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Menschen die sich an eine Begegnung mit Michael Jackson erinnern

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  • Menschen die sich an eine Begegnung mit Michael Jackson erinnern

    Puh war das schwer die letzten Wochen ohne dieses Forum.
    Endlich gehts wieder, aber einer meiner Lieblingsthreads ist nun leider nicht mehr da.
    Hier waren so tolle Geschichten, Anekdoten und Bilder mit den dazugehörigen Erzählungen.
    Sehr sehr interessant und wunderschön. Ich hoffe wir lassen dieses Thema wieder aufleben, denn ich hatte den Eindruck, daß sehr viele hier eine grosse Freude daran hatten und sicherlich auch immer noch haben werden.
    Also Leute, jetzt heisst es wieder recherchieren, suchen und tolle Geschichten von Begegnungen verschiedenster Menschen mit Michael reinzustellen.
    Ich freue mich schon darauf

  • #2
    Schön, dass das Forum wieder funktioniert.

    Aber ich bin doch sehr traurig, dass die ganzen Sachen, die hier eingestellt wurden nicht mehr da sein sollen.

    Kann man da nicht noch was machen und die wiederherstelen? Auch wenn es etwas länger dauern wird.

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    • #3
      Da kannst Du aber sicher sein. Curley unser Genie wird hoffentlich wieder tiiiiiief graben in den Weiten des webs und für uns schöne Geschichten ausgraben.
      Ich hab zwar alle Geschichten incl. der Bilder abgespeichert aber das hierher kopieren klappte nüsch. Meiner Meinung nach müßte es aber gehen, vllt. könnte mir jemand Schützenhilfe geben dann könnte ich weiter helfen!!!!

      Also auf ein Neues

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      • #4
        So, habe dann mal diese kleine Geschichte wieder rausgekramt, hatte sie vorm Chrash schon einmal eingestellt:

        "Mit den Klamottengrößen seiner Kinder hatte er es nicht so. Ob Shirt oder Kleidchen fast alles habe er zu klein
        ausgewählt, erinnert sich Ursula Schmidt. Das Problem nur: Nicht ansprechen, geschweige denn anfassen, lautete
        die Order für den hohen Besuch mit Hut und Mundschutz, der 2001 in Ursula Schmidts Geschäft "Me & Mom" in
        den Louisen-Arkaden platzte nebst Bodyguards, Nanny sowie Sohn und Tochter, vermummt in Stoffwindeln.
        Irgendwie hatte sie bereits eine Ahnung, als die Managerin des Falkensteiner Kempinski Hotels an diesem
        Frühlingstag vor acht Jahren anrief und etwas von einem "Weltstar" orakelte, der gern bei ihr einkaufen wolle.
        "Den Namen verriet sie nicht", sagt Ursula Schmidt. Nur, dass der mysteriöse Promi nach Geschäftsschluss zu
        shoppen gedenke, und sie bloß keine Medien alarmieren dürfe. Nachmittags seien zudem Leute vorbeigekommen
        und hätten alles kontrolliert: die Räume, die Fenster, die Umgebung. "Das wird ja wohl nicht Michael Jackson
        sein", witzelte Ursula Schmidt schon mit ihren Zwillingstöchtern.
        Gegen 20.30 Uhr trabte der ganze Tross dann zur Tür herein. "Ich konnte es nicht fassen", sagt die damals 23-
        jährige Mael Nathalie Schmidt und bat ihre Schwester Femke: "Zwick mich bitte mal." Sie waren Fans des
        Musikers, "keine verrückten", doch einige seiner Alben standen bei ihnen im Regal und ***** himself plötzlich vor
        ihnen im Laden. "In schwarzen Schlabberhosen und weißen Tennissocken", hat Femke Schmidt beobachtet. "Sehr
        schüchtern und unsicher" habe er anfangs gewirkt. Da ging es den Schmidts wenig anders. "Wir haben uns kaum
        getraut, ihn anzuschauen", sagt Ursula Schmidt. Dennoch bemerkte sie seine Fehlgriffe in Sachen Größe und
        sprach Jacksons Managerin an. "Darauf bedankte er sich überschwänglich und das Eis war gebrochen."
        Völlig von den (Tennis-)Socken aber war der Star, als er Mael und Femke Schmidt erstmals nebeneinander sah.
        "Oh, ihr seid Zwillinge?", habe er gestaunt. "Nein, Drillinge. Wir haben noch einen Bruder", lautete die Antwort.
        Von da an hörte er kaum noch auf zu fragen. "Ob wir gleich fühlen und das Gleiche träumen, zum Beispiel." Sogar
        Hut und Mundschutz nahm er schließlich ab. Immerhin hatte er seine Kinder Paris und Prince Michael schon bald
        nach dem Eintreten enthüllt. "Die waren sehr lieb und gut erzogen", erinnert sich Femke Schmidt. "Und er ist total
        süß mit ihnen umgegangen", ergänzt ihre Schwester Mael.
        Überhaupt sei er zwar "ziemlich kindlich" gewesen, aber "so nett, so menschlich", so anders eben, als er oft in den
        Medien rüberkomme, sind sich die Frauen einig. Selbst seine Nase habe gar nicht so "verstümmelt" ausgesehen.
        Knapp drei Stunden stöberte Jackson im Laden, kaufte seinen Kindern viele knallbunte Klamotten und räumte
        sogar brav die am Boden verteilten Stofftiere zurück in den Schrank. Ursula Schmidt gab er zum Abschied einen
        Handkuss, "und uns hat er kurz umarmt", berichten die Zwillinge. Sein unerwarteter Tod habe sie "schwer
        schockiert" und ihnen diesen Tag im Jahr 2001 wieder ins Gedächtnis gerufen. "Wir haben kein Foto, nicht mal ein
        Autogramm". Die Erinnerung aber "tragen wir auf ewig im Herzen".

        http://www.fr-online.de/rhein-main/b...2/-/index.html


        Hallo Biggi,

        habe einfach die Geschichte aus meiner pdf-Datei markiert, in die Zwischenablage kopiert und hier eingefügt.
        Habe auch sämtlich Geschichten teilw.mit und ohne Übersetzungen gespeichert, zusammen kriegen wir das doch hin
        Zuletzt geändert von Susa; 01.08.2010, 10:48. Grund: Link vergessen

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        • #5
          Hier noch ein paar kleine Erinnerungen:

          Die folgenden Erinnerungen an Michael sind von Shaye Areheart, die an dem Buch "Moonwalk" mit gearbeitet hat,
          und sind Auszüge aus ihrem Nachwort der neuaufgelegten englischen Version, welches sie für das Buch
          geschrieben hat. Laut "Onkel wiki" gab sie aber später diesen Job auf nachdem Michael eine Schlange nach ihr
          geworfen hat...
          Ob's stimmt? In dem Buch beschreibt sie ihre Begegnung mit der Schlange so, dass Michael sie in einen Raum
          führte in dem ein Terrarium stand, sie aber nicht sehen konnte was darin war. Michael brachte sie und Jackie
          (Jacqueline Kennedy Onassis) dazu die ebenfalls im Raum befindlichen wunderschönen Vögel anzuschauen, als er
          sich plötzlich vom Terrarium wegdrehte und mit einem süßen Lächeln fragte, ob sie Muscles (seine Schlange)
          halten wollte, und sie tat es. Michael nahm die Schlange später wohl etwas enttäuscht wieder an sich und stichelte
          auch noch später darüber, er hoffte wohl dass sie geschrien hätte und vielleicht hysterisch aus dem Raum gerannt
          wäre.
          Auf jeden Fall beginnt das Nachwort recht treffend...
          “Michael Jackson had an infectious laugh and a wonderful sense of humor…..He was sweet and funny and a little
          shy, but it was obvious he was honored to have Jackie in his home and pleased that she and I wanted him to write
          a book”.
          “Over the four years I intermittently worked and travelled with Michael while he was creating his book, I saw his
          delight in the world, his fresh perspective on what most of us would call reality. Michael was an artist, and artists
          are not like us; they don’t work to work in an office, to live conventionally, to never ruffle feathers.”
          “Michael lived music, he breathed music. While walking down the stairs or riding in a car, he would open his
          mouth and a bit of song he was working on ….and all within hearing range would feel quite amazed to be in the
          company of someone who was so obviously a musical genius.”
          “Michael loved being in the company of children, because, as he told me many times, “Children don’t lie to you.
          Children are pure and innocent and good. Being with children is like being blessed, like being with angels”. ”
          "...he was an extraordinary man. I have never met anyone like him, and I doubt I ever will.”
          Das ganze auf Deutsch:
          "Michael hatte ein ansteckendes Lachen und einen wundervollen Sinn für Humor...Er war süß und lustig und ein
          wenig schüchtern, aber offensichtlich war er geehrt dass Jacki (Kennedy) bei ihm zu Hause war und erfreut
          darüber dass sie und ich wollten dass er ein Buch schreibt."
          "Im Laufe der vier Jahre in denen ich unregelmäßig mit Michael arbeitete und reiste während er sein Buch
          Moonwalk kreierte, sah ich seine Freude in der Welt, seinen frischen Blickwinkel auf das was die meisten von uns
          Realität nennen würden. Michael war ein Künstler, und Künstler sind nicht wie wir; sie wollen nicht in einem Büro
          arbeiten, konventionell leben, niemals jemanden verstimmen."
          "Michael lebte Musik, er atmete Musik. Während er die Treppen herunter ging oder in einem Auto fuhr, würde er
          seinen Mund öffnen und ein wenig von einem Song an dem er arbeitete, oder eine Melodie die in seinem Kopf
          rumschwirrte, hören lassen, und alle in Hörweite würden sich ganz in Erstaunen versetzt fühlen, in der Gesellschaft
          von jemandem zu sein der so offensichtlich ein musikalisches Genie war."
          "Michael liebte es in der Gesellschaft von Kindern zu sein, wie er mir mehrmals sagte:" Kinder lügen Dich nicht an.
          Kinder sind unverfälscht und unschuldig und gut. Zusammen mit Kindern zu sein ist wie gesegnet sein, wie mit
          Engeln zusammen sein". "
          "...er war ein außergewöhnlicher Mann. Ich habe noch nie jemanden wie ihn getroffen, und ich bezweifle das ich
          es jemals werde."
          Jackie Kennedy schrieb noch:
          “To many people Micheal Jackson seems an elusive personality, but to those who work with him, he is not. This
          talented artist is a sensitive man, warm, funny, and full of insight.”
          "Für viele Menschen scheint Michael Jackson eine schwer fassbare Persönlichkeit zu sein, aber für diejenigen, die
          mit ihm arbeiten, ist er es nicht. Dieser talentierte Künstler ist ein sensibler Mann, herzlich, witzig und voller
          Verständnis. "

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          • #6
            Diese Geschichte ist eher etwas zum schmunzeln...kürze das Vorgeplänkel mal etwas ab.

