thread oben

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Presse Reviews zum "Michael Jacksons This Is It" Film

Einklappen
Das ist ein wichtiges Thema.
X
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • #16
    Donnerstag, 29. Oktober 2009
    This is it!

    Michael Jacksons Vermächtnis

    von Sabine Oelmann

    Was für eine Verschwendung! Ausgezeichnete Tänzer, großartige Sänger, hochbegabte Choreographen, Vocal Coaches, Musiker, extraordinäre Kostümdesigner, eine wahnsinnige Bühnenshow ... und das alles quasi umsonst. Für die Katz'. Aber wir haben nun eine Ahnung davon bekommen, wie es hätte werden können.

    "This Is It!" zeigt einen Michael Jackson, der bei den Proben zu seiner geplanten Tour einen fitten, eine vitalen Eindruck macht, der Spaß an seiner Arbeit hat, der vor Ideen sprüht und der mit seinen jungen Tänzern mithalten konnte, ohne außer Atem zu geraten. Diese Ansicht teilen nicht alle, einige finden, er stünde am Rand, sei Teil einer Maschinerie - was ja durchaus sein kann. Aber es wirkt wie eine Maschinerie, die er kennt und beherrscht. Daran ist in diesem Moment nichts Trauriges, denn er glaubte an seine Tour: In 50 Shows rund um die Welt.

    Gleich zu Beginn: Junge Leute, den Tränen nah, als sie vor der Kamera darüber reden, dass sie nun zum Team gehören. Sie wurden aus Hunderten gecastet, Hunderte, von denen der Laie sagen würde, dass jeder einzelne super tanzen kann. Michael Jackson hat seine Mannschaft gefunden, es sind um die 10 Tänzer, und jeder einzelne hatte einen Traum, jeder dieser Träume hatte mit Michael Jackson zu tun: Sie erzählen, wie er ihr Leben beeinflusst hat, wie sehr er sie inspiriert hat, wie sehr sie seine Musik lieben.

    Aus den Filmmitschnitten zu seinen Proben ist nun so eine Art Vermächnis geworden: Wir sehen einen Mann, der genau weiß, was er will. Der, sobald die Musik erklingt, anfängt zu tanzen. Der mit seinen Musikern eins ist. Dessen Tänzer quasi seinen Schatten darstellen und dessen Gesangspartner er zu Höchstleistungen antreibt.

    Wir sehen einen, der schon immer das gemacht hat, was er da macht auf der Bühne. Dieses Mal hätte es noch spektakulärer werden sollen, noch bombastischer, und eben ein Comeback, an das die Welt sich immer erinnern sollte. Das ist ihm nun gelungen. Nicht so wie geplant, allerdings. Fatal. Schade, wirklich ein Jammer.

    "Heal the world!"

    Fraglich vielleicht, ob er 50 Shows durchgehalten hätte, doch er tanzte und sang wie in seinen besten Zeiten. Schwach kommt er einem nicht vor. Ein bisschen müde manchmal, aber hochkonzentriert. Sein Lieblingswort ist wie eh und je "Love", sein Lieblingssatz "God bless you", seine Lieblingsmessage: "Save the Planet!" Man nimmt es ihm ab. Er macht Witze, er schäkert mit seiner Crew, er wird äußerst zuvorkommend von Regisseur Kenny Ortega behandelt, seine Leute fressen ihm aus der Hand, aber er bekommt auch mal Wiederworte; dann lächelt Michael, und dann sagt er: "That's what we are here for - rehearsal!"Also bitte, alle an ihre Plätze und nochmal von vorne. Er auch. Michael will, dass es perfekt ist. Aber auch für jeden "comfortable". Es gelingt ihm. Auch der Zuschauer im Kinosaal fühlt sich so.

    Einige vermissen mehr persönliche Kommentare des "King of Pop", mehr Blicke hinter die Kulissen, andere sind froh, dass sie ihr Idol bei der Arbeit sehen dürfen, ohne Unterbrechungen. Video-Sequenzen zeigen einen Michael Jackson mit Sinn für Humor und einem Faible für's Kino: Für "Smooth Criminal" wurde Michael Jackson in einen Schwarzweiß-Videoclip kopiert. Im 30er-Jahre-Gangsterlook, verfolgt von Humphrey Bogart! "Thriller" tanzt er in 3D mit Zombies und bei "Billie Jean" wirkt es so, als wäre die Zeit stehen geblieben: Auch, wenn er zuletzt etwas zerbrechlich wirkte, auf der Bühne ist Michael Jackson der King.

    Alles für die Tour

    Dass Jackson ein komplizierter, nicht greifbarer Nicht-Normalsterblicher war ist allen klar. Wozu noch die dreckigen Details ausbreiten? Hier gibt es 112 Minuten Genuss, Staunen, Freude, Rührung. Wir sehen, wie sehr die Tänzer ihn anbeten, bei jedem "move" gehen sie mit, selbst wenn sie nicht auf der Bühne stehen. Die Sänger sind fantastisch. Sie werden trotzdem Karriere machen. Das beruhigt irgendwie.

    Die Premiere von "This Is It" fand überall auf der Welt zur gleichen Zeit statt, die Kino-Betreiber sprechen von einem guten Start. Auf 935 Leinwänden allein in Deutschland spielt das fast zweistündige Stück, zusammengeschnitten aus über hundert Stunden Material, und nur zwei Wochen gibt es diesen letzten Einblick in Michaels Leben im Kino, dann wird er auf DVD vermarktet. Wie immer bei toten Stars wird nun auch Michael Jackson nach seinem Tod einen noch größeren Erfolg verbuchen können als zu Lebzeiten. Die Message des Films: Jackson wurde mitten in einer kreativen Schaffensphase aus dem Leben gerissen. Da ist sicher viel Wahres dran. Auch wenn der "King of Pop" in den letzten Tagen seines Lebens viele Spritzen und Behandlungen in Anspruch genommen hatte - es handelte sich um restaurative Maßnahmen, Botox & Co., alles für die Schönheit, alles für die Tour.

    Zusammengefasst zeigt der Film, dass Michael Jackson nicht nur dieses merkwürdige Freak war, für den ihn viele - die sich für ihn interessierten - hielten, sondern ein Mann, der Maßstäbe gesetzt hat: Für den Tanz, die Musik, für ein Lebensgefühl. Und das gilt für den Michael, den wir da auf der Bühne sehen, nicht für den Michael, der in seinem Privatleben so viel Kurioses gemacht und erlebt hat, dass es an dieser Stelle keinen Platz mehr finden wird.

    Und das ist auch gut so.
    Quelle: n-tv.de: "This is it!"

    Kommentar


    • #17
      „This Is It“ enttäuscht in USA

      Zwar spülte der neue Film über die letzten Konzertproben von Michael Jackson bereits am Starttag weltweit 20 Millionen Dollar in die Kinokassen, doch in den USA war der Ansturm auf die Dokumentation eher verhalten.

