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GUILTY: Dr. Conrad Murray schuldig gesprochen (Die Diskussion)

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  • Zitat von BlaueBlume Beitrag anzeigen
    Dr. Conrad Murray: Jetzt sitzt er endgültig in der “Scheiße”…

    [LEFT][I]Ach das arme Kerlchen. Da sitzt er nun schon im Knast, für eine Tat, die er nicht so recht einsehen will und dann auch noch das
    hmmmmmmmmmmmmm!
    versteht mich bitte nicht falsch! was dr. conrad getan hat, das war absolut nicht in ordnung, und dass er dafür bestraft wurde ist auch vollkommen ok! aber ich finde es, nach wie vor, nicht ok, dass man ihn alleine die schuld gibt. das er versucht seine strafe zu mildern, das ist doch vollkommen ok - ob es richtig ist, das ist eine andere frage (eine moralische frage). ich gehe mal von den standpunkt aus, und davon bin ich auch weiterhin überzeugt, dass dr. conrad davon ausging, dass nichts passierte und er die 150 000 dollar pro monat einkassierte, wie 99% aller es getan hätten.
    ich habe es beim prozzes schon nicht verstanden, dass man michael jackson "nur" als opfer sah. jackson war auch ein “verführer”.
    Zuletzt geändert von Memphis; 23.03.2012, 02:00.

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    • Und die große Verführung für Murray war das Geld.Er ist und bleibt für mich der Täter und Michael ist hier das Opfer, egal was er von Murray wollte oder nicht, wenn es um ein Leben geht, hat ein Arzt sich nicht verführen zu lassen.

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      • Na ja, sagen wir mal so. Hätte ich ein Medikamentenproblem, würde ich mir auch einen "Arzt" suchen, dem das Wasser finanziell Oberkante Unterlippe steht, um dann alles ordern zu können.

        Hazel

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        • Hätte er das Medikament ordnungsgemäß verabreicht, hätte er ja auch nicht belangt werden können, und wäre das damals ans Tageslicht gekommen, hätte ich gedacht, dass beide nicht ganz sauber ticken. Aber es ging doch in erster Linie nicht darum, DASS er es verabreicht hat, sondern WIE. Und was das angeht, ist Murray nunmal eindeutig der Täter.

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          • Zitat von Zodiac Beitrag anzeigen
            Hätte er das Medikament ordnungsgemäß verabreicht, hätte er ja auch nicht belangt werden können, und wäre das damals ans Tageslicht gekommen, hätte ich gedacht, dass beide nicht ganz sauber ticken. Aber es ging doch in erster Linie nicht darum, DASS er es verabreicht hat, sondern WIE. Und was das angeht, ist Murray nunmal eindeutig der Täter.
            Du hast Recht, als Arzt hat Murray letztendlich versagt in ganzer Linie versagt.
            Es ist meiner Meinung nach schon entscheidend dass er es verabreicht hat, er hat Michael wohl viele Wochen vorher so mit Propofol in den Schlaf gebracht, das ist nicht normal ,es ist ein einschläfern, wenn du nicht beobachtest wirst und nicht geweckt wirst, dämmerst du vor dich hin und stirbst. Es ist kein Schlaf im eigentlichem Sinne.
            Als Arzt, hätte Murray dies verweigern müssen.
            Und dies verstehe ich nicht, warum sich Michael auf solche Einschläferungmethode einließ und letztendlich daran starb.

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            • Zitat von Memphis Beitrag anzeigen
              ich habe es beim prozzes schon nicht verstanden, dass man michael jackson "nur" als opfer sah. jackson war auch ein “verführer”.
              ich schon, Memphis:

              Ein öffentliches Nachsinnen darüber, dass Michael eine Art Verführer, wie Du es nennst, gewesen sein könnte oder sogar vielleicht war, verbot sich meiner Meinung nach für die gesamte Zeit von seinem Tod bis zur Verurteilung Conrad Murrays.

              C. Murray ist derjenige, der den Tod Michael Jacksons zu verantworten hat und dafür musste er zur Rechenschaft gezogen werden. Er stand vor Gericht, es wurden ihm 17 schwerwiegende Behandlungsfehler in einer nur Stunden währenden Zeitspanne nachgewiesen.
              Es ging im Prozess um das WIE der Todesumstände, nicht um das WARUM.

              Die Frage nach dem WARUM ist sehr viel vielschichtiger und bei dieser Frage spielt Murray eigentlich, wenn überhaupt, die kleinste Rolle. Und sie ist auch keine Frage für die Justiz sondern eher für eine für Psychologen, Soziologen und Biographen Michael Jacksons..... und zuletzt auch eine philosophische.
              Ihr kann man nur nachspüren, wenn die Ereignisse in Michaels Leben zueinander in Bezug gesetzt werden und die Augen vor Michaels eigenem Anteil an diesen Ereignissen nicht verschließt.
              Dazu jedoch ist es notwendig, einen Schritt zurückzutreten und sowohl Mj als auch die gesamte ihn umgebende Camarilla, bestehend aus -zig Beratern, Familienangehörigen und Freunden emotionslos zu betrachten.