            Ein Typ Namens Sam L.Parity war 1989 nach dem Collage auf der Suche nach seinem ersten Job, und fand diesen
            in einer Hütte auf dem Parkplatz gegenüber der Strasse eines der großen Tonstudios in Hollywood. Für zwei
            Monate durfte er die Autos verschiedener Rockstars einparken bald darauf das Studiogebäude reinigen. Kurze Zeit
            später machte er sich abermals auf die Suche nach einer anderen Arbeit, und landete in einem Studio auf dem
            Sunset Blvd., wo ihm dann ein Job als Laufjunge für ein ganz spezielles Projekt angeboten wurde im San Fernando
            Valley...ich sag nur "Dangerous"
            Ab jetzt lass ich S.L.P. mit eigenen Worten weiterreden..
            This project would eventually become Michael Jackson's "Dangerous" album.
            Michael didn't say much to me at first, until one day he ran in screaming that there was a "vagabond" sitting in the
            alley behind the studio. I took a look, expecting Charlie Chaplin to pop out or something, but there was just some
            homeless guy sipping malt liquor out of a bag on the back steps.
            Eventually, Michael warmed up to me, and even started talking to me once in a while if he was in the mood. Once,
            he asked if I was going to have to go fight in the (Gulf) war. I told him I was probably too old to be drafted, and
            he responded by saying that he was relieved, because "if you went to the war, you could die."
            He also started sending me out on errands, like going out with his credit card one afternoon to fill his huge Blazer
            up with gasoline. If I remember correctly, he had an auxiliary gas tank mounted, so he could get up to his ranch
            without having to get out and fill up along the way.
            I guess I should mention at this point that Michael is an awful driver. He hit everyone's car in the studio lot at least
            once, including mine. One time, he rear-ended a guy on the 101 freeway, and just left the scene because the guy
            got out of his car and started screaming at him. Eventually, he gave up and got someone to drive him in to work
            every day.
            Other memorable experiences include calling Tower Records (RIP) an hour before they closed, and having them
            shut down early so that Michael and I could go shopping. Even thought it was just up the road, I was glad to get
            out of MJ's car and into the safety of the store! I think he dropped about $1500 on CDs that night.
            Anyway, one day Michael shyly asked me if I could do him a special favor. I'm pretty sure this was after he
            stopped driving, so I guess he really didn't have any other way to get stuff during the day. Of course I agreed,
            which was when he told me flat-out that he had just run out of underwear.
            For pretty much the whole two years that I worked with him, Michael came in every day wearing black dress pants
            and a red button-down shirt. He had a whole rack of just these two items in his office, which I assume he either
            had cleaned and returned to him, or just threw away at the end of the day. But on this particular day, I guess he
            was running low on drawers.
            At first, he just said that he wanted underwear. When I asked him what kind, he just repeated "Underwear!" When
            I told him I wasn't his mother and didn't know what to get, he kind of laughed, and then said "Hanes thirty
            please." When I was almost out the door however, he came running up and yelled "make them thirty-twos, I don't
            want them to be too tight!" So there it is folks. The King of Pop wears tightie-whities!
            Other than that, I never saw any funny business going on for the two years I worked with him. I really enjoyed
            this experience, and even got my name on the CD! Michael was always polite and reserved in the studio, but he
            had his silly moments as well.
            He was also really concerned about doing anything that would inadvertently upset anybody around him. Even
            though he was spending five thousand bucks a day on studio time, Michael left me this note one day on my desk.
            I kept it as a souvenir, and pull it out now and then if people ever question my story. It pretty much tells you
            everything you need to know about him as a person and an artist.

            Inkpin.jpg

            http://axecollectorblog.blogspot.com...h-badness.html

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            • #7
              Die Erinnerungen von Sam Parity hatte ich damals nur auf Englisch gepostet, aber jemand anderes hatte sie später auch auf Deutsch eingestellt.

              Meine Abrechnung mit „Schlechtigkeit“, Sam Parity
              Vor ein paar Wochen war ich bei einem Mitarbeitertreffen für neue Angestellte, wo jeder im Raum gebeten wurde,
              eine Geschichte zu erzählen, die niemand sonst kannte. Ich wartete geduldig, bis ich an der Reihe war und dann
              erzählte ich in aller Seelenruhe, wie Michael Jackson mich zu TC Penneys schickte, Unterwäsche zu kaufen.
              Da ich diese Geschichte meinen Freunden schon unzählige Male erzählt hatte, war ich etwas überrascht von der
              heftigen Reaktion, die die Leute nach meiner Äußerung zeigten. Man kann ihn mögen oder nicht, aber man kann
              ja nicht abstreiten, dass Michael Jackson noch immer eine Naturgewalt ist. Selbst meine Fünftklässler kennen ihn
              und sie waren alle erst drei als seine letzte Platte rauskam! Und um die Sache richtig zu stellen ist hier meine
              Schilderung meiner Jahre mit dem King of Pop.
              1989 war ich ein frischgebackener Collegeabsolvent auf der Suche nach meinem ersten Job. Da ich einer von 6
              Leuten in diesem Jahr war, die eigentlich zum College gingen, um zu lernen wie man in einem Aufnahmestudio
              arbeitet, war es für mich kein Problem, einen Job in einem der bedeutenden Studios in Hollywood zu finden.
              Natürlich konnte man nicht erwarten, trotz des teuren Hochschulabschlusses, mit namhaften Bands zu arbeiten,
              was wirkliche Erfahrung voraussetzte, was gewiss jeder andere draußen bekam , während ich meinem wertlosen
              Abschluss nachlief.
              Stattdessen steckten sie mich für zwei Monate in ein Parkhäuschen auf der anderen Seite der Straße. Verrückt,
              aber ich hatte schon einige Erfahrung in dem Bereich, ich hatte den Sommer damit verbracht in der Nähe von
              Fenway Park als Parkservicekraft zu arbeiten.
              Für Rockstars Autos zu parken hat sicherlich was für sich. Iggy Pop fuhr mal mit einem Hyundai ohne
              Windschutzscheibe vor. Oder Milli Vanilli, die gaben mir einen Dollar fürs Parken ihres Jeeps. Die Beastie Boys
              rasten mal alle samt los mit ihrem geliehenen Escort, fuhren den Mullholland Drive runter und schickten das Auto
              über die Klippen. Und David Crosby gab mir einmal die Woche einen 20 Dollarschein, um seinen nagelneuen BMW
              750 in die Waschstraße zu bringen, was mich jedes Mal drei Dollar kostete. Als ich es ihm dann einmal
              zurückbrachte gab er mir 20 Dollar Trinkgeld.
              Nichtsdestotrotz war eine Beförderung unabdingbar und im Winter 89 wurde ich zum Hausmeister befördert.
              Wenigstens war ich glücklich, endlich im Gebäude angekommen zu sein, weil es so langsam kalt wurde in dem
              unbeheizten Parkhäuschen. Aber ich wusste absolut Garnichts über Toilettenreinigung oder Bodenwischen, was
              bewiesen wurde durch die mordsgiftige Rauchwolke, die aus dem Putzeimer hochstieg, als ich Bleiche und
              Ammoniak zusammen reintat.
              David Crosbys Auto für 20 Dollar zu waschen war eines. Aber das Badezimmer des Studios sauberzumachen
              nachdem David Crosby 20 Minuten drin war, war was anderes. Zu Anfang sollte ich die ganze Nacht aufbleiben,
              aber nachdem ich 6 Stunden das Gebäude gereinigt hatte, war das leichter gesagt als getan. Als ich endlich am
              Morgen nachhause gehen wollte, bat mich der Studiomanager 2 kleine Buchstützen aus Messing in Form von
              Elefanten mit nachhause zu nehmen und zu polieren vor meiner nächsten Schicht. Stattdessen verbrachte ich
              meinen Tag damit, nach einem anderen Job zu suchen und fand einen auf dem Sunset Boulevard.
              Bei meinem neuen Job war ich als „Läufer“ eingestellt, das heißt ich musste rennen und Besorgungen in ganz LA
              machen in meinem verlässlichen kleinen VW Golf. Ein paar Monate später schickten sie mich für ein „besonderes“
              Projekt ins San Fernando Valley.
              Dieses „besondere“ Projekt wurde schließlich Michael Jacksons „Dangerous“-Album. Als ich anfing, arbeitete
              Michael mit drei verschiedenen Produzenten, die alle Quincy Jones Platz einnehmen wollten, der nicht dazu
              ausgewählt war, an diesem Projekt mitzuarbeiten. Ich glaube, Michael wollte dieses Mal auf eigenen Füßen stehen,
              das Problem war nur, er hatte keine Ahnung, was er wollte. Eines Tages nahm Slash von Guns N roses ein
              reißendes Gitarrensolo auf und am, nächsten Tag sollte ein Kinderchor ein Kinderlied oder sowas singen.
              Michael sagte die erste Zeit nicht viel zu mir, bis er eines Tages schreiend ins Studio kam und meinte, ein
              „Landstreicher“ triebe sich hinter dem Studio herum. Ich ging nachsehen und erwartete Charlie Chaplin , der
              gerade Mittag machte oder so, aber da war nur ein armer Obdachloser, der aus einer Tüte seinen Alkohol auf der
              Hintertreppe trank.
              Schließlich wurde Michael warm mit mir und er begann sogar mir manchmal zu erzählen, in welcher Stimmung er
              sei. Einmal fragte er mich, ob ich im Golfkrieg kämpfen müsste. Ich sagte ihm, dass ich wahrscheinlich schon zu
              alt sei, um eingezogen zu werden und er antwortete mir, dass er sehr erleichtert sei, denn „wenn Du in den Krieg
              gehst, könntest Du getötet werden.“
              Er fing auch an, mich für Besorgungen zu rufen, so schickte er mich mal los mit seiner Kreditkarte seinen
              RiesenBlazer (k.A muss wohl ein Auto sein)aufzutanken. Wenn ich mich recht erinnere hatte er einen zusätzlichen
              Gastank angeschlossen, sodass er ohne zusätzliche Füllung zu seiner Neverland Ranch zurückgekommen wäre.
              Ich glaube, ich sollte erwähnen, dass Michael ein furchtbarer Autofahrer war, er traf jedermanns Auto am Studio,
              einschließlich meines. Einmal fuhr er einem Jungen auf dem Freeway 101 hinten drauf und verließ einfach den Ort
              des Geschehens, weil der Junge aus seinem Wagen ausstieg und anfing, ihn anzuschreien. Schließlich gab er es
              auf und ließ sich jeden Tag von jemandem zur Arbeit bringen.
              Eine andere unvergessliche Erfahrung war der Anruf bei Tower Records eine Stunde bevor sie zumachten und sie
              zu veranlassen, dass sie früher schließen, damit Michael einkaufen konnte. Ich dachte, es sei nur ein Stück die
              Straße entlang, aber war ich froh, aus Michaels Wagen raus und in die Sicherheit des Geschäfts zu kommen. Ich
              glaube, in dieser Nacht ließ er 1500 $ für CDs hängen.
              Jedenfalls fragte mich Michael eines Tages schüchtern, ob ich ihm einen besonderen Gefallen tun könnte. Ich bin
              ziemlich sicher, das war nachdem er aufgehört hatte, selbst zu fahren und ich glaube, er hatte an dem Tag keine
              Möglichkeit, an einen anderen Mitarbeiter ranzukommen. Klar, war ich einverstanden, das war der Tag, an dem er
              mir geradeheraus sagte, dass er keine Unterwäsche mehr habe.
              In den ganzen 2 Jahren, in denen ich bei Michael arbeitete, trug er jeden Tag schwarze Hosen und ein
              durchgeknöpftes rotes Hemd. Er hatte eine ganze Ablage voll nur mit diesen 2 Teilen in seinem Büro, die er wie
              ich annehme nicht waschen ließ und wieder zurückbekam, sondern sie einfach am Ende des Tages wegwarf. Aber
              an diesem Tag war er wohl knapp mit Unterhosen.
              Zuerst sagte er, er brauche Unterwäsche. Als ich ihn fragte, welche, sagte er nur „Unterwäsche!“ Als ich ihm
              sagte, ich sei nicht seine Mutter und wisse nicht, was ich nehmen solle, lachte er und sagte:“Hanes ,30er, bitte.“
              Als ich schon fast aus der Tür war, lief er mir rufend nach:“Nimm die 32er, ich mag sie nicht zu eng!“So ist das
              also Leute, der King of Pop trägt Tightie-whities!“
              Ansonsten habe ich in den 2 Jahren, in denen ich bei ihm arbeitete niemals zweifelhafte Dinge gesehen. Ich habe
              diese Erfahrungen sehr genossen und mein Name kam sogar auf die CD! Michael war stets höflich und
              zurückhaltend im Studio, aber genauso hatte er auch seine albernen Augenblicke.
              Er war auch sehr besorgt darüber, dass er irgendetwas tun könnte, was versehentlich andere um ihn herum
              verletzen könnte. Auch wenn er 5000 Dollar am Tag fürs Studio ausgab, ließ er mir eines Tages diese Notiz auf
              meinem Schreibtisch. Ich behielt es als Souvenir und nehme es von Zeit zu Zeit heraus, wenn Leute mich nach
              meiner Geschichte fragen. Es erzählt Dir eigentlich alles, was Du über ihn als Person und Künstler wissen musst.
              (Auf dem Zettel steht:“Hab mir einen Tintenstift genommen“)

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              • #8
                Hier kommt noch eine Erinnerung von Amidara, eine der ersten Geschichten in diesem Thread, die mich schon damals sehr berührte...falls Du es wünscht Amidara, werde ich sie wieder löschen.