      Der heiß erwartete Michael-Jackson-Film „This Is It“ spielte am ersten Tag weltweit ca. 20,1 Millionen Dollar (13,5 Millionen Euro) ein. Davon entfielen allerdings nur 7,4 Millionen Dollar auf die USA und Kanada. Im Verhältnis wesentlich besser wurde der Streifen in Großbritannien (1,9 Millionen Dollar), Frankreich (1,4 Millionen Dollar), Japan (1,2 Millionen Dollar) und Deutschland (1,1 Millionen Dollar) angenommen, so das US-Magazin „Variety“.

      Das Fachmedium beurteilte den Kinostart in den USA alles in allem eher als „solide, aber nicht schillernd“. Der Film, der in 3481 amerikanischen Kinos startete, brachte zwar das beste Ergebnis, das je ein Film beim Start an einem Mittwoch im Oktober eingefahren hat, dennoch hatte man in Anbetracht des allgemeinen posthumen Hypes um Jackson mit mehr gerechnet.

      Die Dokumentation „This Is It“ über die letzten Proben Jacksons vor seinem Tod war am Mittwoch in weltweit etwa 15 000 Kinos angelaufen. In Deutschland sahen seitdem bereits 185 000 Zuschauer das Werk, das es laut Media Control bis auf Platz 1 der Kino-Charts schaffen könnte. Mit Spannung wird das Einspielergebnis am kommenden Wochenende erwartet.

      Konzertfilm als Oscar-Favorit?


      Michael Jackson war am 25. Juni im Alter von 50 Jahren gestorben, wenige Wochen vor Beginn einer geplanten Comeback-Konzertreihe in London. Bereits kurz nach seinem Tod schnellten die Plattenverkäufe seiner größten Hits und Alben steil nach oben. Über 20 Singles waren gleichzeitig unter den Top 100 platziert. Aktuell rangiert das ehemalige Nummer-1-Album „King Of Pop“ auf Platz 13.

      Der Jackson-Film soll insgesamt nur zwei Wochen zu sehen sein und dann als DVD vermarktet werden. Laut der „Los Angeles Times“ soll die DVD wahrscheinlich erst Anfang 2010 auf den Markt kommen. Vorübergehend war in Erwägung gezogen worden, den Film bereits im November auf DVD zu verkaufen. Nachdem sich jedoch Kinobetreiber beschwert hätten, dass das dazu führen könnte, dass weniger Leute den Film im Kino ansehen, plane Sony nun den späteren Verkaufsstart. Unterdessen mehren sich Spekulationen, wonach „This Is It“ noch zum Geheimtipp für die Oscar-Verleihung im kommenden Jahr werden könne.
      Quelle: FOCUS Online

      Kommentar


      • #18
        Boxoffice

        CON ARTISTS! Sony Extends 2-Week Limited Run Of Michael Jackson's 'This Is It' Through Thanksgiving
        By Nikki Finke | Category: Uncategorized | Sunday November 1, 2009 @ 9:54am

        Today the Hollywood marketing tactic of creating artificial demand for "2-week limited engagement" movies officially went into the crapper. And I doubt that audiences will allow themselves to be conned again by this tacky studio manuever to drive up advance ticket sales. That's because Sony announced it is extending Michael Jackson's This Is It in the United States, Canada, and most territories around the world. In the United States, the film will play through Thanksgiving weekend. Canada and most international territories will be announcing extensions of various lengths soon. In a press statement, Jeff Blake, the chairman of Sony Pictures Entertainment Worldwide Marketing & Distribution, explained: "In just 5 days, Michael Jackson’s THIS IS IT has become the highest grossing concert film of all time and we are elated by the response to this special film by fans, critics and moviegoers from all over the world. With this kind of global response, it’s clear that the motion picture deserves an extended run and we are going to do everything we can to make the film available to everyone who wants to see Michael Jackson’s THIS IS IT on the big screen."

        Sony also announced that, since the pic's release on October 28 in theaters worldwide, THIS IS IT is now "the highest-grossing concert film of all-time" with a worldwide total of $101 million. jackso rehearsal 2The studio reported the estimated gross at $32.5 million domestically and $68.5 internationally in its first five days of release. That surpasses the record previously established by Hannah Montana/Miley Cyrus: Best of Both Worlds (which had a lifetime worldwide gross of $71.3 million). But that's not saying much. Michael Jackson was a global star, whereas the other concert pics either feature Disney Channel young'uns in artificially short runs, or famous acts like U2 and the Rolling Stones in very small release. Of course, it didn't help that AEG, the concert promoter that auctioned off the movie rights to *****'s hi-def rehearsal footage filmed before his death, had predicted This Is It would make a staggering "$250 million in its first 5 days". Or that a joint AEG/Sony news release had touted all the record-breaking presells recorded by the pic worldwide, thus setting up huge expectations for This Is It that weren't met.

        Sony reported that, overseas, THIS IS IT is the 5th biggest international opening of 2009 -- again, an underwhelming statistic. Top grossing territories include: Japan $10.4M (3rd biggest opening of the year in Japan), UK $7.6M, Germany $6.3M, France $5.8M, Australia $3.6M, China $3.2M, Italy $2.9M, and Spain $2.6M, among others. Playing in 3,481 domestic locations, the movie opened to #1 in North America with $21.3 million for the 3-day weekend, averaging an estimated $6,119 per screen. Exit polling showed the opening weekend audience was almost evenly split between 49% males and 51% females with 62% of the audience over the age of 25.

        Kommentar


        • #19
          Michael Jackson-Film Nr. 1 in USA: Spielzeit verlängert

          Jackson-Film Nr. 1 in USA: Spielzeit verlängert

          New York (dpa) - Der Michael-Jackson-Film «This Is It» hat in den ersten fünf Tagen weltweit mehr als 100 Millionen Dollar eingespielt. Die 60 Millionen Dollar, die der Sony-Konzern für den Ankauf der Dokumentarmaterials gezahlt hat, sind damit bereits locker wieder hereingekommen. Das Studio kündigte an, die ursprünglich auf zwei Wochen begrenzte Spielzeit zu verlängern. In den USA soll der Film bis Thanksgiving Ende November laufen. Im Ausland sind unterschiedliche Verlängerungen geplant.

          Quelle: http://www.zeit.de/newsticker/2009/1...90-22863760xml

          Kommentar


          • #20
            Jackson-Film zieht die Massen an

            Jackson-Film zieht die Massen an

            Montag, 2. November 2009, 6:31 Uhr, Aktualisiert 07:27 Uhr

            Der Michael-Jackson-Film «This Is It» erweist sich als Kassenschlager: In den fünf Tagen seit seiner Premiere spielte er weltweit 101 Millionen Dollar ein, davon 6,3 Millionen in Deutschland.

            Auf der ganzen Welt standen Jackson Fans, so wie hier in Los Angeles, Schlange, um sich eines der ersten Kino-Tickets zu ergattern. (reuters)

            In den USA und Kanada schob er sich am Wochenende mit einem geschätzten Ergebnis von 21,3 Millionen Dollar auf Platz 1 vor. Für die Filmrechte hat Sony 60 Millionen Dollar bezahlt.