              Und weil sich Michael Jackson dabei als ein ganz normaler, mit allen möglichen Widersprüchlichkeiten behafteter Mensch ohne Engelsflügel und ohne Heiligenschein entpuppen würde, wird das Erörtern in einem Forum wie diesem hier schon nach sehr kurzer Zeit gestoppt werden von denjenigen Fans, denen nur ein makelloser Michael Jackson wertvoll ist.
              Und dabei sind es doch gerade seine Fehler und seine Irrungen, die seinen Lebensweg so einzigartig machen und tiefe Sympathie hervorrufen....
              Zuletzt geändert von Hippolytos; 01.04.2012, 11:31.

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              • Hallo Hippo,

                wenn Du damit zum Ausdruck bringen wolltest, das Michael nicht vor Gericht stand sondern C. Murray, dann ist dem nichts hinzu zu fügen.


                Wenn Du das Warum aber in Frage stellst, so ist das leider verkehrt. Da allein zur Klassifizierung einer Straftat das Warum ebenso unabdingbar ist, wie alle weiteren Kriterien. Z.B. zur Klärung, ob vorsätzliches Handeln vorlag oder nicht.
                Somit konnte fahrlässige Tötung festgestellt werden und zur Anklage gebracht werden.

                Bei der Frage, ob eine Schuld festgestellt werden kann, ebenso bei der Bemessung des Strafmaßes war weiterhin das Warum ein Bestandteil.
                Und es war Bestandteil des Prozesses, eben auch die Beleuchtung der Person C.M.´s, der Ablauf und die (Lebens)umstände, hier ging es elementar darum, warum C.M. so handelte und hier spielte eben auch das Opfer mit rein. Sonst hätte es nie ein Abspielen des Bandes mit Michaels Stimme gegeben, sonst wären nie C.M.´s Lebensumstände auf den Tisch gekommen.
                Wobei auch ein Staatsanwalt sich in der Pflicht sah gerade deshalb noch mal darauf zu verweisen, wer vor Gericht stand. Conrad Murray.

                Es erklärt sich anhand eines simplen Beispiels vielleicht einfacher. Aber es hätte eben einen Unterschied gemacht, ob Murray, Michael in seiner Obhut, einen Anruf erhalten hätte, das z.B. ein Angehöriger von ihm verstorben wäre und er hier unaufmerksam gewesen wäre oder ob es eben andere Grunde hatte, weshalb er Michael Jackson allein gelassen hat usw. usw.
                Das Warum gehört also immer dazu im Strafrecht.

                Ich persönlich denke, das ganze Forum ist hier an den verschiedensten Stellen voll damit Michael, sein Umfeld, seine Familie auch mit Kritik zu sehen.
                Dem spricht nichts entgegen, sofern die Dinge belegbar begründet sind.
                Ab und an ein Hinweis von Usern, das es ggf. auch nur um persönliche Annahmen geht finde ich weder störend noch falsch sondern als Ausgleich zu den freien Meinungen, die ja Bestand haben, ziemlich wichtig.
                Im Zweifelsfalle für den/die Angeklagten!


                Weitermachen!

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                • Zitat von speechless2009 Beitrag anzeigen
                  Und dies verstehe ich nicht, warum sich Michael auf solche Einschläferungmethode einließ und letztendlich daran starb.
                  Zitat von Billy Beitrag anzeigen
                  Hallo Hippo,
                  wenn Du damit zum Ausdruck bringen wolltest, das Michael nicht vor Gericht stand sondern C. Murray, dann ist dem nichts hinzu zu fügen.
                  Wenn Du das Warum aber in Frage stellst, so ist das leider verkehrt.
                  @Billy

                  mein Beitrag knüpfte an Speechless' letzten Satz an:
                  Das "Warum" bezog sich weder auf C. Murray noch auf den Murry-Prozess noch auf das Strafmaß...

                  Das Thema Murry ist mit dessen Verurteilung (erstmal) beendet; "man" darf sich aber schon weiterhin Gedanken darüber machen, wie es eigentlilch dazu kam, dass Michael Jackson dazu übergegangen war bzw. übergehen musste nur noch künstlich erzeugten "Schlaf" zu finden.

                  Propofol ist kein Rauschmittel und es ist kaum anzunehmen, dass sich MJ aus Jux und Dollerei dem Propofol zugewandt hat.
                  Insofern hat es seine Berechtigung, wenn die Ereignisse und Lebensumstände der letzten Lebensjahre Michaels rekapituliert werden.
                  Kritik ist etwas anderes.

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