                Hier zwei meiner Begegnungen mit Michael.
                Am 4.sept.88 war auf dem BAd Konzert in Gelsenkirchen- Parkstadion. Meine damalige Freundin die etwas älter
                war als ich, hatte die Glasknochenkrankheit und war mittlerweile in einem Rollstuhl gefesselt sie hatte eine art
                Meet & Great gewonnen( ganz genau weiß ich das nicht, ich weiß nur sie hatte gewonnen) und durfte ihn
                Backstage sehen. Neben ihrer Mutter durfte ich sie begleiten. Sicherlich hatte ich seine Musik schon mal gehört
                aber ich bin ehrlich ich haben mich so noch nicht so mit Musikern beschäftigt. Vorallem konnte ich kein
                Englisch,bis auf ein paar kleinigkeiten wie yes, No, ect aber ne wirkliche Konversation noch nicht.
                Es war noch eine Zeit bis zu seinem Auftritt, es waren außer uns noch ein paar andere Kinder dort. Und dan kam
                er zu uns allen. Er hat sich für jenden Zeit genommen, sie umarmt, geknuddelt und wir bekamen ein Kuss auf die
                Wange. Ich verstand kein Wort was er da so erzählte und ich fand seine Stimme zart aber denoch bestimmend.
                Schwer erklärbar lach. Dann kniete er zu meiner Freundin gab ihr die Hand, die beiden knuddelten, gaben sich
                küsschen und ich stand da erstmal blöde daneben, meine Freundin konnte schon recht gut Englisch. Dann schaute
                er mich an und das war , die Augen, ich war sooooooooooooo in diese Augen versunken, ich habe kein wort
                gesagt ich war wie Hypnotisiert, wie bei der Schlange im Dschungelbuch. Ich kann es bis heute nicht beschreiben,
                er gab mir die Hand, zog mich an sich, umarmte mich, es fühlte sich gut an, ich fühlte mich unglaublich wohl und
                dieser moment hätte ruhig länger dauern können. Er gab mir einen Kuss auf die Wange .Als er mich was fragte
                schaute ich total ängstlich meine Freundin an, was hat der gesagt? Sie war nur am Kichern und erklärte ihm das
                ich nichts verstehen würde. Das einzigste was ich dann sagte war, das ich seine Augen wunderschön finde. Diese
                Sekunden waren für mich wie eine Ewigkeit und ich hatte das gefühl alles darin lesen zu könne. Michael hatte das
                aber verstanden was ich über seine Augen sagte. Und er so Thanks. Dat verstand ich wiederum. Wir bekamen
                Autogramme auf das Tourprogammheft der Badtour. Saßen dann Seitlich an der Bühne und schauten das Konzert
                an.
                Mein Freund war 14 einhalb und ich 12 einhalb als wir so was wie ein Paar waren, nein natürlich nicht in Sexueller
                hinsicht. Er war der erste Junge für den ich Liebe empfand. Der erste Feuchte Kuss der etwas später kam. WIr
                kannten uns schon über 7 Jahre und waren ansich vorher Freunde(Platonisch) gewesen.
                Er wollte mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Die Eltern sind aber nicht gerade weit gekommen, denn wie
                immer in den Ferien ist sehr schnell Stau. Sie standen auf der Autobahnauffahrt fest. Da diese sehr Kurvenreich
                war, sah ein LKW fahrer die stehende Autos nicht und raste in das Stauende. Er schob ein Paar Autos wie
                Spielzeuge zusammen. Die Eltern meines Freundes Starben sofort. Seine Jüngere Schwester verstarb auf den Weg
                ins Krankenhaus im Heli. Mein Freund schaffte es schwer verletzt ins Krankenhaus. Er lag im Koma, mußte einige
                Operatinen über sich ergehen lassen, nur seine Tante die einzige Verwandte die er noch hatte besuchte ihn und
                kümmerte sich Liebevoll um ihn. Ich drufte noch nicht zu ihm. Es verging einige Zeit. Aber dann konnte er auf
                Normalstation verlegt werden. Wo ich dann auch endlich hin durfte.
                Er feierte seinen 15 Geburtstag im Krankenhaus und ich meinen 13 bei ihm ebenfalls, auch wenn meine Eltern das
                garnicht gut fanden.
                Mein Freund und ich waren beide schon total verrückt nach Michael. Wir hörten die Musik, schauten Moonwalker
                ect und mein Freund war ein sehr guter Tänzer der natürlich den Moonwalk beherschte.
                Als wir dachten, er könne bald nach Hause, traff uns die hammer diagnose Aids wie ein Schlag ins Gesicht. Da sein
                Imunsystem ebenfalls sehr geschwächt war wurde uns gesagt das der Verlauf schneller gehen wird ( damals
                anfang der 90iger war alles noch nicht so gut wie heute)
                Die Tante Kontaktierte Michael, wie sie das genau tat weiß ich nicht, weil ich sie nie danach gefragt habe. Da es
                für mich Persönlich keine Rolle spielte.
                Ich war ein Schulkind somit war ich nicht jeden Tag bei ihm und dann auch erst nach der Schule. Eines
                Nachmittages, ich war auf dem weg zum Kh, klopfte ich an die Tür, trat ein und sah das jemand an dem Bett
                meines Freundes saß. Aber es war still keiner sagte was. Also sagte ich Hallo, ging um das Bett um meinen Freund
                zu begrüßen und brabbelte vor mich hin was am Tage schon alles passiert sei. Und erst dann nahm ich die andere
                Person wahr und sah direkt in seine Augen. Michael grinste und sagte Hi. Ich mußte mich erstmal setzten, sagte
                auch Hi.
                Der Vater meines Freundes war Amerikaner und seine Mutter Deutsche, daher sprach er wunderbar Englisch im
                gegensatz zu mir, ich verstand mehr als ich sprechen konnte. Wenn ich was nicht verstand, überstzte mein Freund
                es für mich und Michael wartete immer Geduldig bis ich soweit mit kam.
                Aber es blieb nicht bei diesem einen Besuch, es folgten noch sehr viele. Er war immer mal wieder Terminlich weg.
                Einige verschob er wodurch er auch schon mal Äger hatte, aber das Störte ihn nicht, das war ihm auf eine Art
                egal. Zu mindest vernahm ich das so.
                Manchmal kam er auch als Clown verkleidet und hat natürlich auch die anderen Kinder der Station besucht. Er war
                immer sehr liebvoll im umgang mit den Kindern. Aber hat sie nie als Zerbrechliche Wesen hinsichtlich ihrer
                Erkrankung angesehen.
                Aber Primär war er eben für meinen Freund da und auch für mich. Denn ich gehörte zu meinem Freund und somit
                bezog er mich in allem mit ein.
                Es gab sovieles was er gemacht hat, er hat uns Vorgelesen, ich gestehe das ich damals so manches nicht
                verstanden habe was er vorlas. Aber das war mir dann auch nicht so wichtig, sondern es war wichtig für mich in
                dem Bett meines Freundes zuligen an ihm gelehnt und einfach alle Sorgen zu vergessen.Aber je älter ich wurde
                wurde mir auch bewußt was Michael mir Vorlas, weil ich mir die Bücher selber holte. Michael hatte eine Geduld,
                eine Stimme die einen einfach alles vergessen lies. Kann es nicht näher beschreiben. Er war ein wunderbarer
                Magier hihi kleine Tricks hatte er immer Parat.
                Wir haben gesungen und manchmal haben wir auch übers Tanzen gesprochen, was mir selbt immer etwas
                unangenehm war, weil ich Persönlich immer das gefühl hatte das ich nicht gut bin.
                Ich habe in Kunst ein Bild gemalt als die Lehrerin sagte malt einfach mal was euch so einfällt. Ok ich war in der
                Schule nicht mehr gut, was natürlich an all die Umstände lag die mein Interesse weit von der Schule weg
                brachten. Ich malte ein Bild mit einer Mauer, einer Weltkugel darum ein Herz. Oben steht Heal the World und
                unten eben Michael Jackson. Auf der Mauer hatte ich einige Sprüche geschrieben unter anderem I Love you.
                Meine Lehrerin gab mir dafür eine 1 wobei das gemalte jetzt nichts Besonderes ist. Aber ich habe mich sehr
                darüber gefreut und als ich ins KH ankam erzählte ich beiden das ich eine Eins in Kunst hätte weil ich ein Bild
                gemalt habe. Und beide wollten es sehen.
                Ich Zeigte es und Mike nahm mein Bild in die Hand und es war erstmal Stille.
                Ich oh gott hoffentlich habe ich jetzt nichts falsches gemacht, auf einmal wurde mir klar das der Mann dessen Bild
                ich gewidmet habe das in den Händen hält und zum ersten mal in meinem Leben war ich richtig Peinlich berührt.
                Ich habe in dieser Zeit einerseitz den Mann auf der Bühne und den der da bei uns gesesse ist, als zwei Menschen
                gesehen und da wurde mir erst richtig bewußt das es ein und die selbe Person war. Schwierig das zu beschreiben.
                Diese Ruhe unterbrach Michael dann in dem er aufstand und zu mir rum kam, mich umarmte und zu mir sagte:
                Yes, we heal the world, thank you for this beautiful picture. I love you too. Ich konnte nichts mehr sagen. Ich
                wollte in diesem moment gerne im Erdboden versinken hihi. Aber das legte sich schnell wieder.
                Michael bezahlte meinem Freund ein Privat Zimmer so das wir dort meistens Ungestört sein konnten, es wurde so
                gewählt das auch für Mike möglich war nicht immer das Krankenhaus ganz im beschlag zu nehmen. Es kam auch
                Tage da hat er direkt im Kh geschlafen und es gab auch mal die Situation das er am Bett meines Freundes
                eingeschlafen war.
                Mike hatte immer tolle Ideen. Es gab Konfetti schlachten mitten im Zimmer das Personal war darüber nicht so
                erbaut, weil sie ja schauen mußten das alles wieder Sauber wird. Wir waren draußen wenn es meinem Freund gut
                ging am See und viels mehr.
                Als der Gesundheitszustand meines Freunds schlechter wurde und er mit dem Magen Probleme bekam, war Mike
                wie ein Führsorglicher Vater zu ihm, hat ihn mut zu gesprochen und ihn gefüttert. Es gab momente wo ich aus
                dem Zimmer ging und es einfach nicht mehr Ausgehalten habe meinen Freund so leiden zu sehen. Später kam
                Mike zu mir umarmte mich und versuchte mich zu trösten.
                Wir haben viele spiele gespielt, angefangen von Mensch ärger dich nicht wo ich am meisten gewann bis hin zu
                Monopoly.
                Es kamen einige Termine die ihn veranlassten um die halbe Welt zu reisen. Und als er wieder kam, ( mir war so als
                ob sie sich Gedanklich Verabredet hätten). Denn es sollte der letzte Tag gewesen sein. Die Tage zuvor waren
                schon sehr schlimm. Ich mußte viel weinen weil es sehr schwer erträglich für mich war. Einzelheiten was die
                Krankheit und ihre Auswirkung hatte möchte ich nicht wieder geben. Michael hielt seine Hand, und streichelte ihm
                immer wieder über Stirn. Er sagte zu ihm, du darfst dich freuen nach Hause zu gehen. Ich hatte schwierigkeiten
                mit dem Ablauf, ich kam gefühlsmäßig nicht mit. Einerseits war da etwas das mir sagte du mußt dich damit
                abfinden und lernen damit um zugehen, die andere seite war wie ein kleines Bockiges Kind das sagte ich will aber
                nicht. Ich hatte Angst, wollte ihn nicht verlieren. Wollte das er bei mir bleibt. Ich weiß das Michael ihm etwas zu
                flüßterte, was genau weiß ich leider bis heute nicht. Aber mein Freund starb mit einem Lächen im Gesicht. Danach
                gab Mike ihm ein Kuss auf die Stirn und wünschte ihm eine gute Reise. Auch er weinte.
                Ich war so zerissen das ich zwischen drinn nur schrie. Mike kam zu mir nahm mich in den Arm und versuchte mich
                zu beruhigen. Aber in mir tobte das Chaos. Ich wirbelte rum und schlug ihn sogar auf die Brust, bis er meine
                Hände zu fassen bekam, er hilt sie fest, er hatte sehr viel Kraft, sprach mit ruhiger aber bestimmender Stimme zu
                mir das ich mich beruhigen sollte. Langsam kam ich wieder runter.
                Er sagte mir wann immer du ihn sehen willst, wann immer dich deine sehnsucht nach ihm ruft, trete den Weg
                deines Herzens an und du wirst ihn immer bei dir haben. Das habe ich damals nicht verstanden, nicht an der
                Sprache sondern dem Sinn des ganzens. Habe es auch lange Zeit verdrängt.
                Es war die erste harte Prüfung meines lebens und weitere Folgten. Aber an denen war Mike nicht beteiligt
                Zuletzt geändert von Susa; 01.08.2010, 11:28.