            Sony kündigte an, die Spielzeit zu verlängern - ursprünglich war sie auf zwei Wochen beschränkt. In den USA soll «This Is It» nun bis zum Thanksgiving-Wochenende Ende November laufen, wie ein Sony-Sprecher mitteilte.

            Der Film zeigt Jackson bei den Proben für seine geplanten Comeback-Konzerte. Er lief am Mittwoch weltweit an und spülte schon am Premierentag mehr als 20 Millionen Dollar in die Kinokassen. Jackson war am 25. Juni im Alter von 50 Jahren gestorben.

            Quelle: http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/..._die_massen_an
            Angehängte Dateien

            Kommentar


            • #21
              Jackson-Film Nr. 1 in USA: Spielzeit verlängert

              New York (dpa) - Der Michael-Jackson-Film «This Is It» hat in den ersten fünf Tagen weltweit mehr als 100 Millionen Dollar eingespielt. Die 60 Millionen Dollar, die der Sony-Konzern für den Ankauf der Dokumentarmaterials gezahlt hat, sind damit bereits locker wieder hereingekommen. Das Studio kündigte an, die ursprünglich auf zwei Wochen begrenzte Spielzeit zu verlängern. In den USA soll der Film bis Thanksgiving Ende November laufen. Im Ausland sind unterschiedliche Verlängerungen geplant.

              Quelle: Zeit | Online

              ******


              Jackson-Film "This Is It" vom Start weg ein Kassenschlager

              Los Angeles — Der Film über Michael Jacksons geplante Comeback-Show "This Is It" hat sich vom Start weg zum Kassenschlager entwickelt. Wie die Zwischenbilanzen zeigten, setzte sich der Film an die Spitze der Kino-Eintritte in den USA und spielte 21,3 Millionen Dollar (rund 14,4 Millionen Euro) ein. Die Kinogänger in den USA zogen am Halloween-Wochenende den Streifen über den am 25. Juni in Los Angeles nach der Einnahme eines Medikamentencocktails gestorbenen "King of Pop" allen weiteren Filmen vor.

              Der fast zweistündige Film ist zusammengeschnitten aus mehr als 100 Stunden Videomaterial, das bei den Proben für Jacksons ab Juli in London geplante Comeback-Show "This Is It" aufgezeichnet wurde. Er soll nur zwei Wochen in den Kinos laufen. In Deutschland ist der Film seit Mittwoch auf 935 Leinwänden zu sehen.

              Quelle: AFP

              ******

              “This is it” Michael Jackson Film stürmt die Charts – Verlängerung geplant
              Angehängte Dateien

              Kommentar


              • #22
                Michael Jackson kriegt sie alle ins Kino

                Ob in den USA oder in Deutschland: Michael Jackson This is it hat sich wie erwartet an die Spitze der Kino-Charts gesetzt. Zu Halloween wollten die Zuschauer aber auch Grusel sehen und ließen sich nochmals von paranormalen Aktivitäten überzeugen.

                Michael Jackson kriegt sie alle. Sein Konzertfilm Michael Jackson’s This Is it, der posthum bereits am Mittwoch der vergangenen Woche in die Kinos kam, hat in den USA 32,5 Millionen Dollar eingespielt. Das ist zwar für einen Konzertfilm sensationell, aber die Produzenten hatten doch bedeutend größere Dollar-Zeichen in den Augen. Nach fünf Tagen sollte der Film bereits weltweit die 100-Millionen-Dollar-Hürde knacken. Das ist nach derzeitigen Angaben nicht gelungen, kann aber auch nach Auswertung weiterer Länder ganz anders aussehen. Wir werden für Euch dran bleiben.

                In den Charts bewegen sich langsam andere Filme nach unten. Wo die wilden Kerle wohnen erspielte sich den 6. Platz. Die Kinderbuchverfilmung bringt es aktuell auf 61,8 Millionen Dollar Einspielergebnis. Auf den Plätzen folgen The Stepfather, Astro Boy, die große Hollywood-Produktion Amelia, die nach zwei Wochen gerade einmal 8,3 Millionen Dollar erspielte, und Mitternachtszirkus – Willkommen in der Welt der Vampire. Alles in allem konnte niemand dem toten Michael Jackson das Wasser reichen.

                Quellen: imdb.com & moviepilot

                Kommentar


                • #23
                  Artikel aus der Berliner Zeitung vom 02.11.09

                  Ein Mensch voller Liebe
                  Der Regisseur Kenny Ortega erzählt über seine Arbeit mit Michael Jackson für "This Is It"
                  Frank Siering, Andrea Carrugati
                  Mr. Ortega, was ist Ihre schönste Erinnerung an Michael Jackson?

                  Oh, Michael war ein Humanist, einer, der sich wirklich Gedanken machte um andere Menschen. Das hat mich immer sehr bewegt. Ich mochte auch, dass er Problemen nicht auswich, sondern sie lösen wollte, indem er versuchte, ihnen etwas Amüsantes abzugewinnen. Das ist doch eine sehr schöne Eigenschaft.

                  Sie waren nicht nur ein kreativer Partner von ihm, sondern auch ein Freund des Popstars. Wie haben Sie von seinem Tod erfahren?

                  Ich erhielt einen Anruf und konnte es nicht glauben. Es war, als würde sich der Boden unter meinen Füßen auflösen, als würde das Gebäude, in dem ich stand, zusammenbrechen.

                  Sie haben mit ihm für die Konzerte in London geprobt. Daraus entstand der Film "This Is It". Wie lange haben Sie daran gearbeitet?

                  Wir haben Ende Juli mit dem Sichten von mehr als 100 Stunden Material begonnen. Anfang Oktober war der Film fertig.

                  Wie erleben Sie nun das Echo auf den Film, die guten Kritiken?

                  Ich habe das noch gar nicht so richtig mitbekommen, aber das ist natürlich wunderbar. Ich bin sehr stolz auf diesen Film.

                  Wie würden Sie Ihre Beziehung zu Michael Jackson beschreiben?

                  Wir waren professionelle Freunde. Wenn wir an einem Projekt gearbeitet haben, dann waren wir jeden Tag zusammen. Aber ich habe auch seine Privatsphäre respektiert. Ab und zu haben wir uns auch so getroffen. Er brachte seine Kinder mal zu einem Screening von meinem Film "High School Musical", aber wir haben nicht jeden Tag miteinander telefoniert, wenn wir nicht zusammen gearbeitet haben.

                  War Michael ein Musical-Fan?

                  Ja, das war er. Nach "High School Musical" rief er mich an und wollte mit mir einen 3-D Feature-Film machen zu "Thriller". Ich fand die Idee großartig. Das sollte eines unsere nächsten gemeinsamen Projekte werden.

                  Michael Jackson hatte eine Botschaft für seine Fans, stimmt das?

