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  • Erinnert Ihr Euch......???

    Lange Zeit ist es natürlich schon her, doch nicht vergessen.....MTV.......Heute vor sage und schreibe 30 Jahren ging er on Air.....natürlich kann auch ich mich an den Hit Video Killed the Radio Star erinnern......
    tja *inerinnerungschwelg*.....wie oft habe ich Mike dort angeschmachtet...hmmmm....und nun, kramt mal rum.
    An was erinnert Ihr Euch??

    Happy Birthday MTV ......Hier die Anfänge......

    http://m.youtube.com/index?desktop_u...?v=sw3mV2f95Yo

    30 Jahre Jugend: MTV hat Geburtstag

    New York (dpa) - Anfangs gab es viele Pannen, wenig Zuschauer und noch weniger Videos. Doch MTV hat sich zu einer soziokulturellen Ikone entwickelt - und wieder zurück. MTV ist heute ein ganz normaler Sender. Aber als er vor 30 Jahren gegründet wurde, revolutionierte er das Musikgeschäft.

    Der Ritterschlag kam mit den Dire Straits. In «Money for Nothing» flötete 1985 Sting «I want my MTV», und dann lästerte Mark Knopfler ein ganzes Lied über die Musiksender, die die ganze Bandszene bestimmen würden. DIE Musiksender? Zu der Zeit gab es doch eigentlich nur einen, und der kam im Text ja auch dauernd vor: MTV hat die Achtziger geprägt und die Neunziger regiert. Im dritten Jahrzehnt war die Krone weg, doch MTV ist noch da. Irgendwie. Am 1. August wird das Stück Popkultur 30.

    Angefangen hatte alles mit Michael Nesmith, dem Ex-Sänger der «Monkees». Der bemerkte auf einer Plattentournee in Australien den Vorteil der Musikvideos: Die Bands müssen für Fernsehshows nicht bei den Sendern sein und können sich weit besser in Szene setzen als in den Studios. Die Idee traf auf Gegenliebe bei der Musikindustrie, die - wie sich herausstellte völlig zu Recht - einen neuen Markt witterte. Und nicht zuletzt boomten damals gerade die Kabelkanäle in den USA. Nachschub musste her - warum nicht ein Sender nur mit Musikvideos?

    Es war dann ausgerechnet «Video Killed the Radio Star», das am 1. August 1981 als erstes MTV-Video über den Sender ging. Mit dabei war ein Deutscher: Am Keyboard steht der heutige Filmmusikkomponist und Oscar-Gewinner Hans Zimmer. Doch so viele Killervideos waren noch gar nicht da. Nicht einmal 170 Kassetten standen damals im MTV-Regal, fast jede fünfte war von Rod Stewart. Doch jeder wollte sie: die Musiker, die Plattenfirmen, die Sender - und auch die Zuschauer. Der Musikvideomarkt wuchs nicht, er explodierte.

    Die Veröffentlichung des Videos wurde bald ebenso wichtig wie die des Liedes. Der Erfolg von Michael Jackson, Madonna oder unzähliger Eintagsfliegen wäre ohne die Minutenclips kaum denkbar. Und eine ganz neue Kunstrichtung entstand. So schuf Regisseur John Landis («Blues Brothers») für Jacksons «Thriller» das vielleicht einflussreichste Popvideo der Musikgeschichte. Duran Duran verfeuerten für «Wild Boys» mehr als eine Million Dollar. Und Mark Knopfler sang im ersten computergenerierten Video: «Money for Nothing».

    MTV wurde zu einem Symbol der Popkultur. Wer die Jugend erreichen wollte, musste auf den quietschbunten Kanal mit den schnellen Schnitten und der verwackelten Kamera. Zumindest dachte das jeder. «Wir haben festgestellt, dass der Einfluss gar nicht so groß war, wie jeder dachte», sagt der Soziologe Klaus Boehnke. Der Professor an der Bremer Jacobs University hatte schon 1999 den Einfluss des Fernsehens auf die Jugend untersucht: «Die Jugendlichen haben Orientierung gesucht: Was trägt man? Welche Trends gibt es? Wie verhält man sich? Da war MTV wichtig, aber es war trotzdem nur eine Randerscheinung. Der Einfluss wurde von all den Medienkritikern überschätzt.»