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                • #9
                  Es war schrecklich, wenn meine Mutter ihn küsste
                  Interview von Michail Hengstenberg
                  Mehr Fan geht kaum: Sie hat ein *****-Tattoo auf dem Rücken, organisierte eine Solidaritätsdemo für den
                  angeklagten Star und feierte mit ihm auf der Neverland Ranch. Im einestages-Interview spricht Silvia Reussner
                  über ihre Liebe zum King of Pop, die Konkurrenz zur Mutter - und zeigt Privatfotos (könnt ihr hier sehen)
                  SR: Genau genommen war meine Mutter vor mir Fan. Wir lebten in Berlin, im Ostteil der Stadt und bei seinem
                  Auftritt 1984 in Westberlin hatte Michael angeordnet, dass die Lautsprecher auch in unsere Richtung gedreht
                  werden sollten. Das hat sie schwer beeindruckt, seitdem war sie ein Fan. Sie hat, so gut es eben ging, versucht an
                  seine Platten heranzukommen, seine Musik zu hören und Auftritte im West-TV zu sehen. Ich bin also mit Michael
                  aufgewachsen.
                  et: Sie sind 1985 geboren - da haben Sie die Glanzzeit von Jackson ja gar nicht mehr aktiv miterlebt!
                  SR: Naja, das kommt darauf an, was man "aktiv" nennt. Die meisten Fans von Michael beschränken sich darauf,
                  seine Platten zu kaufen, seine Konzerte im TV zu gucken und sich Poster von Michael ins Zimmer zu hängen. Und
                  dann sagen sie. "Hey, ich liebe Michael Jackson, ich bin ein echter Fan." Ich hab' vielleicht seine frühe Zeit nicht
                  miterlebt, aber ich habe als kleines Kind schon angefangen, wie Michael zu tanzen, und meine Mutter hat mich zu
                  Lichterketten mitgenommen, als der erste Skandal ausbrach.
                  et: Und wann wurden Sie selbst ein richtiger Fan?
                  SR: Seit unserem ersten Konzert 1996 in Prag sind wir unglaublich tief in die Fangemeinde von Michael
                  eingedrungen. Wir haben alle seine Konzerte gesehen und sind mit Michaels treuesten Fans, die ihm wirklich
                  überallhin folgen, in Kontakt gekommen. Irgendwann kannten wir seine Bodyguards, seine Presseleute und dann
                  trafen wir auch Michael selbst und folgten ihm quer durch die ganze Welt. Ich weiß nicht, wie oft ich Michael in
                  den letzten zehn Jahren getroffen habe.
                  et: Sie haben Michael Jackson persönlich getroffen?
                  SR: Ja, klar. Ich war sogar auf seinem 45. Geburtstag auf der Neverland Ranch. Zusammen mit anderen Freunden
                  aus der Fangemeinde bin ich nach Los Angeles gefahren und habe seinen Geburtstag mitorganisiert. Wir haben ein
                  Theater in der Stadt gemietet, eine Blaskapelle organisiert und Chöre, die gesungen haben. Michael war natürlich
                  auch da und hat uns anschließend nach Neverland eingeladen.
                  et: Sie waren damals ja gerade mal 18 Jahre alt. Haben Ihre Eltern Sie einfach so ziehen lassen?
                  SR: Meine Eltern haben mich immer unterstützt. Alleine hätte ich mir das nie leisten können. Ich war bei den Music
                  Awards in Monaco und bin oft nach London geflogen, wenn Michael da war. Meistens war meine Mutter mit dabei,
                  denn die war ja ein mindestens genauso großer Fan wie ich. Das war allerdings auch nicht immer von Vorteil für
                  mich.
                  et: Inwiefern?
                  SR: Naja, manchmal hat sie Michael erreicht, während seine Bodyguards mich abblockten. Das war dann sehr
                  ärgerlich.
                  et: Waren Sie etwa eifersüchtig?
                  SR: (lacht) Na klar! Wenn sie ihn umarmt und ihm einen dicken Kuss auf die Wange gedrückt hat, direkt vor
                  meinen Augen. Das war schrecklich!
                  et: Was hat Sie an Jackson so fasziniert?
                  SR: Die Texte waren es jedenfalls nicht, denn die konnte ich ja Anfangs nicht verstehen (lacht). Im Ernst: Ich finde
                  er war ein unglaubliches Showtalent. Wie er sich bewegt hat, seine Stimme - das hat mich sofort in den Bann
                  gezogen. Fast genauso stark war aber auch die Anziehungskraft der Fangemeinde. Bei meinem ersten Konzert in
                  Prag habe ich das sofort gemerkt: Es war eine kleine, eingeschworene Gemeinde, die sich kannte, die aber auch
                  Michael kannte. Er lief zwischen den Fans herum und tauschte sich mit ihnen aus. Wir standen dort und sangen
                  mit den anderen Fans und fühlten uns sofort heimisch. Es war nicht nur Michael selbst, sondern auch das ganze
                  Gefühl um ihn herum, das uns sofort in seinen Bann zog. Es war unerklärlich.
                  et: Michael Jackson wirkte, wenn man ihn nur aus dem Fernsehen oder von Bildern kannte, wie eine
                  Kunstfigur, kaum wie ein Mensch. Sie haben ihn getroffen - wie sah es hinter der Maske aus?
                  SR: Wenn ich ihn getroffen habe, war er immer zu einhundert Prozent Mensch. Den Kunstmenschen hat er selber
                  kreiert, um damit vor die Welt zu treten. In Wahrheit ist er ein sehr privater Mensch, der nicht mit dieser hohen
                  Stimme spricht, die die Welt von ihm kennt, sondern eine eher tiefe Stimme hat. Er ist ein Mensch, der von Herzen
                  lacht und gerne herumalbert. Ich werde nie vergessen, wie er sich an seinem Geburtstag einen Spaß mit uns
                  erlaubt hat. Wir saßen alle auf dem Rasen vor Neverland, dann ließ er die Sprinkleranlage anstellen. Alle sind
                  aufgesprungen und haben gekreischt und gelacht - und Michael stand hinter dem Zaun und hat sich gefreut.
                  et: Wie nah sind Sie sich gekommen?
                  SR: Naja, eine Zeitlang bin ich ihm schon sehr viel hinterhergereist. Aber Michael hat eine Riesenfangemeinde. Aus
                  vielen Ländern gibt es mindestens zehn Fans, die ihm immer und überall hinterherreisen. Die kennt er dann auch
                  wirklich alle mit Namen. Doch dafür war ich nicht lange genug dabei. Ich bin mir aber sicher, dass er mein Gesicht
                  erkannte. Außerdem hatte ich ja mein Michael-Jackson-Tattoo auf dem Rücken, dass habe ich ihm einmal gezeigt.
                  et: Das Tattoo zeigt ein Porträt von Michael Jackson, eingerahmt von Engelsflügeln. Wie hat der King
                  Of Pop auf Ihr Tattoo reagiert?
                  SR: Er hat gelacht und es den Leuten um ihn herum gezeigt. Ich glaube, er war schon stolz, aber auch erstaunt
                  darüber, was Leute alles so machen.
                  et: Warum haben Sie sich die Tätowierung machen lassen?
                  SR: Sie markiert für mich einen Lebensabschnitt. Es war die Zeit, in der ich so viel gereist bin, so viele Leute
                  kennengelernt habe und dank der Person Michael Jackson auch so viel erlebt habe. Der wollte ich ein Denkmal
                  setzen.
                  et: Welche Rolle spielte Michael Jackson in Ihrem Alltag?
                  SR: Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht an Michael Jackson gedacht habe, oder an ihn denke. Und ich bete jeden
                  Abend für Michael.
                  et: Eine Zeitlang stand Michael Jackson wegen Vorwürfen von Kindesmissbrauch heftig in der
                  öffentlichen Kritik - und auch zweimal vor Gericht. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?
                  SR: Das war eine schwere Zeit für mich. Ich war ein Teenager, ich war rebellisch und ich wollte alle Welt davon
                  überzeugen, dass die Anschuldigungen nicht stimmten. Ich habe alle möglichen Beweise gesammelt und habe
                  Sachen auswendig gelernt, die ich dann aus dem Ärmel schütteln konnte, um jeden in Grund und Boden zu reden,
                  der von seiner Unschuld nicht überzeugt war und der Presse glaubte.
                  et: Haben Sie jemals an seiner Unschuld gezweifelt?
                  SR: Nein, nie.
                  et: Wie wird sich Ihr Leben jetzt verändern, wo Michael Jackson tot ist?
                  SR: Ehrlich gesagt - ich habe keine Ahnung. Früher habe ich mich mit anderen Fans zusammen oft gefragt, was
                  wäre, wenn Michael stirbt. Wir haben aber keine Antworten gefunden und die Vorstellung schnell verdrängt. Dass
                  er sterblich ist - das war außerhalb unserer Vorstellungskraft. Und ich weiß, dass viele Fans heute, wo klar ist, dass
                  er tot ist, das nicht wahrhaben wollen.
                  et: Haben Sie es schon realisiert?
                  SR: Nicht wirklich. Ich funktioniere im Moment vor allem. Aber ich bin in ständigem Kontakt mit meiner Mutter, die
                  auch sehr leidet. Außerdem habe ich alle meine Fan-Freunde angerufen, die in meinem Adressbuch stehen und sie
                  gefragt, ob sie Hilfe brauchen. Mit vielen tausche ich heute aber auch nur Erinnerungen aus. Wie wir seinem Auto
                  hinterhergerannt sind, oder wie wir bei seinem Besuch in Berlin so lange geschrien haben, dass wir sein Kind
                  sehen wollen, bis er es uns vom Balkon aus gezeigt hat.
                  et: Werden Sie jetzt, wo Michael Jackson tot ist, Ihr Tattoo verändern oder gar entfernen lassen?
                  SR: Entfernen lassen? Niemals! Vielleicht werde ich, auch wenn es kitschig ist, "1958-2009" darunterstechen
                  lassen.
                  Quelle: http://einestages.spiegel.de