                  Ja, das stimmt. Michael hat sich große Sorgen um den Zustand unseres Planeten gemacht. Darüber haben wir oft gesprochen. Er wollte unbedingt, dass diese Besorgnis in der Bühnenshow rüberkommt. Er benutzte seine Songs als Botschaften an die Menschheit, solche Lieder wie "Heal the World", "Man in the Mirror". Er hatte ein sehr globales Verständnis von Umweltschutz. Und er sammelte mehr Geld für Kinderheime auf der ganzen Welt als sonst jemand. Mehr als 300 Millionen Dollar!

                  Haben Sie sich während der Zusammenarbeit mit Michael Jackson Gedanken um seine Gesundheit gemacht?

                  Michael war für meinen Geschmack immer ein bisschen zu dünn. Wir haben ständig versucht, ihn mit Protein-Shakes zu füttern. Aber er war auch ein 50-jähriger erwachsener Mann, der sehr wohl wusste, wie er aussehen wollte. Das mussten wir respektieren.

                  Hatten Sie Angst, das Ihm etwas passieren könnte?

                  Nein, hatte ich nicht. Aber ich habe ihm mehrfach gesagt, dass der Erfolg dieses Projekts auch davon abhängt, dass er gesund ist. Michael hat dann immer gesagt: "I will be fine", mir wird es schon gut gehen.

                  Was sagen Sie denjenigen, die Jackson lange Zeit ignoriert haben und erst jetzt, nach seinem Tod, ihn als großen Entertainer feiern?

                  Wie sagt man so schön, im Nachhinein weiß man immer alles besser. Michael Jackson war ein Genius, er war der Entertainer aller Entertainer. Es gab keinen Besseren als Michael Jackson.

                  Stimmt es, dass Sie die Konzertserie weltweit fortsetzen wollten?

                  Ja, er sprach von Konzerten in Indien, Afrika, Osteuropa. Er war fasziniert von der Idee.

                  Wie wichtig waren Michael Jackson seine Kinder?

                  Seine Kinder standen immer ganz oben auf der Liste. Das sehen Sie auch daran, dass er sie nicht bei den Proben in Los Angeles dabei haben wollte. Sie sollten keine Schule versäumen.

                  Was möchten Sie mit "This Is It" erreichen?

                  Für mich war dieser Film auch eine Art Therapie. Andererseits möchte ich noch einmal zeigen, wie Michael Jackson wirklich war. Ein Mensch, ein Humanist, ein Perfektionist, dem keine Herausforderung zu groß war. Er besaß Humor, ein großes Herz, viel Liebe für seine Mitmenschen. Er war eine Bereicherung für uns alle.

                  Wie war das, um einen Freund trauernd an einem solchen Projekt zu arbeiten?

                  Es war nicht leicht, das gebe ich gerne zu. Als ich fertig war mit dem Film, da hat es mich erst so richtig getroffen. Da wusste ich, dass eine lange, gemeinsame Reise zu Ende geht. Michael kommt nicht wieder. Es ist schwer für mich, heute für ihn Fragen zu beantworten. Ich vermisse ihn sehr.

                  Interview: Frank Siering und Andrea Carrugati

                  ------------------------------

                  Tänzer im Blick

                  Als Choreograf hat Kenny Ortega bereits für Cher und Madonna gearbeitet, auch studierte er mit den Schauspielern die Tänze für den Film "Dirty Dancing" (1987) ein.

                  Mit Michael Jackson arbeitete er zunächst für die "Dangerous World Tour" (1992) und dann für die "History Tour" (1997) zusammen.

                  Die Kinofassung des "High School Musical" im Jahre 2006 brachte ihm einen Emmy ein. Der 59-jährige Ortega lebt in Kalifornien.

                  Kommentar


                  • #24
                    Jackson-Film spielt 101 Millionen Dollar ein

                    New York (dpa) - Der neue Michael-Jackson-Film "This Is It" hat in den ersten fünf Tagen weltweit 101 Millionen Dollar (69 Millionen Euro) eingespielt. Der Sony-Konzern kündigte daraufhin an, die ursprünglich auf zwei Wochen begrenzte Spielzeit zu verlängern.

                    Von den Gesamteinnahmen entfielen lediglich 32,5 Millionen Dollar auf die USA und Kanada, mehr als Zweidrittel (68,5 Millionen Dollar) kamen in Ländern außerhalb Amerikas herein. Deutschland trug vorläufigen Studioschätzungen zufolge mit 6,3 Millionen Dollar zum Gesamtergebnis bei.

                    Der Film zeigt Popstar Michael Jackson bei seinen letzten Konzert-Proben in den Monaten vor seinem Tod am 25. Juni. Die 60 Millionen Dollar, die der Sony-Konzern für den Ankauf der Dokumentarmaterials gezahlt hat, sind mit den bisherigen Kassenerfolgen bereits längst eingespielt.

                    Anzeige
                    In den USA soll der Film nun bis zum beliebten Kino-Wochenende an Thanksgiving Ende November laufen. Im Ausland sind unterschiedliche Verlängerungen geplant. Das bessere Abschneiden des Films in Ländern außerhalb der USA führen Experten darauf zurück, dass hier Jacksons Image nicht so stark durch die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs gelitten hat.

                    Der Michael-Jackson-Film "This Is It" basiert auf Material von den letzten Proben des "King of Pop".

                    © dpa
                    Quelle: http://magazine.web.de/de/themen/unt...er-Erfolg.html

                    MSN.de: http://unterhaltung.de.msn.com/film/...ntid=150570922
                    Angehängte Dateien
                    Zuletzt geändert von MusicSound; 03.11.2009, 00:25.

                    Kommentar


                    • #25
                      Presse Infos

                      Jackson-Film spielt 101 Millionen Dollar ein

                      Der neue Michael-Jackson-Film „This Is It“ hat in den ersten fünf Tagen weltweit 101 Millionen Dollar (69 Millionen Euro) eingespielt. Der Sony-Konzern kündigte daraufhin an, die ursprünglich auf zwei Wochen begrenzte Spielzeit zu verlängern.

                      Von den Gesamteinnahmen entfielen lediglich 32,5 Millionen Dollar auf die USA und Kanada, mehr als Zweidrittel (68,5 Millionen Dollar) kamen in Ländern außerhalb Amerikas herein. Deutschland trug vorläufigen Studioschätzungen zufolge mit 6,3 Millionen Dollar zum Gesamtergebnis bei.

                      Der Film zeigt Popstar Michael Jackson bei seinen letzten Konzert-Proben in den Monaten vor seinem Tod am 25. Juni. Die 60 Millionen Dollar, die der Sony-Konzern für den Ankauf der Dokumentarmaterials gezahlt hat, sind mit den bisherigen Kassenerfolgen bereits längst eingespielt.

                      In den USA soll der Film nun bis zum beliebten Kino-Wochenende an Thanksgiving Ende November laufen. Im Ausland sind unterschiedliche Verlängerungen geplant. Das bessere Abschneiden des Films in Ländern außerhalb der USA führen Experten darauf zurück, dass hier Jacksons Image nicht so stark durch die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs gelitten hat.