    Und trotzdem wurden die Discjockeys, Pardon, Videojockeys, in den Neunzigern zu Stars. Eine ganze Schar heutiger Showgrößen hat damals bei MTV oder den Konkurrenzsendern angefangen, von Stefan Raab über Charlotte Roche, Heike Makatsch, Oliver Pocher, Christian Ulmen bis Matthias Opdenhövel. Und Kristiane Backer war die Heldin einer ganzen Generation. Und das sind nur die Deutschen! MTV war mit seinen dutzenden nationalen Ablegern praktisch auf der ganzen Welt zu sehen.

    Doch das Medium war nicht nur schnell, sondern auch schnelllebig. Musik allein reichte nicht, MTV zeigte immer mehr Filmchen und dann ganze Serien. Heute mag der Kanal jugendlicher als andere wirken, ein Musiksender ist er nicht mehr. Folglich verschwand im letzten Jahr auch das «Musik Television» aus dem Logo. Und in Deutschland kann den Sender seit Jahresbeginn nur noch sehen, wer extra zahlt.

    Abgesang auf das Musikvideo? Aber nein, sagt der Kunstgeschichtler Henry Keazor, der Clip sucht nur neue Verbreitungswege: «Er kommt über das Internet, über das Handy und über Live-DVDs. Der Clip diffundiert.» Und auch Boehnke glaubt, dass Jugendliche auch künftig fernsehen: «Es gibt heute einfach mehr Angebote. Und die müssen sich das Interesse der Jugendlichen teilen.»

    Nur der Coolness-Faktor ist längst weg. Den hat noch die Serie «Two and a Half Men». Darin sagt Jon Cryer, er und sein Bruder seien nicht mehr so jugendlich, «so MTV». Der andere, Charlie Sheen, guckt ihn entsetzt an: «MTV? Sag' mal, haben sie Dich gerade aufgetaut?»
    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1187176


    .......und bezahlen darf man nun auch dafür.....Pro oder Contra???
    Lg
    TrueCrypt
    Zuletzt geändert von TrueCrypt; 01.08.2011, 14:19.

  • #2
    "Don't stop til you get enough" (1979) vom Off the Wall-Album......lief doch nur im Tv

    Das Video zum Stück wurde von Nick Saxton als Regisseur und Produzent aufgenommen und hatte im Oktober 1979 Premiere.Das Video war auch Jacksons erstes Solo-Video. Im Video ist ein lächelnder Jackson über einem Hintergrund von Disco-Lichtern zu sehen, während er im Smoking das Lied singt.....aber wo war es ?? MTV nicht......


    "Billie Jean" (1982) war doch das erste der Videoclips eines schwarzen Künstlers,das auf MTV gespielt wurde.....
    Oder?.
    Zuletzt geändert von TrueCrypt; 02.08.2011, 15:12.

    Kommentar


    • #3
      .....da schau einer an YOUTUBE ist jetzt das MODERNE MTV
      Ist ja auch klar, dort gilt der eigene MusikMix und nicht was ich vorgesetzt bekomme.....
      So habe hier noch etwas......

      http://www.morgenweb.de/nachrichten/...001996770.html

      Das Interview: Medienwissenschaftler Gerd Hallenberger über Auf- und Abstieg von MTV, das vor 30 Jahren auf Sendung ging
      [SIZE=2[FONT=Comic Sans MS]]"Es gibt keine Hauptrichtung"[/[/FONT]SIZE]

      Von wegen "Forever Young"! MTV, ein großes Stück Popkultur, wird 30 Jahre alt. Anfang August 1981 ging der Kanal Music Television auf Sendung und verlautbarte durch Trevor Horn: "Video Killed the Radio Star". Das stimmte. Mittlerweile stimmt aber auch, was Robbie Williams vor Jahren sang: "Reality Killed The Video Star". Über den Auf- und Abstieg von MTV sprechen wir mit Medienspezialist Gerd Hallenberger.

      Warum war MTV auf Anhieb so erfolgreich?

      Gerd Hallenberger: MTV war gemeinsam mit dem Nachrichtensender CNN einer der ersten Spartenkanäle überhaupt. Damals wurde in den USA das Kabelfernsehen eingeführt. An dessen Erfolg hatten die beiden Sender erheblichen Anteil. Mitte der Achtziger vollzog sich die Verkabelung auch in den anderen westlichen Staaten, deshalb war MTV schon früh international in den Kabelnetzen vertreten.

      Was war das Neue an MTV?

      Hallenberger: Zum einen natürlich Musik rund um die Uhr, zum anderen die Videoclips. Promotion-Clips für neue Songs waren bis dahin in der Regel abgefilmte oder nachgestellte Bühnenauftritte. 1975 hatte Queen mit "Bohemian Rhapsody" bewiesen, dass ein Musikvideo den Verkaufserfolg steigern kann. Fortan war die Musikindustrie bereit, viel Geld in diese Werbeform zu investieren, und mit MTV bekam sie die perfekte Plattform.