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                  • #10
                    Los Angeles Times 26. Juni 2009
                    Brett Ratner über Michael Jackson: “Du fühlst wie Gott in ihm war“!
                    http://latimesblogs.latimes.com/the_...uperhuman.html (reingestellt von Lena)

                    Mein Vater liebt es bei seinen Freunden anzugeben, dass obwohl sein Sohn ein großer Hollywood-Reporter ist, er
                    es war der Michael Jackson traf. Bis vor einigen Jahren hatte mein Vater ein großes Geschäft namens 24 Collection
                    in der Lincoln Road Mall in Miami Beach, das spezialisiert war in Juwelen, Kunst und einer Art Antiquitäten (ich
                    habe noch eine Uhr in einer Zigarrenbox mit einem Portrait von Fidel Castor auf der Uhr). Eines Tages rief Brett
                    Ratner, der in Miami aufwuchs und dessen Mutter eine normale Verkäuferin in dem Geschäft war, meinen Vater an
                    und fragte, ob er seinen Kumpel Michael Jackson bringen könnte um sich im Geschäft umzusehen. Wie er es öfters
                    für Berühmtheiten als Aufmerksamkeit tat, um zu verhindern, dass diese gestört oder belästigt werden, schloss
                    mein Vater das Geschäft für diesen Nachmittag um es Jackson zu Verfügung zu stellen.
                    “Michael lief jeden Zentimeter im Geschäft ab, fühlte an den Sachen, roch an den Sachen” erinnert sich mein
                    Vater. „Er fragte was dies oder das ist, wo es herkommt oder wie wir es ausfindig machten. Ist stellte sicher, dass
                    Personal ihn nicht stören würde, obwohl eine Person nach einem Autogramm fragte was sie zu einer Ex-
                    Mitarbeiterin machte. Aber Michael war gerade in seiner eigenen Welt, verwundert über alles was er sah.“
                    Ich denke mein Vater machte sich falsche Hoffnungen als er sah, dass Jackson von einem Berater begleitet wurde
                    mit einer Reißverschlusstasche voller Geld. Aber der King of Pop kaufte niemals etwas. Nachdem er eine Stunde im
                    Geschäft verbracht hatte, dankte er nur jedem, dass man ihn schauen ließ und verließ das Geschäft.
                    Ich rief Ratner heute Morgen an um ihn zu fragen wie er so ein enger Freund von Jackson wurde.
                    Es begann damit, dass sie sich 1998 trafen, als Ratner seinen 1. Ruch-hour-Film beendete. Eines Tages drehte
                    Chris Tucker eine Szene und brach in einen wilden Tanz im Michael Jackson-Stil aus. Die Szene war so lustig. Bei
                    Testzuschauern erzielte sie den höchsten Lacherfolg in dem Film. Aber da es offensichtlich eine Jackson-Imitation
                    war, wusste Ratner er müsste es mit dem Pop-Star abklären bevor er es in den Film verwenden kann. Dies stellte
                    ein Problem dar, weil Jackson so zurückgezogen lebte, dass selbst Ratner, ein bekannter Filmmacher unserer Zeit
                    ihn nicht bekommen konnte. Er rief auf Jackson`s Neverland Ranch an, aber bekam niemals jemand. Dann hatte
                    er Glück. „ Mein Redakteur sprach mit einem Filmvorführer und es stellte sich heraus das er Michael`s persönlicher
                    Filmvorführer war“ erzählte mir Ratner heute. „So gab ich ihm den Film und fragte ihn, ob er den Beginn der 2.
                    Sequenz, die den Teil mit Chris Tucker`s Tanz beinhaltet Michael vorspielen könnte.“
                    2 Tage später nahm Ratner den Telefonhörer ab und hörte die sanfte, zarte Stimme von Michael Jackson. So was
                    sagte Michael?
                    „Michael sagte er hat sich den ganzen Film angesehen und liebt ihn, speziell die Szene in der Chris seinen Tanz
                    macht. Er sagte, Du hast meine Erlaubnis zu verwenden was immer Du willst.“
                    Das war großartig, aber Ratner brauchte etwas Schriftliches. Als er Jackson fragte ihm dies schriftlich zu bestätigen
                    lud Jackson ihn einfach auf die Ranch ein.“ So fuhr ich hin und trat ein und alle Giraffen und seine anderen Tiere
                    waren da um mich zu grüßen. Es endete damit, dass ich auf der Ranch blieb und wir gute Freunde wurden. Wir
                    beide haben diese große, beinahe kindliche Faszination für Filme, Musik und alle Art des Entertainments.“
                    Über die Jahre verbrachten Ratner und Jackson eine Menge Zeit miteinander. Sie filmten einander wie Jackson
                    Ratner fragte wie er ein Film-Direktor wurde und Ratner Jackson fragte wie er ein Entertainer wurde. „ Ich habe
                    Stunden von Filmmaterial von uns wie wir in Schlafanzügen sitzen und ich ihn frage welche Art von Musik er als
                    Kind mochte, welche Art von Büchern er auf dem Regal als Kind hatte. Wenn Du mit ihm zusammen warst fühlst
                    Du wirklich wie wenn Gott in ihm ist. Er war wunderbar, ein Übermensch aber er behandelte dich immer wie einen
                    Gleichwertigen. Er war dein Freund, aber er fragte nie darum ihm irgendetwas wieder zurückzugeben.“
                    Einer ihrer liebsten Aktivitäten war es Tänze zu machen in Michael`s Spiel-Raum in Jackson`s Haus. Jackson legte
                    eine Platte auf, gewöhnlich ein Song von seiner Schwester Janet und führte einige wunderbare Tanzschritte vor.
                    Dann legten Ratner oder Chris Tucker, der manchmal vorbeikam Michael`s Platten auf und tanzten dazu. „Ich bin
                    ein wirklich guter Tänzer. Es war nur Spaß es zusammen zu machen.“
                    Wenn sie nicht tanzten, schauten Ratner und Jackson Filme miteinander. Er sagte, dass sie die Original-Version
                    von „Willie Wonka and the Chocolate Factory“ 50mal über die Jahre gesehen haben. „ Ich weiß, dass Leute über
                    Michael sagen, dass er seltsam war, aber für mich war er faszinierend“. Ratner sagt: „ Er war der meist
                    inspirierende Mensch in meinem Leben. Sein großer Traum war es alle kranken Kinder in der Welt zu helfen. Und
                    wenn ich sagte: Ist das nicht unmöglich? fing Michael an zu weinen. Er war sehr emotional bei Dingen, die ihn
                    berührten. Ich denke man kann sagen er war ein reiner unschuldiger Mensch in einer Welt die niemals so
                    unschuldig war.“
                    Zuletzt geändert von Susa; 01.08.2010, 12:12.

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                    • #11
                      Seth Riggs über Michael Jackson
                      Michael ist, wie jeder weiß, ein phänomenaler Performer.
                      …und die ganze Tanzerei 20, 22 Stücke hindurch und vielleicht ein paar Balladen, also habe ich mit ihm in der
                      Regel seine Stimme 3x täglich trainiert, bevor er auf die Bühne ging, wenn wir es dann am Nachmittag übten,
                      sagte ich ihm, was er besser machen könnte und zeigte ihm seine Fehler, und dann übte er es so lange bis es
                      Bingo machte und dann klappte es.
                      „Wann haben Sie begonnen, ihn zu coachen?“
                      Vor 32 Jahren vor 32 Jahren.
                      „Wie war Ihre erste Begegnung, erinnern Sie sich daran?“
                      Ja, das erste Treffen war so: Ich kam zum Haus, ging zur Haustür, aber ein Schreiner, der gerade am Arbeiten
                      war, sagte zu mir:“Nein, wir bauen gerade eine neue Treppe, wir müssen übers Dach.“ „Was?“ „Wir müssen übers
                      Dach!“ Und er nahm eine Leiter, ich krabbelte die Leiter hoch, lief über einen Teil des Daches und da gab es eine
                      Tür. Ich klopfte an und eine Stimme rief:“Hallo“. Ich fragte:“Bist du das, Michael?“ „Ja, komm herein.“ Also ging
                      ich rein und sah ihn wie er einen Schimpansen an den Hinterbeinen hochhielt, der einen Pyjama trug und dem er
                      gerade eine Windel anzog. Das war das erste, was ich von Michael sah.
                      „Das ist sehr interessant.“
                      Und ab da traf Ich ihn immer in seinem Schlafzimmer, denn da fühlte er sich sehr wohl und da hatte er auch viele
                      Spielsachen und solche Dinge um sich. Er hatte 2 Zimmer, dort hatte er lebensgroße Puppen und so was, ein
                      Mädchen und ein Junge , sie saßen auf dem Schrank und sahen zu ihm runter. Pinocchio hing an der Treppe des
                      Balkons und wenn man ihn berührte, bewegte er Arme und Beine. Wenn ich mit Michael dann am Piano saß, um
                      zu proben, kam der Schimpanse, tippte ihm auf die Schulter und schubste Pinocchio an, der sich dann auf und ab
                      bewegte, dann tippte der Schimpanse mich an der Schulter, Michael fand das immer alles sehr lustig und so
                      wurden unsere Übungen von Tieren, die ständig rein und raus liefen, immer wieder unterbrochen.
                      Und er ist wirklich harmlos. Wann immer er hörte, dass es jemandem nicht gut ging, dass er in Not war, lief er hin,
                      um sie zu retten. Als ein kleiner Junge von seinem Vater in Brand gesetzt wurde und furchtbar verletzt wurde und
                      Michael das hörte, flog er sofort zu ihm hin und ging ins Krankenhaus. Das Kind war von Kopf bis Fuß zu
                      bandagiert und hatte nur um den Mund ein kleines freies Loch. Es fragte:“Was soll ich nur tun? Was soll ich nur
                      tun?“ und Michael sagte zu ihm:“Mach Dir keine Sorgen, ich werde für den Rest Deines Lebens auf Dich
                      aufpassen!“ Und das hat er getan! Er war immer für ihn da.
                      „Was ist Ihre Lieblingserinnerung an Michael?“
                      Da gibt es so viele. Die meisten haben mit seinem Herzen zu tun. Er hatte ein großes Herz. Er ging überall hin, wo
                      jemand in Not war. Er ging hin und gab Geld, um das zu kaufen, was sie brauchten, um ihr Leben wieder in
                      Ordnung zu bringen.
                      Dieser Junge, Ryan White, der durch eine schlechte Bluttransfusion Aids bekam oder dieses kleine Baby, das
                      ertrank, weil seine Mutter es von einer Brücke in den Fluss warf. Die Mutter wollte auch noch ihr zweites Kind und
                      sich selbst töten, aber es gelang, die beiden zu retten, aber das Baby starb. Michael erfuhr davon und machte sich
                      sofort auf den Weg nach Long Beach. Er war bereit für die Beerdigung, irgendwann fragte jemand den Vater des
                      Babys, warum die Beerdigung nicht beginnt und der Vater antwortete, dass derjenige, der für die Beerdigung
                      bezahlt, noch nicht anwesend sei. Dann fuhr eine Limousine vor und wer stieg aus? Michael.
                      Dann waren wir irgendwann einmal in Liverpool und Michael las in der Zeitung von einem Jungen, der mit Wölfen
                      aufgewachsen war. Michael begann sofort zu weinen und meinte:“Wie furchtbar, wir müssen einen Spendenaufruf
                      für den kleinen Kerl starten.“
                      Nun, es gab immer wieder Menschen, die Geld aus ihm herauspressen wollten. Er wurde von einem Jungen
                      beschuldigt, ihn belästigt zu haben, die Verhandlung war vorbei, er wurde entlastet und später gab der Junge zu,
                      gelogen zu haben, weil der Vater ihn dazu gezwungen hatte. Später beging der Vater Selbstmord.
                      Es gibt so viele Dinge über Michael, die die Menschen nicht verstehen. Er würde niemals einem Kind wehtun,
                      niemals. Vielleicht würde er ihnen zu viel Popcorn geben oder zu viel Eis, auf der Ranch gab es überall diese
                      Riesentöpfe Häagen Dazs –Eis, das gab es da schon zum Frühstück. All die Jahre nahm er so viele Kinder mit ihren
                      Eltern auf Neverland auf. Und viele Eltern fragten mit Tränen in den Augen:“Wo habt ihr uns hingebracht?“ Und
                      wir sagten:“Wir brachten euch zu eurer Kindheit, wir brachten euch nach Neverland! Das ist wo Peter Pan lebt!“