                      Am Wochenende konnte „This Is It“ (Das war´s) in Nordamerika zwar Platz eins der Kinocharts erobern, brachte es aber lediglich auf 21,3 Millionen Dollar. Der bereits seit sechs Wochen laufende Leinwandschocker „Paranormal Activity“ fuhr dagegen noch starke 16,5 Millionen Dollar ein und kann inzwischen allein in Amerika ein Gesamtergebnis von 85 Millionen Dollar vorweisen.

                      Der Thriller „Das Gesetz der Rache“ mit Jamie Foxx und Gerard Butler in den Hauptrollen kam am dritten Wochenende mit 7,3 Millionen Dollar auf Rang drei. Die Beziehungskomödie „Auf Kuschelkurs – All Inclusive“ mit Vince Vaughn konnte sich mit 6 Millionen Dollar vom fünften auf den vierten Platz vorarbeiten. Und „Saw VI“, der sechste Teil der 2004 gestarteten Horror-Serie um einen sadistischen Mörder, nahm mit 5,6 Millionen Dollar den fünften Rang ein.

                      Quelle: Focus Online

                      +++++++++++++++++++++++++++++++++

                      Michael Jackson-Film spielt 100 Millionen US-Dollar ein



                      "This is it", der Dokumentarfilm über den verstorbenen US-Sänger Michael Jackson, hat bereits über 100 Million US-Dollar eingespielt

                      Los Angeles (Deaf News Magazin) - Wie die aktuellen Zwischenbilanzen zeigen, hat der Film damit umgerechnet knapp 68 Millionen Euro nach nur fünf Tagen Spielzeit erzielen können. Die Produktionsfirma Columbia Pictures erwägt nun die Verlängerung der Spielzeit von ursprünglich zwei auf vier Wochen. Mehr als 100 Stunden Videomaterial, das Jackson bei den Proben für seine geplante ComebackComeback = Rückkehr, Wiederkehr, Zurückkommen-Show zeigt, wurden für den Film auf eine Laufzeit von knapp zwei Stunden zusammengeschnitten. Jackson war am 25. Juni dieses Jahres in Los Angeles infolge eines Medikamentencocktails gestorben.

                      Quelle: Deaf News Magazine

                      +++++++++++++++++++++++++++++++++

                      Jackson moonwalkt sich an die Spitze

                      Michael Jackson begeistert mit "This is it" auch Monate nach seinem Tod die Massen: Weltweit über 100 Millionen Dollar hat die Dokumentation von den Konzertproben des King of Pop bisher eingespielt. Ebenfalls erfolgreich: Eine Frau auf dem Heiligen Stuhl.

                      Los Angeles/Hamburg - Ein Erfolg, aber keine Sensation: Der Michael-Jackson-Konzertfilm "This is it" hat sich in Deutschland und in den USA Platz eins der Kinocharts gesichert. Seit dem Start am Mittwoch kamen hierzulande laut Branchenmagazin "Blickpunkt:Film" rund 600.000 Besucher in 782 Kinos.

                      In den USA spielte der Konzertfilm im gleichen Zeitraum 32,5 Millionen Dollar in 3481 Locations ein, von Freitag bis Sonntag waren es 21,3 Millionen Dollar. Ein solides Ergebnis, zumal für eine Musik-Dokumentation, aber von einem Rekord weit entfernt. An den Erfolg eines früheren Hannah-Montana-/Miley-Cyrus-Konzertfilms reichte "This is it" jedenfalls nicht heran. Auch die vom Verleiher Sony Pictures erhofften 250 Millionen Dollar binnen fünf Tagen wurden verfehlt: Weltweit spülte der Film rund 101 Millionen Dollar in die Kassen. Damit sind allerdings die 60 Millionen Dollar schon eingenommen, die allein der Ankauf des Dokumaterials kostete.

                      Dem Film von Kenny Ortega ("High School Musical"), zusammengeschnitten aus über 100 Stunden Videomaterial der Proben zu Jacksons Comeback-Tour, dürfte die massive Marketingkampagne geholfen haben: Weltweit wurde die Kino-Auferstehung des verstorbenen Superstars vergangene Woche als Premierenevent mit Tausenden Fans gefeiert.

                      Nach seinem offiziellen Start sollte der Film nur zwei Wochen laufen. Doch kaum waren die ersten Zahlen da, verkündete Sony Pictures auch schon eine Verlängerung. In den USA soll "This is it" bis zum beliebten Kino-Wochenende an Thanksgiving Ende November laufen, im Rest der Welt sind unterschiedliche Laufzeiten geplant.

                      Päpstliche Verfolgerin

                      Den zweiten Rang in den deutschen Kinocharts sicherte sich Sönke Wortmanns Bestseller-Verfilmung "Die Päpstin", die nur 10.000 Kinogänger im Vergleich zur Vorwoche verlor und 330.000 Tickets verkaufte.

                      Mit deutlichem Abstand dahinter landeten Simon Verhoevens Episodenfilm "Männerherzen", der 180.000 Besucher lockte, und die Animationsproduktion von Jerry Bruckheimer, "G-Force - Agenten mit Biss", mit 160.000 Zuschauern. Auch Bully Herbigs Wikinger schafften es unter die ersten fünf: "Wickie und die starken Männern" hatte noch mal knapp über 100.000 Zuschauer.

                      In den USA blieb auf Rang zwei die Herbstüberraschung "Paranormal Activity" weiterhin stark. Der Homemade-Horrorfilm im Stil von "Blair Witch Project" spielte laut Branchendienst boxofficemojo.com 16,5 Millionen Dollar ein. Insgesamt summieren sich die Einnahmen der Pseudo-Doku inzwischen auf 84,8 Millionen Dollar - angesichts eines niedrigen fünfstelligen Budgets ein Ausnahmeerfolg.

                      Auf dem dritten Platz holt Gerard Butler ("Gamer") zum Schlag gegen das amerikanische Rechtssystem aus. F. Gary Garys ("The Italian Job") Thriller "Das Gesetz der Rache" (Originaltitel: "Law Abiding Citizen") kam auf 7,3 Millionen Dollar. Einen Rang hoch ging es für die romantische Komödie "All Inclusive" (Originaltitel: "Couples Retreat") mit Vince Vaughn, die 6,1 Millionen Dollar einspielte.

                      Dem sechsten "Saw"-Film brachte derweil auch das Halloween-Wochenende kein Glück: Nach enttäuschenden 14,8 Millionen Dollar zum Start kam die Fortsetzung der erfolgreichen Horrorfilm-Reihe an diesem Wochenende nur noch auf 5,6 Millionen Dollar. Deutlich schlechter als in der Vorwoche lief es auch für Spike Jonzes ("Being John Malkovich") Kinderbuch-Verfilmung "Wo die wilden Kerle wohnen" (Originaltitel: "Where the Wild Things are"), die etwa 5,1 Millionen Dollar umsetzte.

