiter als unseren Patienten sehen, auch wenn ich für eine Zeit wegen eines Auslandsaufenthaltes nicht in der Praxis bin.”

    Zur selben Zeit will Murray jedoch Jackson wiederbelebt haben. Die Anwälte des Arztes argumentieren aber, Murray habe diesen Anruf um 10.52 Uhr geführt, die Zeitschiene der Polizei könne nicht stimmen.

    Für die Staatsanwaltschaft ist aber noch etwas anderes wichtig: Murray habe gar nicht von diesen Anrufen erzählt. So als ob der Kardiologe etwas zu verbergen habe…

    Im Forum weitere Themen:
    Angehängte Dateien

  • #2
    Dr. Murray korrigiert seine Aussage

    Mittwoch, 17. Febr 2010 | Newsman - MJackson.NET | Stars & Entertainment |

    Dr. Murray verbessert seine zeitlichen Angaben im Anklagefall Michael Jackson. Er erklärt, nur für zwei Minuten den Raum verlassen zu haben. Die Ermittlungs-behörden stellen seine Aussage in Zweifel.

    Dr. Conrad Murray, Hausarzt von Michael Jackson, korrigiert seine Aussage bezüglich des zeitlichen Ablaufes bei seinen Wieder-belebungsmaßnahmen von Popikone Michael Jackson. Dr. Conrad Murray versucht damit ein paar zeitliche Ungereimtheiten klarzurücken, die sich im Falle Jackson ergeben hatten.

    Ursprünglich hatte der 56-jährige Arzt gegenüber der Polizei im Juni 2009 ausgesagt, dass er Michael Jackson um 10.50 das hochgefährliche Narkotium Propofol gespritzt habe. Dann sei Murray - laut eigenen Angaben zur Folge - für lediglich zwei Minuten auf die Toilette gegangen und als er wiedergekommen sei, soll Michael Jackson nicht mehr geatmet haben. Dr. Murray hätte daraufhin unverzüglich mit seinen Wiederbelebungsversuchen begonnen.

    Im Widerspruch zu Dr. Murrays Aussage steht nun allerdings, dass er um 11.54 Uhr auf die Mailbox eines Patienten gesprochen haben und vollkommen ruhig und abgeklärt über die Ergebnisse einer Herzuntersuchung gesprochen haben soll. Desweiteren führte Murray um 12.03 ein ca. zehnminütiges Telefonat mit seiner Freundin in Houston. Eine unmögliche Sache, wenn man bedenkt, in welcher Situation er sich befand. Erst um 12.21 setzte Dr. Murray dann einen Notruf bei der Polizei ab.

    Die Ermittlungsbehörden kommen demnach zu folgendem Ergebnis: Murray ließ offenbar den King of Pop ganze 73 Minuten allein und nicht wie nach eigenen Angaben nur zwei Minuten! Dr. Murray vernachlässigte damit seine Überwachungspflicht des Gesundheitszustandes Jacksons, die bei dem Verabreichen eines Narkotiums wie Propofol angezeigt ist. Die Überwachung der Vitalparameter zählt in Krankenhäusern, in denen Propofol zum Einsatz kommt, zum Standard. Dr. Murray soll noch nicht einmal ein EKG-Gerät zur Überwachung dabeigehabt haben. Seine Handlung war demnach grob fahrlässig.

    Murrays Anwalt Michael Flanagan kommentierte die neuen Angaben von Dr. Murray mit der Aussage: „Ärzte machen Fehler, und das was er tat, war einfach nur ein Fehler.” Was jetzt das Ergebnis aus diesen neuen Erkenntnissen sein wird bleibt abzuwarten.

    bildquelle: gettyimages
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Newsman; 22.02.2010, 00:01.

    Kommentar

    thread unten

    Einklappen
    Lädt...
    X