                      Quelle:von achildsbliss
                      Zuletzt geändert von Susa; 01.08.2010, 12:03.

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                      • #12
                        MEIN MENTOR (reingestellt von Pearl)
                        von Wade Robson
                        Ich pflegte mit Michael drei Stunden am Tag zu sprechen. Ich fand nie wirklich heraus, wie er so viel Zeit fand,
                        weil er so beschäftigt schien, aber er rief mich an und er redete und redete und redete.
                        Als er ein Mobiltelefon bekam, telefonierte und textete er andauernd mit mir.
                        Es war ein Teil einer phantastischen Freundschaft, die seit 20 Jahren andauerte.
                        Ich traf Michael zum ersten Mal, als er 1987 die Bad Tour startete, ich war fünf, aber Michaels Firma veranstaltete
                        einen Tanzwettbewerb in jedem Land, und ich nahm an diesem Event in Brisbane teil.
                        Ich erinnere mich, als ich ein Kind war und zu seinen Videos tanzte - das Erste, das ich jemals sah, war Thriller, als
                        ich zwei Jahre alt war. Es war das Band meiner Mama, und ich war verrückt danach. Ich pflegte in die Küche zu
                        rennen, und hatte die ganze Zeit eine Heidenangst, daß der Werwolf hinter mir her war.
                        Als ich drei Jahre alt war, hatte ich so ziemlich die komplette Thriller-Choreographie auswendig gelernt.
                        Es endete damit, daß ich den Tanzwettbewerb gewann. Wir machten uns auf, Michael in Brisbane zu treffen und
                        bei der Begrüßung wurde ich ihm vorgestellt.
                        Ich erinnere mich, daß ich ein selbstgemachtes Bad Outfit trug - ich hatte den Gürtel meiner Mama ungefähr
                        fünfmal um mich gewickelt.
                        Michael war beeindruckt und fragte mich, ob ich getanzt hatte. Ich sagte ihm, daß ich das tat und er sagte: "Willst
                        du mit mir in der Show morgen abend auftreten?" Ich konnte nicht es glauben. Die nächste Show war in Brisbane
                        für den nächsten Abend geplant. Seine Idee für mich war, daß ich beim letzten Song der Show herauskommen
                        sollte, dieser war Bad.
                        Er wollte einige elternlose Kinder auf die Bühne bringen, und er dachte, es wäre cool, mich in der vollen Bad-
                        Montur herauszubringen.
                        Am Ende des Songs waren wir alle auf der Bühne - Stevie Wonder war auch dort - und Michael kam und sagte:
                        "Los, komm". Ich nahm an, er würde damit meinen "Laß dich einfach gehen!" Ich lief die Bühne entlang und warf
                        meinen Hut in die Menge und fing an, auszuflippen. Als ich mich umdrehte, sagte Michael der Menge Auf
                        Wiedersehen, die anderen Kinder waren weg, und Stevie Wonder wurde von der Bühne eskortiert. Was er gemeint
                        hatte, war: "Komm, laß uns gehen, es ist vorbei". Als ich das begriff, rannte ich davon.
                        Danach verbrachten meine Mama und ich zwei Stunden mit Michael in seinem Hotel, und wir wurden Freunde.
                        Er zeigte uns Ausschnitte des neuen Moonwalker Films, an dem er arbeitete und wir redeten und redeten. Wir
                        blieben nicht wirklich in Kontakt, aber ich schloß mich einem Tanz-Ensemble an - buchstäblich am nächsten Tag -
                        und zwei Jahre später war ich in Amerika, um in Disneyland zu spielen. Ich setzte mich mit Michael durch seine
                        Leute in Verbindung; er erinnerte sich an mich.
                        Meine Familie und ich gingen zum Record One Studio, wo er gerade das Dangerous Album mischte. Ich zeigte ihm
                        einige meiner Tanzvideos, und er sagte: "Hast du Lust, heute abend mit deiner Familie nach Neverland zu
                        kommen?" Wir alle stimmten zu, es endete damit, daß wir zwei Wochen dort blieben.
                        Unsere Freundschaft erblühte.
                        Zwei Wochen lang nahm er mich mit in sein Tanzstudio, machte Musik an, und wir tanzten und jammten
                        stundenlang. Wir saßen dort und sahen uns Filme wie Teenage Mutant Ninja Turtles an.
                        Zu anderen Zeiten verließen wir Neverland und fuhren mit dem Auto weg, und hörten dabei sehr laut Musik.
                        Er lehrte mich sogar, wie man den Moonwalk tanzt. Wir waren zusammen in seinem Tanzstudio. Er zeigte es mir
                        Schritt für Schritt. Ich konnte diese ganze Nacht nicht schlafen.
                        Dieser Kick, sich im Takt abzustoßen und dann rückwärts in den Moonwalk zu gleiten, mit dem Typ, der ihn
                        berühmt gemacht hatte, es war so aufregend.
                        Später gingen meine Mama und ich nach Amerika, um meinen Traum vom Tanzen weiter zu verfolgen, und er half
                        uns dabei. Er gab mir einen großartigen Start, indem er mich in einigen seiner Videos wie Black Or White
                        unterbrachte. Die Rolle, die er übernahm, war die eines Mentors. Als ich sieben Jahre alt war, sagte er mir, daß ich
                        eines Tages ein Filmregisseur sein würde, und das ist es, was ich wurde; er weckte einen großen Wissensdurst in
                        mir. Einmal stand ein Mini-Aufnahmestudio an meiner Türschwelle, aber was cool war, war, daß er verhinderte,
                        daß ich ein verwöhntes Blag wurde. Er sagte: "Das ist für dich, aber ich will sehen, daß du etwas damit anfängst.
                        Betrachte es nicht als selbstverständlich, oder ich werde es dir wieder wegnehmen."
                        Das letzte Mal, daß ich ihn sah, war im Juli 2008, ich war in Vegas und arbeitete an einer Show, und er lebte dort.
                        Meine Frau und ich, und er und seine drei Kinder veranstalteten ein Barbecue. Es war die normalste Sache der
                        Welt. Meine Frau und ich fuhren zu Whole Foods und kauften Zeug zum kochen. Aber als wir zurückkamen, hatte
                        er Ladungen von Lebensmitteln liefern lassen. Ich sagte: "Kumpel, warum hast du diese Ladungen von
                        Lebensmitteln liefern lassen? Wir haben die üblichen Lebensmittel hier". Ich erinnere mich, daß wir draußen
                        gekocht haben, während Michael dort unter einem Schirm saß.
                        Wir hatten großartige Zeiten, weil er solch eine fürsorgliche Person war.
                        Am allermeisten werde ich jene Telefongespräche vermissen.
                        Ich habe noch mein Mobiltelefon mit seiner Nummer darin. Ich kann den Gedanken nicht ertragen, seine
                        Nachrichten zu löschen.

                        Quelle:Opus

                        Hier Originaltext in Englisch

                        Wade Robson-My Mentor

                        I used to talk to Michael for three hours a day. I never really worked out how he came to find so much time because he seemed so busy, but he would ring me and we would talk and talk and talk. When he got a cell phone he would call and text all the time.It was part of an amazing friendship that lasted for 20 years.
                        I had firdt met Michael when he was kicking off his bad tour in 1987. I was five, but Michaels company were holding a dance competition in every country and i entered the one in brisbane. I remember being a kid and dancing to his video- the first iever say was "Thriller" when i was two. It was my mum's tape and i just went nuts over it. I used to run into the kitchen scared everytime the wereworlf came on. By the time i was three i had pretty much learned its entire choreoghraphy.
                        I ended up winning the dance competition. We went to see Michael in brisbane and at a meet and greet i was introduced to him. I remember wearing a custome made outfit from "Bad"- my mum's belt was wrapped around me, like five times. Michael was impresssed and asked me if I had danced. I told him that I did and he said " Do you want to perform with me in the show tomorrow night?"
                        I couldn't believe it. He was due to play brisbane the next night. His idea was for me to come out for the last song of the show which was "Bad". He was bringing on some orphaned children so he figured it would be cool to bring me out in the full "Bad" outfit. At the end of the song we were all onstage- Stevie Wonder was there too and Michael came on and said "Come on". | took it as him meaning "Get into it!".I moved downstage and threw my hat into the crowd and started going crazy. When i turned around Michael was saying goodbye to the crowd, the other kids were gone and Stevie Wonder was being escorted off. What he meant was "Come on lets go, It's over".
                        When I realised, I ran off. After my mum and I spent two hours with Michael into his hotel and we became friends. He showed us clips from the new Moonwalker he was working on and we talked and talked. We didn't really stay in contact but i joined a dance company- literally the next day and two years later i was in America to play at Disneyland. I got in touch with Michael through his people, he remembered me. Me and my family went to Record one studio where he was mixing the dangerous album.I showed him some of my dance videos and he said to me. "Do you and your family want to come to Neverland tonight"? We all agreed and ended up staying for two weeks.
                        Our friendship blossomed. For two weeks he'd take me into his dance studio, put some music on and we'd dance and jam for hours.We'd sit there and watch films like Teenage Mutant Ninja Turtles.Other time we'd just leave Neverland and drive out in a car, blasting music really loud.
                        He even taught me how to do the moonwalk.We were in his dance studip. He taught me foot by foot. I couldn't sleep that whole night. The thrill of pushing off the bar and sliding backwards in a moonwalk with the guy that made it famous was so exciting.
                        Later, me and my mym wanted to move to America to pursue my dreams of becoming a dancer and he helped us out. He gave me a big start by putting me in some of his videos like "Black or White". The role he took on was one of a mentor. He told when I was seven that I'd be a film director and thats what I became, he created a thirst for knowledge in me.Once, a mini recording studio turned up on my doorstep, but what was cool was that he stopped me from becoming a spoiled brat. He would say "This is for you, but I want to see you do something with it. Dont take it for granted or I''ll take it back". The last time I saw him was in July 2008. I was in Vegas working on a show and he was living there.Me, my wife and him and his three kids had a barbecue. It was the most normal thing in the world. Me and my wife had been to Whole foods and bought stuff to cook. But when we got there he'd provided loads of catering. I said "Dude, Why did you bring loads of catering? We've got regular food here".I remember cooking outside while Michael sat there under an umbrella.
                        We had great times because he was such a caring person. Most of all I'll miss those phone conversations. I still have my mobile phone with his number on it. I just cant bear the thoughts of deleting his messages.