                      Auf Platz sieben landete das Horror-Remake "Stepfather" mit 3,4 Millionen Dollar, dahinter mit jeweils rund drei Millionen Dollar Umsatz der Superhelden-Animationsfilm "Astro Boy" und "Amelia". Die Biografie der legendären amerikanischen Pilotin Amelia Earhart mit Oscar-Preisträgerin Hilary Swank ("Million Dollar Baby") in der Hauptrolle, verzeichnete die geringsten Verluste aller US-weit gezeigten Filme und schaffte es so noch unter die Top Ten - auf Platz neun.

                      Paul Weitz' ("About a Boy") "Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire" (Originaltitel: "Cirque du Freak: The Vampire's Assistant") beschließt die Top Ten, hat aber von seinem ohnehin schwachen Ergebnis 55 Prozent einbüßen müssen. Der Fantasyfilm, der eigentlich vom Vampir-Hype getragen werden sollte, spielte nur maue 2,8 Millionen Dollar ein.

                      Quelle: SPIEGEL Online

                      +++++++++++++++++++++++++++++++++

                      "This is it" erweist sich als Kassenschlager

                      Der Film des im Juni verstorbenen Michael Jackson bricht alle Rekorde. Der Film "Michael Jackson's This is it" dokumentiert die Vorbereitungen auf die Comeback-Tour des "King of Pop". Nach dem plötzlichen Tod des Sängers konnte die für den vergangenen Sommer geplante Tour nicht stattfinden.

                      Als Ersatz für die Tour von Michael Jackson läuft seit dem 28. Oktober der Konzertfilm für nur 14 Tage in den Kinos rund um die Welt und zeigt den Zuschauern Einblicke in die Proben zur Tour im "Staples Center" in Los Angeles. Auch wenn die Filmkritiken durchwachsen sind: Die Menschen strömen nahezu in die Kinos, um die letzten Aufnahmen von Michael Jackson sehen zu können.

                      In den ersten fünf Tagen hat der Film über 100 Millionen Dollar eingespielt - für eine Filmproduktion wie diese sensationell. Trotzdem denken die Produzenten über eine Verlängerung der Spielzeit nach. Zumindest in den USA soll der Film mindestens noch bis Thanksgiving Ende November laufen. Ob der Film auch in Deutschland verlängert wird steht momentan noch nicht fest.

                      Quelle: Pool Trax

                      +++++++++++++++++++++++++++++++++

                      Jackson-Film Platz eins der Kinocharts

                      Der Michael-Jackson-Film „This Is It“ ist die neue Nummer eins der deutschen Kino-Charts. Der „King of Pop“ lockte seit dem Start am vergangenen Mittwoch nach vorläufigen Angaben knapp 610 000 Besucher in die Kinos. Das ermittelte Media Control. Der Film zeigt Jacksons Vorbereitungen auf seine geplante Comeback-Konzertreihe in London. Auch in den Musik-Charts hält Jacksons posthumer Erfolg an. Der Soundtrack zum Konzertfilm, die Doppel-CD „Michael Jackson's This Is It“, steht laut Trendauswertungen auf Platz vier.

                      Quelle: BILD Newsticker

                      +++++++++++++++++++++++++++++++++

                      Michael Jackson: This Is It

                      "Seine Zeit, so groß sie auch war, sie ist vorbei", orakelte Kollege Eberhard Dobler angesichts Jacksons Sammlung von "Number Ones". Man schrieb das Jahr 2003. Die Ära Michael Jackson fand sechs Jahre später tatsächlich ein jähes Ende. Der King of Pop ist tot, es lebe die Leichenfledderei. "This Is It" schreit es aus jeder Ecke. Wirklich?

                      "This is NOT it", halten Fans dagegen - und behalten in vieler Hinsicht Recht. Eine einseitige, schöngefärbte Darstellung der Proben zum großen Comeback taugt so wenig zu einer ehrlichen Hommage an einen - bei aller Umstrittenheit - ungeheuer einflussreichen Künstler, wie sich der vorliegende Soundtrack zum Lieblingsalbum eignet.

                      Die Kritik richtet sich keineswegs gegen die Musik: Mehrheitlich unter Quincy Jones' Regie entstanden ungebrochen funktionale Tanzboden-Füller. Meist arrangierte Jerry Hey die Bläser. Der immense Erfolg speist sich nicht zuletzt aus kunstvoll in Szene gesetzter Dynamik - und aus dem alles beherrschenden Groove.

                      "Billie Jean", "Thriller", "Beat It" und Konsorten sind Pop-Klassiker für die Ewigkeit, tief im kollektiven abendländischen Bewusstsein verwurzelt. Hits, und das nicht ohne Grund.

                      Braucht die Welt posthum allerdings ein weiteres Best-Of-Album? Wer soll die Zielgruppe für "This Is It" besetzen? Die betroffenen Fans, die nach Jacksons Tod seine Nummern noch einmal in die Charts katapultierten? Spätestens danach besaß diese Platten doch wirklich jeder, der auch nur einen Funken Interesse für die Thematik hegt - oder in den 80ern groß geworden ist.

                      Schade, dass "This Is It" die Gelegenheit, tiefer zu schürfen, ungenutzt verstreichen lässt. Gezeigt wird einmal mehr der "Man In The Mirror". Der Blick hinter die Spiegel bleibt verwehrt. Nichts Neues im Staate Neverland, also.

                      Außer mit sattsam bekannten Studioaufnahmen wartet "This Is It" gerade mal mit einem neuen Song auf - und der entpuppte sich bereits im Vorfeld als nicht mehr neu. Paul Anka schrieb die vergleichsweise dröge Klavierballade bereits 1983. Eine Umsetzung mit Orchester macht das Rührstück opulenter, viel interessanter wird es so auch nicht.

                      Fraglos den spannendsten Teil bilden die Demo-Versionen, schäbige drei an der Zahl. In ihrer Unausgefeiltheit gestatten diese unfertigen Nummern, allen voran "She's Out Of My Life" zu schlichter Akustikgitarrenbegleitung, tatsächlich den Anflug einer Annäherung an den Menschen, nicht nur das Phänomen, Michael Jackson.

                      Sein vier Jahrzehnte umspannendes Schaffen hätte unter Garantie mehr, zudem noch nicht bis zur Unerträglichkeit ausgeschlachtetes Material, hergegeben. Ein (zudem ebenfalls bereits veröffentlichtes) Gedicht tröstet über die verspielte Chance ebenso wenig hinweg wie das mit in der Tat beeindruckenden Proben-Aufnahmen üppig bebilderte Booklet.

                      Quelle: Laut.de / RP Online

                      +++++++++++++++++++++++++++++++++

                      Kommentar


                      • #26
                        Kino: Michael Jackson erobert die Charts

                        HAMBURG - Der neue Michael-Jackson-Film «This Is It» hat auf Anhieb die Spitze der deutschen Kinocharts erobert. Die fast zweistündige Dokumentation von Regisseur Kenny Ortega zeigt Aufnahmen von Jacksons Konzertproben von April bis kurz vor seinem Tod im Juni 2009.