      Aus Sicht der Musikindustrie kam MTV also genau zur richtigen Zeit?

      Hallenberger: Ja, aber auch aus Sicht der Musiker. Für die in England auf den Punk folgende New Wave waren Aussehen und Kostüme sehr wichtig, gerade bei New-Romantic-Bands wie Spandau Ballett oder Visage war der Stil integraler Teil des Gesamtkonzepts. In den Videos gab es daher immer tatsächlich auch was zu sehen. Der Erfolg einer Band wie Duran Duran basierte ganz wesentlich auf dem Einsatz der Videos.

      Anfangs sah MTV überall auf der Welt gleich aus. Warum hat man dieses Erfolgskonzept verändert?

      Hallenberger: Viele Künstler, die in ihrem Land sehr erfolgreich waren, fanden auf MTV nicht statt. Deshalb wurden Sender wie Viva gegründet. MTV musste reagieren, um auch weiter der Musiksender Nummer eins zu bleiben, und sich an die nationalen Märkte anpassen. Deshalb entwickelte man ein "Glokalisierungskonzept": Es gab weiterhin Weltstars wie Madonna und Michael Jackson, aber eben auch die regionalen Größen.

      Warum hat sich neben Viva kein anderer deutscher Musiksender etabliert?

      Hallenberger: Versuche gab es durchaus, zum Beispiel mit "Musicbox" aus München, aber die fanden überwiegend in der Pionierphase Mitte der Achtziger statt. Musikvideos zu zeigen war einer der billigsten Wege, einen TV-Sender zu betreiben, denn das Material gab's ja umsonst. Aber es war immer ein Nischenmarkt, auf dem sich nicht viel Geld verdienen ließ.

      Ist das der Grund, warum MTV und Viva immer weniger Musikvideos zeigten?

      Hallenberger: Das hat eher mit der Entwicklung der Musikindustrie zu tun. Die Plattenfirmen hatten ja schon in den Neunzigern wachsende Probleme. Zehn Jahre zuvor war es noch möglich, neue Künstler mit Hilfe aufwendiger Videos zu etablieren, aber das klappte nun nicht mehr. Außerdem hat sich der Musikmarkt in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren enorm segmentiert. Es gibt keinen Mainstream mehr, der mehrere Generationen anspricht. Letzter Popstar dieser Art war Robbie Williams. Mittlerweile besteht der Musikmarkt aus vielen zum Teil allerdings großen Nischen. Dadurch hat auch die Bedeutung der Videos abgenommen.

      Gilt das nicht auch in künstlerischer Hinsicht?

      Hallenberger: Das ist eine logische Entwicklung. Wenn aufwendige Musikvideos nicht automatisch zu höheren Verkaufszahlen führen, werden die Budgets kleiner. Deshalb wirken viele Videos heute wie von der Stange.

      Ist YouTube das MTV von heute?

      Hallenberger: Ja, zumal YouTube im Gegensatz zu MTV nicht ein Programm für alle, sondern alles zu jeder Zeit bietet. Man ist als Nutzer sein eigener Programmdirektor. Die YouTube-Generation ist dem linearen Fernsehen ohnehin abhandengekommen.

      1981 war "Video Killed the Radio Star" das erste Video bei MTV. Robbie Williams hat sein letztes Soloalbum "Reality Killed the Video Star" genannt. Hat er recht?

      Hallenberger: Was MTV betrifft: ja. MTV ist heute ein Kanal, der bevorzugt sogenanntes Reality-Fernsehen zeigt. Konsequenterweise nennt sich der Sender ja auch nicht mehr Music Television.

      Mannheimer Morgen
      03. August 2011
      Zuletzt geändert von TrueCrypt; 03.08.2011, 11:20.

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      • #4
        Hat der Sender überhaupt noch was mit Musik zu tun? Kinder-und Teeniespielchen mehr ist das doch nicht mehr.Mir fehlt er nicht.

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        • #5
          Früher TOP, Heute FLOP.....Dreamerdancer es ist nur noch Pay Tv und daher für mich nicht mehr On Air....
          Fand es nur informativ weil Michael da auch mit groß geworden ist.
          MTV hat viele Vids von Michael gezeigt und ich glaube das Billie Jean" (1982) der erste der Videoclips eines schwarzen Künstlers,das auf MTV war.....Glaube grinsegrins, kein Wissen....

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