                        Hope you all enjoy reading as much as I did.
                        Zuletzt geändert von Susa; 01.08.2010, 13:56. Grund: Quellenangabe

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                        • #13
                          Michael Jackson - eine Begegnung vor 25 Jahren (reingestellt von Sabine_U)

                          Es war nach der Oscarverleihung, wenn ich mich richtig erinnere: 1984. Als Bunte-Reporterin war ich auf die Dinnerparty des Staragenten Irving Swifty Lazar im Morton’s, dem damals angesagtesten Restaurant der Hollywoodelite, eingeladen. Im Jahr zuvor hatte ich Swifty für meine Kolumne „Mein Rendezvous“ interviewt, was mir die Einladung zu dieser elitärsten aller Oscar-Parties eingebracht hatte.

                          Kurz vor zwei hatte sich der Tisch, an dem ich platziert worden war, aufgelöst: Es war, ich gebe es gerne zu, der Pressetisch gewesen. Aber ich hatte mich mit den Reporterkollegen aus der ganzen Welt gut unterhalten, gut amüsiert. Sie alle waren Stars der Zunft. Jaime Penafiel, der legendäre Chefredakteur der spanischen Holà, Andrew Morton aus London, der spätere Biograph von Prinzessin Diana, und last but not least Dominick Dunne, einer der Starautoren der amerikanischen Vanity Fair. Ich war also auch am Katzentisch in bester Gesellschaft gewesen, hatte Augen und Ohren offen gehalten und die köstlichsten Beobachtungen gemacht und Details für die nächsten Kolumnen in meinem Gedächtnis gespeichert.

                          Ich war müde von all den Eindrücken, schon bei der Oscar-Verleihung, meiner ersten, die ich am roten Teppich und im Pressezentrum des Dorothy Chandler Pavillons erlebte, war ich schier überwältigt gewesen, von der Freundlichkeit und der Auskunftsbereitschaft der Stars. Mein Block war voll gekritzelt mit Zitaten, am liebsten hätte ich mich sofort an die Schreibmaschine gesetzt und alles zu Papier gebracht; Laptops gab es damals noch nicht!

                          Aber ich war nicht nur müde, die intime Runde, die da noch an einigen wenigen Tischen saß, war so hochkarätig, dass ich mich nicht traute, mich dazu zu gesellen. Shirley MacLaine und Jack Nicholson, die beide einen Oscar für „Zeit der Zärtlichkeit“ bekommen hatten, Barbra Streisand, die mit Michel Legrand, dem Komponisten ihres Films Yentl, der seinen Oscar nicht aus den Händen ließ, zusammen saß. Und Swifty, der Gastgeber, dieser quirlige kleine Mann mit der ganz großen Brille, gab mir einen Kuß, als ich mich von ihm verabschiedete.

                          Da stand ich also in einem Vorraum oben auf dem Treppenabsatz und überlegte, ob ich mir ein Taxi bestellen oder einfach eine der unten vor der Tür wartenden Limousinen schnappen sollte, als mir ein junger, fragiler Schwarzer, seine Augen hinter einer großen Sonnenbrille versteckt, entgegen kam, schnurstracks auf mich zu: Ich erkannte ihn natürlich sofort, es war Michael Jackson. Ganz allein, ohne Bodyguard oder irgendeine andere Begleitung.

                          Er blieb neben mir stehen, sagte Excuse me, nahm höflich die Sonnenbrille ab, seine weißen Handschuhe aber behielt er an, und fragte mich, eine Fremde, mit seiner leisen, hellen Stimme, ob ich wüsste, ob Barbra noch da wäre. Barbra Streisand. Ja, antwortete ich, sie sitzt dort hinten mit Jack Nicholson am Tisch des Gastgebers. Da nahm er mich sanft am Arm – einfach so und bat mich: Please, can you accompany me? Können Sie mich bitte begleiten?

                          Of course! Selbstverständlich! Was hätte ich auch anders antworten sollen. Nur einen winzigen Moment war ich perplex. Dann aber fühlte ich, wie das Adrenalin des Reporterglücks von meinem Körper Besitz ergriff, mein Herz klopfte wild, mein Lächeln musste ich kontrollieren, damit es nicht zu einem seligen Grinsen entgleiste.
                          Als wir untergehakt durch den fast leeren Raum liefen, wollte er noch meinen Namen wissen und wo ich denn herkäme, und schon waren wir am Tisch von Barbra und Jack und Swifty angekommen. Shirley MacLaine war schon gegangen, aber ihr Bruder, Warren Beatty, war noch da, umarmte Michael, der das steif mit sich geschehen ließ, ich sah, dass es ihm zutiefst unangenehm war.

                          Das ist Beate, eine Freundin aus Germany, stellte Michael Jackson mich der Runde vor. Ich hätte ihn küssen können! A friend from Germany. Was für eine Lüge, was für eine Ausrede, was für ein Kompliment für mich, ich erinnere mich noch genau, dass ich damals den Kopf schüttelte, als er das sagte. Swifty Lazar, der Gastgeber, der ja wusste, dass ich eine Journalistin war, nahm mich kurz beiseite und sagte: You are welcome, Beate, but I count on your discretion. Du bist willkommen, aber ich vertraue auf Deine Diskretion. Dann bat er mich, auf dem freien Stuhl neben ihm und gegenüber Michael Jackson Platz nehmen. Der Oscar von Jack Nicholson stand direkt vor mir, zum greifen nah. Nicholson sah meinen Blick und drückte ihn mir in die Hand – als ich ihn Jahre später als Produzentin der Goldenen Kamera in Berlin begrüßen konnte, überlegte ich kurz, ob ich mich in Erinnerung bringen sollte. Ich tat es und er grinste und sagte: That was a noteworthy night, eine bemerkenswerte Nacht. There were some nice girls around / Da waren auch ein paar nette Mädchen.

                          Da saß ich also an diesem Tisch und konnte das Glück des Augenblicks kaum fassen. Was ich erlebte, war einer der entspanntesten Abende meiner ganzen Reporterkarriere, wahrscheinlich der beste überhaupt – einfach nur lachen und schwatzen mit diesen Menschen, die meine Helden waren – und sind. Sie klatschten wie die Waschweiber über Nachbarn und Personal, über Kollegen und Kinder, über Geld, Yachten, Aston Martins und andere Leidenschaften. Und ich gab ab und zu meinen Senf dazu, ich kann, wenn ich will, scharf formulieren. Als Swifty Lazar irgendwann zu mir sagte: I did not know that a German reporter can be so quick-witted / wußte gar nicht, dass ein deutscher Reporter so schlagfertig sein kann, wurde ich rot und fing an zu schwitzen. Jawohl, Michael Jackson sah das und reichte mir ein blütenweißes, handgesäumtes Taschentuch, das ich viele Jahre nicht wusch und hütete wie einen Schatz, bis ich es einer Freundin schenkte, die sterbenskrank war und ihren einzigen Trost und einige wenige Momente der Leichtigkeit in der Musik von Michael Jackson fand.

                          Es wurde viel Champagner und Bourbon straight getrunken in dieser Nacht, nur Jackson blieb bei Orangensaft mit Schweppes Tonic Water und ich teilte mir mit einer unbekannten Schönen, die so diskret war, dass ich sie niemandem zugesellen konnte, einen grandiosen Chateau Lafite, Jahrgang 1978, den ersten und einzigen meines Lebens.
                          Michael Jackson’s Schüchternheit, die ihn offensichtlich daran gehindert hatte, den Raum im Morton’s allein zu durchqueren, und durch die er mir das Vergnügen dieses Abends schenkte, war in dem Moment verflogen, als er sich in der Runde nieder gelassen hatte; er kicherte wie ein kleiner Junge, flüsterte Barbra etwas ins Ohr und küsste La Streisand immer wieder die Hand und war fröhlich und konnte kein Ende finden.

                          Es war nach vier, als alle aufbrachen, für Hollywood verdammt spät; hier liebt ja jeder seinen Schönheitsschlaf. Michael Jackson nahm mich wieder am Arm, als wir die Treppe heruntergingen. Ich hielt Jack Nicholsons Oscar auch jetzt noch in der Hand. Er amüsierte sich darüber prächtig. Als ich ihm seine Trophäe schließlich zurückgab, küsste er mich auf die Stirn. Jack Nicholson küsste mich auf die Stirn ... Bunte-Reporterin zu sein, fand ich in diesem Augenblick, war der Traumjob an sich.
                          Michael Jackson bat mich in seine Limousine, an diesem Abend war es ein eher kleines Mercedes-Modell, der Chauffeur ein kleiner Mexikaner.

                          Während der Fahrt erzählte Michael Jackson mir mit seine unglaublich sanften Stimme, dass er sich tatsächlich davon gestohlen hatte von all den Leuten, die auch damals schon nicht von seiner Seite wichen. Er, der King of Pop, hatte sich klammheimlich ein paar Stunden Freiheit genommen. Er brachte mich an meinem Hotel vorbei, dem Beverly Hills, öffnete mir selbst galant den Schlag, machte eine weit ausladende Handbewegung, lächelte mich an, sagte Thanx, Danke. Ich war versucht, ihn zu umarmen, aber da war diese Distanz, die ich beobachtet hatte, als Warren Beatty ihn an den Schultern packte, diese Sonnenbrille, die er nun nicht mehr von den Augen nahm, diese weißen Handschuhe und diese Traurigkeit, diese nach vorne fallenden Schulter, als er wieder im Fond seiner Limousine Platz nahm. Ich winkte ihm hinterher, als er weiter fuhr und habe ihn seit diesem Abend in mein Herz geschlossen.

                          Wenn ich über diese Episode nachdenke, über diese Zeit, in der sein Leben noch einigermaßen im Lot zu sein schien, zumindest so weit, dass er sich traute, eine Fremde anzusprechen, und über die Isolation, in der er seine letzte Lebenszeit verbracht hat – dann wird mir übel. Und ich bete für ihn.

                          Quelle : http://beatewedekind50plus.blog.de/2...ahren-6399982/

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                          • #14
                            Hier die erste Geschichte aus dem Thread, von CTE dem Threaderöffner

                            Belva Davis' Webseite:
                            http://belvadavis.com/


                            Ich erinnere mich an Mama:
                            ein Abend mit dem jungen Michael Jackson
                            [vom 03. Juli 2009 in ihrem Blog]

                            Als ich diese Woche in der Küche saß, starrte ich auf das Fernsehgerät auf der Arbeitsplatte, und blickte auf Bilder von Katherine Jackson, und fragte mich, ob wir uns wirklich ähnelten. Fünfunddreißig Jahre zuvor erklärten ihre Söhne, dass wir das taten. Zur damaligen Zeit glaubte ich nicht, dass wir gleich aussahen, aber ich erinnere mich an diese fünf scheuen Jungen, die im Circle Star Theater in San Carlos während des Sommers 1974 auftraten.