                        Weltweit spielte der Film bereits 101 Millionen Dollar (69 Millionen Euro) ein. Der Sony-Konzern kündigte daraufhin an, die ursprünglich auf zwei Wochen begrenzte Kinoauswertung weltzeit zu verlängern.

                        «Die Päpstin» auf Platz zwei

                        Auf Platz zwei landete Sönke Wortmanns klerikales Historiendrama «Die Päpstin» mit Johanna Wokalek in der Hauptrolle. Auch die folgenden Filme rutschen im Vergleich zur Vorwoche einen Platz nach hinten.

                        Die Komödie «Männerherzen» von Regisseur Simon Verhoeven mit Til Schweiger und Christian Ulmen rangiert jetzt auf Platz drei, dahinter tummeln sich die heldenhaften Meerschweinchen aus der actionreichen Familienkomödie «G-Force – Agenten mit Biss» auf Platz vier.

                        Die romantische Komödie «Die nackte Wahrheit» über den Geschlechterkampf zwischen einem Macho-Mann und einer romantischen Power-Frau belegt den fünften Platz. Die deutschen Kinocharts wurden vom 29. Oktober bis zum 01. November in 321 Sälen der Cinemaxx-Gruppe mit insgesamt rund 86.000 Plätzen ermittelt.

                        Ankündigung zum Start des Michael-Jackson-Films auf dem Leicester Square in London. Die Doku «This Is It" wird unter freiem Himmel gezeigt. Die Weltpremiere des Michael-Jackson-Films «This Is It» hat am Dienstag in China begonnen. Neun Stunden vor der geplanten Gala-Vorführung der Dokumentation in den USA zeigten Kinos in Peking und anderen Städten bereits den Film über die letzten Monate im Leben des «King of Pop». Obwohl die weltweite Veröffentlichung ursprünglich zeitgleich mit dem Filmstart in Los Angeles geplant war, konnten chinesische Fans schon um Mitternacht Pekinger Ortszeit den letzten großen Auftritt ihres Idols auf der Leinwand erleben.
                        ******

                        Millionen-Erfolg
                        Fans stürmen den Jackson-Film
                        Der neue Michael-Jackson-Film «This Is It» (siehe NZ vom 29. Oktober) hat in den ersten fünf Tagen weltweit 101 Millionen Dollar (69 Millionen Euro) eingespielt. Der Sony-Konzern kündigte daraufhin an, die ursprünglich auf zwei Wochen begrenzte Spielzeit zu verlängern.

                        Von den Gesamteinnahmen entfielen lediglich 32,5 Millionen Dollar auf die USA und Kanada, mehr als zwei Drittel (68,5 Millionen Dollar) kamen in Ländern außerhalb Amerikas herein. Deutschland trug vorläufigen Schätzungen zufolge mit 6,3 Millionen Dollar zum Gesamtergebnis bei.

                        Ob der Film auch in Nürnberg verlängert wird, ist noch offen, Eva Köhler vom Cinecittà hält es aber für «sehr wahrscheinlich». Zwar lägen die Zahlen mit rund 7500 Besuchern in Wolfram Webers Multiplexkino innerhalb der ersten fünf Tage nicht im Spitzenbereich, aber doch im guten Mittelfeld. Letztendlich entscheide Sony über die weiteren Laufzeiten aber nicht nach Städten, sondern nach den Einspielergebnissen in den jeweiligen europäischen Ländern insgesamt.

                        Die 60 Millionen Dollar, die der Sony-Konzern für den Ankauf der Dokumentarmaterials gezahlt hat, sind mit den bisherigen Kassenerfolgen jedenfalls bereits längst eingespielt – Jackson hat noch einmal die Massen mobilisiert. dpa/NZ

                        ******

                        Hoffnungsvoll

                        Der Michael-Jackson-Film ¸¸This Is It" läuft mittelprächtig

                        Da war die "Päpstin" machtlos, nach nur einer Woche hat sie ihren Spitzenplatz räumen müssen: "This Is It", der Michael-Jackson-Konzertfilm ohne Konzert, hat sie verdrängt vom höchsten Rang der deutschen Kinocharts. Weltweit hat der Film in fünf Tagen etwas mehr als 100 Millionen Dollar eingespielt. Diese Summe wäre für einen Spielberg-Film ein eher trauriges Resultat, für eine Musik-Dokumentation ist es recht viel. Einer der hoffnungsvollen Produzenten hatte vorher die astronomische Summe von 250 Millionen Dollar in den ersten fünf Tagen ins Gespräch gebracht. Das war"s also noch nicht.

                        Insgesamt verlief das Kinogeschäft am Halloween-Wochenende in den USA eher schwach - "This Is It" hat die Spitzenposition mit nur etwas mehr als zwanzig Millionen Dollar Einspiel eingenommen, kein sehr eindrucksvolles Ergebnis. Eigentlich sollte der Film nur zwei Wochen lang im Kino zu sehen sein, die Laufzeit wird jetzt aber verlängert - was dazu führen würde, dass der Film in den USA noch zu Thanksgiving in den Kinos läuft - und da gehen die Geschäfte vielleicht wieder besser. Sechzig Millionen Dollar soll die Produktionsfirma für die Rechte an den Aufnahmen von Jacksons Konzertproben bezahlt haben, und damit ist "This Is It" schon mal ein Rekord sicher: teuerster Musikfilm aller Zeiten. sus

                        ******

                        MICHAEL JACKSON: Rekord!

                        Die letzten bewegten Bilder vom kürzlich verstorbenen King of Pop Michael Jackson sind zwar erst seit vergangenen Mittwoch im Kino zu sehen, sind aber schon mehr als rekordverdächtig. Denn in nur 5 Tagen hat „This is it“ wahnsinnige 101 Millionen Dollar eingespielt! Damit hat der Dokumentarfilm wohl alle Erwartungen übertroffen und angeblich plant der Sony-Konzern bereits, die angedachten Spielzeit von nur zwei Wochen zu verlängern, um noch mehr Fans und Interessierten die Chance zu geben, den Film im Kino zu sehen.

                        „This is it“ zeigt viele Szenen der Proben für das geplante Comeback von Michael Jackson. Mit viel Geduld und Liebe probte der King of Pop jedes noch so kleine Detail seiner Show mit den Tänzern und Musikern. Die Aufnahmen waren eigentlich als Bonusmaterial für die geplante Konzert-DVD geplant, doch jetzt sind sie sein Vermächtnis. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte sich sofort Tickets online kaufen. Denn so nah wart ihr dem King of Pop noch nie!