                            Die Welt weiß jetzt, dass Katherine Jacksons berühmtester Sohn gerade unerwarteterweise verstorben ist und seine Angelegenheiten und die seiner Kinder in ihre Hände zur Aufbewahrung überließ.

                            Die Jungen liebten ihre Mutter innig, besonders der "besondere", Michael. Zur damaligen Zeit nahm ich an, dass die Jungen sich nach ihrer Gegenwart sehnten, und deshalb sahen sie ihre Widerspiegelung in den Gesichtern anderer schwarzer Frauen, die sie unterwegs trafen.

                            Michael sagte als erster, "Sie sieht genauso aus wie Mama, nicht wahr?" zu seinen Brüdern, und wiederholte sich selbst ein paar mal. "Sieht sie nicht genauso aus wie Mama?" Er zeigte auf mich, während er seinen Kopf von einer Seite auf die andere drehte, als ob er jeden seiner Brüder ermuntern wollte, seine Vision einer Frau zu teilen, die genau wie ihre Mutter war und gerade mit ihnen hinter der Bühne saß.

                            Ein Verwandter, ich glaube vielleicht ein Onkel der Jackson Brüder, hatte es für mich möglich gemacht, eines der wenigen Interviews zu ergattern, die sie auf diesem Trip vergaben. Ich wusste, dass sie scheu waren und dass sie nicht dafür bekannt waren, lange Antworten auf Reporterfragen zu liefern, also profitierte ich davon, dass sie mit mir ein verwandtschaftliches Verhältnis empfanden und war während des Interviews entspannt.

                            Ich neckte sie und erwiderte, "Eure Mutter würde wahrscheinlich lachen, wenn sie euch sagen hörte, dass ich wie sie aussähe, weil sie viel hübscher als ich ist". Dann fuhren wir mit den üblichen Reporterfragen fort, die sie sich mehr anhörten, als dass sie längere Antworten lieferten. Aber ich war nicht besorgt wegen ihrer Schweigsamkeit, weil ich wusste, dass ihre schnelle und rhythmische Musik und ihre Präzisions-Tanzroutinen in meinem Bericht für jegliches fehlende Wort mehr als entschädigen würden.

                            Als wir das Interview beendeten, riet ich ihnen, vorsichtig damit zu sein, wen sie mit ihrer schönen Mutter verglichen. Sie könnte ihnen vielleicht nicht zustimmen, und sie könnten Ärger bekommen! Wir lachten alle bei dem Gedanken.

                            Sie hatten gerade eine erschöpfende Show beendet als Teil eines Sieben-Tage-Auftritts im Circle Star, wo die Mehrfachauftritte ihnen eine Ruhephase verschafften vom vorherigen Schema von Einzelauftritten in Städten überall im Land und auf der Welt.

                            Ich fragte sie, ob sie die Gelegenheit hatten, San Francisco zu besichtigen. Ihre Antwort war, "Wir würden sicher gerne reinfahren und ein paar Jeans kaufen, aber die Läden sind immer zu, wenn wir Feierabend haben."

                            Ich sagte ihnen, wenn sie wirklich gehen wollten, könnte ich ihnen helfen. Meine Tochter wurde gerade zur stellvertretenden Filialleiterin von "Tops and Trousers" ernannt, ein Laden, der auf Jeans spezialisiert ist, direkt gegenüber des Saint Francis Hotels am Union Square. Der Laden sollte um neun schließen, aber sie arbeitete immer länger und schloß alles zu. Ich rief im Laden an und gerade so, wie ich es gedacht hatte, war meine Tochter immer noch da. Ich fragte, ob sie die Sicherheitsleute anrufen und die Erlaubnis bekommen könnte, den Alarm zu verändern und darauf warten könnte, dass die Jungs hereinkommen, so dass sie eine Chance hatten, einige Jeans einzukaufen.


                            So sehr sie auch wollte, sie gab zu, ein wenig besorgt darüber zu sein, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, indem sie um besondere Gefallen bittet. Wissen Sie, sie war nicht völlig ehrlich bezüglich ihres Alters, als sie angestellt wurde ... aber die Versuchung, die Jackson 5 zu treffen, war unwiderstehlich, also traf sie die notwendigen Vorbereitungen, um den Laden an diesem Abend noch spät geöffnet zu haben.

                            Später rief sie mich an, um mir zu sagen, wie nett sie alle gewesen waren, dass sie in einer großen Limousine ankamen und dass sie es zutiefst bedauerte, dass sie keine Kamera zur Hand hatte. Es gibt also keine Fotos von dieser speziellen, "Einmal-im-Leben"-Begegnung, nur die Erinnerungen.

                            Da haben Sie es also: eine kleine Geschichte über eine einzelne Begegnung mit einem riesigen Superstar. In diesen Tagen ist es schön, sich an Michael als ein Kind zu erinnern mit all der süßen Unschuld der Jugend; ein Junge, der seine Mutter liebte und nur ein neues Paar Jeans wollte.


                            Quellen in Englisch:
                            http://www.sfgate.com/cgi-bin/blogs/...#ixzz0m7iwKktB
                            http://belvadavis.com/?p=634#top3 (Belva Davis' Blogeintrag dieser Geschichte)

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                            • #15
                              Harry Benson, Fotograph von Michael, (immer mal wieder von den 80ern bis 1997)
                              erinnert sich an ein paar Begegnungen mit Michael....wobei er anscheinend einige TweetJacken opfern musste.... (reingestellt von Maja5809)

                              Zum erstenmal traf ich Michael an einem “Berghang” in Colorado, er war on Tour (Victory Tour) mit seinen Brüdern.
                              Er war der erste, der der zu mir kam um zu helfen als ich an dem steilen matschigen Berg ausrutschte. Mir ging es gut, nur ein paar Linsen (Fotolinsen) waren mit Matsch verschmiert.
                              Es war das erste mal, daß Michael an einer meiner braunen Tweetjacken gefallen fand., ich habe sie ausgezogen und ihm gegeben. er war erfreut von meiner Geste und zog sie sofort an
                              um mit beiden Armen von sich gestreckt im Sonnenlicht herumzuwirbeln, während ich ihn laufend und herumspringend fotografierte.....

                              ....in Philadelphia traf ich Michael nochmals für ein paar mehr Fotos. Das gleiche passierte wieder. Dieses mal war es meine graue HarrisTweet Jacke. Ich sah, wie er eingehend die Farben
                              von dem Tweet betrachtete, sie schienen ihn zu faszinieren, also gab ich ihm wieder meine Jacke.
                              Etwas später war ich amüsiert in einem NachrichtenClip zu sehen, wie Michael tatsächlich mit meiner Jacke in eine Limo flüchtete,

                              1985 fotografierte ich Michael bei den Aufnahmen zu We Are THe World in LA...Quincy Jones hatte an der Tür ein Schild angebracht “Lass dein Ego vor der Tür” und die 45 Teilnehmenden Stars
                              hatten genau das getan. Prince war noch am telefonieren um zu sagen, das er darüber nachdenke noch zu kommen. Quincy sagte, er müsse sich beeilen, sie hätten schon angefangen zu arbeiten.
                              Michael sagte: “Prince wird niemals kommen, wenn ich hier bin”
                              ...als Prince wieder anrief, sagte Quincy “mach dir keine Sorgen, es ist schon alles vorbei”

                              Beim ersten Zusammentreffen schien Michael scheu. Er sprach mit einer weichen, hohen Stimme wie sie der Öffentlichkeit bekannt ist. aber nach 10 Minuten wurde sie tiefer,aber er sprach
                              immernoch sehr sanft.
                              Ich finde, daß viele einflussreich Personen, Staatshäupter und so, sehr sanft sprechen.
                              Sie müssen nicht schreien, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Versuche zu verstehen wennsie etwas zum erstenmal sagen, sie mögen sich nicht wiederholen. Genauso war Michael.
                              Nach einer Stunde, als wir uns wieder trafen, war es das gleiche, die hohe sanfte Stimme, die sich nach 10 Min.in etwas tieferes verwandelte.

                              Als ich Michael 1995 wiedersah, war meine Tweetjacke wieder begehrt, und ich gab sie ihm wieder. Er zog sie an für ein Photo mit Liza Marie.

                              1997 besuchte ich Neverland um Michael mit Prince Michael zu fotografieren.
                              Als er Prince fütterte, wurde sein Gesicht mit essen beklekkert. Michael witzelte “ Oh, es ist Linda Blair Time” bezugnehmend zu der Schauspielerin in dem Film “Der Exorzist”.
                              Das Baby war glücklich und lachte. päter gingen wir mit Prince hoch in sein zimmer und Michael gab ihm die Flasche und hielt ihn, bis er eingeschlafenen war, während er
                              kleine Lieder für ihn sang, etwas über “daddys Baby”.
                              Michael sagte mir Prince hätte ihn inspiriert mehr Musik zu schreiben als jemals zuvor in seinem Leben.

                              Am nächsten Tag nahm er mich mit in seinen Übungsraum, wo er seinen Moonwalk verfeinert hatte.
                              Er sagte, daß er Prince oft mit hier hin nahm damit er ihm beim üben vor der Spiegelwand zusehen könne, Und er sagte daß sie irgendwann zusammen tanzen würden.
                              Ich war überzeugt davon, das das der nächste Schritt sei.
                              Prince saß mit einem Mikro spielend am Boden und sah zu, wie sein Vater den moonwalk übte. Michael sagte mir, der Moonwalk sei ganz einfach...”Mach einfach so, Harry, und zieh deinen Fuß zurrück”....

                              Vor seinem Schlafzimmer stand eine Figur von “queen’s Household Cavalry guard” (?). Das Schlafzimmer selbst war dunkel und einfach, in beige und brauntönen gehalten und
                              - um ehrlich zu sein - ein wenig deprimierend. Neben dem Bett war ein großer roter Trohn ähnlicher Sessel, kunstvollverziert und vergoldet. Über dem Kopfteil war ein Bild von
                              einem blonden Jesus.

                              Mit Michael war es einfach zu arbeiten und er war erfreut, mir sein Haus zeigen zu können. Die Fotos waren schnell gemacht. Das ist, was die Leute vergessen, man muß schnell
                              arbeiten, damit sich dein Kunde nicht langweilt. Als Michael mich fragte, was er anziehen sollte sagte ich, er solle einfach tragen, was ihm bequem sei, sei einfach du selbst.

                              Man konnte sehen, wie Neverland Michaels Geist von all den täglichen Verwirrungen befreite und ihn von seiner täglichen stressigen Realität entfernte. Er hatte dort alles was er wollte.
                              Ich hatte den Eindruck, daß es keinesfalls Michaels Fluchtort war. Er hatte Zeitungen und war über alle Neuigkeiten informiert. Einmal fragte er mich was ich über die Reagans denke,
                              die zu der Zeit im Weissen Haus waren. Er wollte auch wissen, wie der russische Autor Alexander Solzschenitzin war, als er meine Fotos von ihm gesehen hatte.
                              Michael wollte genau wissen wer wrer war, während er mich mit seinen traurigen Augen eingehend betrachtete. Gelegentlich lachte er auf, aber die meiste Zeit sah er mich nur an.

                              Obwohl ich nicht sehr eng mit Michael war, hatten wir einen freundlichen und respektvollen Umgang miteinander, und das ist wirklich alles, was du du willst, jemand der dir ermöglicht,
                              deine Arbeit gut zu machen.
                              Ich werde ihn vermissen, wir alle werden sein unermessliches Talent vermissen.

                              http://www.architecturaldigest.com/h...?currentPage=2

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