                        Quelle: roth-hilpoltsteiner-volkszeitung.de / nz-online.de / sueddeutsche.de / lieblingsstars.com
                        Angehängte Dateien

                        Kommentar


                        • #27
                          Bogey für "This Is It"

                          12.November 2009 | MJackson.NET | Sony Music BMG |

                          "Michael Jackson's This Is It " ist nach seinem zweiten Wochenende zwar nicht mehr Platz eins der deutschen Kinocharts, dennoch ist die Performance des Musikfilms weiter hervorragend: Der Film steht nun insgesamt bei knapp 1,1 Mio gelösten Tickets und sicherte sich so einen Bogey für über eine Mio. Besucher innerhalb von zehn Tagen!

                          www.michaeljackson.com

                          Kommentar


                          • #28
                            Michael Jackson's This Is It

                            Insgesamt 17 „Nummer 1“-Hits und 22 „Grammy“-Musikpreise legen nahe, dass Michael Jackson ein gutes Ohr für zündende Melodien besaß. Sein Körper war selbst mit 50 Jahren noch ein bemerkenswert dynamisches Instrument, das die musikalischen Impulse in brillante Bewegungsabläufe umzusetzen vermochte. Der Dokumentarfilm „This Is It“ untermauert diese Statistiken und überrascht mit ungewöhnlichen Einsichten in eine perfekte Pop-Inszenierung. An einer Stelle lässt Jackson seinen Konzertkoordinator Kenny Ortega wissen, dass sein Ohrhörer ihm wie eine Faust in den Kopf schlage. Die Musiksignale würden verhindern, dass er gerade jene Signale spüre, die sein „inneres Gehör“ empfange. Die Interaktion von Jackson mit seinen Musikern, Beleuchtern, Tänzern und Toningenieuren vermittelt den Eindruck, als gebe es zwei musikalische Welten: eine elektro-akustische, die über die Schallwellen der Lautsprecher entsteht, und eine spirituelle, in der Klänge, Rhythmen und Melodien eins sind mit Bewegungen und einer höheren Ordnung. Jackson gibt den modernen Orpheus. Sein Zugang zur Musik erlaubt ihm, die Welt nach Tönen zu ordnen und die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Diese Botschaft gilt es, hinter dem ungeschliffenen Rohdiamanten des ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit kreierten Videomaterials zu entschlüsseln.

                            Wie kommt es, dass die angekratzte Ikone „King of Pop“ nach mehr als zwei Jahrzehnten Medienrummel noch für Überraschungen gut ist? Anstatt verwegener Fahrten einer entfesselten Kamera über die Massen schreiender Fans eröffnet „This Is It“ einen Blickwinkel auf die Bühnenshow, der oft zwingender als bei herkömmlichen Konzertfilmen ist. So gibt es bei den Proben Momente, in denen Techniker, Musiker oder Tänzer spontan applaudieren und jubeln. Dabei handelt es sich oft nur um eine Hand voll Insider, die eigentlich jeden Trick des Business kennen. Die Kamera schwenkt eher unwillig ins unterbelichtete Auditorium, doch die offenkundige Begeisterung mutet authentisch an. So springt der sprichwörtliche Funke über, wenn sich Jackson am Ende der Ballade „I’ll Be There“ mit seiner Gesangspartnerin Judith Hill ein ekstatisches Call-and-Response-Duett liefert. Die Sänger scheinen sich die Töne der Blues-Skala wie Perlen in immer komplexeren Kunstwerken einander zu Füßen zu legen. Am Ende beschwert sich Jackson, man möge doch bitte die Begeisterung zügeln, da er ansonsten seine Stimme bereits bei den Proben an die Belastungsgrenze führe. Diese Vignette beleuchtet sowohl Stärke als auch Schwäche des Dokumentarfilms: Zum einen erhält man einen vergleichsweise unmittelbaren Blick auf den Medienkünstler und Kontrollfanatiker Michael Jackson; zum anderen dürften jene enttäuscht sein, die einen mitreißenden Konzertfilm erwarten. Wiederholt gibt Jackson die Anweisung ans Mischpult, dass er die Intensität seines Gesangs zunächst auf Sparflamme stelle.

                            So liegt der Schwerpunkt der Aufnahmen auf der komplexen visuellen Ebene, die vornehmlich aus vier Elementen besteht. Erstens: Michael Jackson, der Tänzer. Die Kamera bleibt meist auf Distanz, um den Künstler in Halbtotalen zu beobachten. So können die Macher nicht auf elaborierte Montagen von Großaufnahmen und Totalen zurückgreifen, was ein Glücksfall ist, bietet sich doch so die seltene Möglichkeit, über längere Phasen die kinematische Dynamik einer Gesangs-/Tanznummer weitgehend ohne Schnitte zu verfolgen. Die distanzierte Kameraposition schönt das von kosmetischen Operationen heimgesuchte Gesicht Jacksons und betont den nach wie vor dynamisch-athletischen Körper. Zweitens: Michael Jackson als Komponist und Songschreiber. Immer wieder unterbricht er seine Musiker, um ihnen zu erklären, wie ein Song rhythmisch zu interpretieren sei, damit er mit seinen Körperbewegungen exakt harmoniert. Hier zeigt sich, dass für Jackson Musik vornehmlich ein Ausdruck von Bewegung und Tanz ist – nicht umgekehrt. Drittens: Jackson als Medienjongleur. Der cineastischen Komponente kommt eine wichtige Bedeutung zu. Hatte er mit „Thriller“, „Black or White“ (beide von John Landis) oder „Ghosts“ (vom Special-Effects-Guru Stan Winston) die Grenzen zwischen Spielfilm und Videoclip bereits verwischt, lässt „This Is It“ erahnen, dass das kreative Team Jackson/Ortega auch im Konzert eine neue Symbiose aus Videosequenzen, Bühneninszenierung und Musik anstrebte. So wurden neue Sequenzen für „Thriller“ gefilmt, um sie mit durch den Saal schwebenden Zombies und den Tänzern auf der Bühne zu koordinieren. Für „Smooth Criminal“ ließ sich Jackson in Film-Noir-Szenen einkopieren, um mit Rita Hayworth (als Gilda) zu kokettieren, sich ein Duell mit Edward G. Robinson oder eine Verfolgungsjagd mit Humphrey Bogart zu liefern. Viertens: Jackson/Ortega koordinieren sämtliche Bewegungsabläufe auf der Bühne mit einer ausgeklügelten Licht- und Feuerwerksshow. Vermutlich hätte er nur einen Bruchteil des Materials zur Publikation freigegeben, da es nicht den traditionellen Konventionen des Marketing zur Glorifizierung eines Pop-Titanen entspricht. Kurioserweise hat das ungewöhnliche Produkt aus teils krudem Material das Zeug, Jackson zu mystifizieren und seinen Ruf als „King of Pop“ nachhaltig im kollektiven Gedächtnis zu verankern. So wurde durch seinen Tod aus dem Präludium zum Konzert eine Coda, die als uneingelöstes Versprechen auf ein beeindruckendes Comeback verweist und gleichzeitig als eigenständiges audio-visuelles Monument die Fantasie aktiviert.

                            Quelle: Film-Dienst

                            Kommentar

                            thread unten

                            Einklappen
                            Lädt...
                            X