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  • #31
    http://www.daserste.de/information/w...72015-112.html
    "Wer den Wind sät"
    "Der Nahost-Experte Michael Lüders kritisiert, was westliche Politik im Orient anrichtet

    Der fanatische Islam, der Terror, die brutale Gewalt des IS: Das ganze Desaster wäre nicht in der Welt ohne die fatalen Interventionen des Westens innerhalb der letzten 60 Jahre, sagt Lüders: "Wenn man sich die Verhältnisse in der Region, im Nahen und Mittleren Osten anschaut, Stichwort: Entstehung der Taliban, Al Quaida. Die Spuren führen immer in Richtung Washington, in Richtung amerikanischer Politik."

    Für die Recherche zu seinem Buch ist Lüders zurückgegangen bis in die 50er Jahre. Im Iran ereignete sich der Sündenfall schlechthin, sagt er. Es war der Sturz des ersten demokratisch gewählten Regierung und ihres Premierministers Mossadegh. Der wollte die iranische Erdölindustrie verstaatlichen. 90 Prozent des in Europa gehandelten Öls stammten damals aus dem Iran. Großbritannien sah sein Monopol auf das iranische Öl bedroht. Zusammen mit den USA brachten sie Mossadegh durch einen präzise geplanten Putsch zu Fall. Dabei war Amerika Mossadeghs großes Vorbild.

    "Er war ein Bewunderer gerade der amerikanischen Demokratie", so Lüders, "namentlich von Abraham Lincoln. Das alles nützte ihm aber nichts, denn es galt als unbotmäßig, dass ein Staatschef in einem Land der Dritten Welt sich anmaß, gegen westliche Wirtschaftsinteressen politisch vorzugehen."

    60 Jahre später veröffentlicht die CIA Dokumente, die belegen, wie der Sturz Mossadeghs durch Großbritannien und die USA geplant wurde. Eine Erfolg versprechende Demokratie wurde zerschlagen und gegen die Diktatur des Schahs eingetauscht. 2009 räumte Präsident Obama in Kairo die Beteiligung am Putsch ein. Der gegenwärtige Präsident der USA sagt damals in seiner Rede in Kairo: "Mitten im Kalten Krieg spielten die Vereinigten Staaten eine Rolle beim Sturz einer demokratisch gewählten iranischen Regierung."

    "Ohne diesen Putsch gegen Mossadegh hätte es die Islamische Revolution im Iran 1979 nicht gegeben", sagt Michael Lüders, "und diese Revolution wiederum im Iran ist Auslöser vieler anderer Probleme, nicht zuletzt des Krieges des Iraks gegen den Iran, den Saddam Hussein entfesselt hat."

    ....
    Interessant ist auch seine folgende Ansicht.

    ....

    "Für viele Muslime im Nahen Osten ist die Doppelmoral des Westens nur schwer zu ertragen, sagt Lüders: "Diese Menschen hoffen, dass der Westen etwas für die Demokratie tun möge, das ist aber bislang nie geschehen. Gleichzeitig müssen sie sich arrangieren mit ihren furchbaren Diktatoren. Sie leben also, als intelligente Muslime, zwischen dem Hammer westlicher Heuchelei und dem Amboss unfähiger arabischer Regime, die nur daran interessiert sind, ihre Macht zu verteidigen."



    Was ich mich jetzt allerdings ernsthaft frage, ob die USA eventuell nicht auch Interesse haben könnte, Europa auf lange Sicht zu destabilisieren. Bzw. vielmehr warum sie keines haben sollte...Nachtigall ick hör dir trapsen...?



    OT: @Cybertronic
    Löschen von Posts finde ich nicht wirklich im Sinne einer "Diskussion", eines freien Meinungsaustausches.
    Zuletzt geändert von Susa; 22.11.2015, 12:57.

    Kommentar


    • #32
      "Die Attentäter von Paris und Belgien sind das Ergebnis misslungener Integration" aus der Runde Presseclub aktuell im ARD

      Warum sollte die USA ein Interesse daran haben, Europa destabilisiert zu sehen. Sie dringen schon lange darauf hin, dass die Europäer "erwachsen" werden, dass sie nicht mehr länger an der helfenden Hand der USA hängen, speziell der Puffer Deutschland nützt da mehr in Stärke als in Schwäche.

      Ich stimme der These zu, dass viele Fehler begangen wurden in der Politik des Westens, die falschen Leute unterstützt, ohne einen Plan für die Zukunft, ohne Kenntnis der ethnischen Belange im Nahen Osten.

      Soeben "Europamagazin" im ARD zum Thema höchste Alarmstufe in Belgien, warum kommen viele Attentäter aus Belgien. Alleine Brüssel ist aufgesplittet in 18 Departements, mit eigenen Bürgermeistern, eigenen Verwaltungen etc.etc. Das kleine Belgien ist der höchste Lieferant an Dhihaddisten.

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      • #33
        Zitat von Susa Beitrag anzeigen
        [URL="http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/sendung-vom-19072015-112.html"]


        OT: @Cybertronic
        Löschen von Posts finde ich nicht wirklich im Sinne einer "Diskussion", eines freien Meinungsaustausches.
        Lese meine Begründung, wieso die Beiträge gelöscht wurden.
        Meinungsfreiheit gilt nicht für rechte Parolen, die Minderheiten an den Pranger stellen.
        Das Prinzip der freien Meinungsäußerung ist hoch zu achten, aber leider scheinen es manche als Freifahrtschein wahrzunemen, ihre extremistisch verblendeten Ansichten weiterzutragen, die hier nicht hingehören. Das war jetzt allgemein gemeint. Keine Einzelperson ist hierzu gemeint.

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        • #34


          Zitat von Teichlibelle Beitrag anzeigen
          rip.michael Natürlich kann man geteilter Meinung sein über Äußerungen vom Bundespräsidenten, aber diese Verunglimpfung ist unerträglich.

          Herr Todenhöfer bei Maischberger

          Lieber verbale 'verunglimpfung' des obersten staatlichen repräsentanten D's als eine unterstützung der befürworung von militärischem einsatz D's z.b. im bürgerkrieg- und terror geschüttelten Syrien.


          "(...) Besonders in Afghanistan, Irak und im Kosovo wurde zudem deutlich, dass es in Bürgerkriegssituationen keine militärischen Lösungen gibt. Auch haben sich die Hoffnungen, durch externe Interventionen die Menschenrechte sichern und demokratische Strukturen aufbauen zu können, oft als Illusion erwiesen.(...) sagt nicht irgendwer. Vieles nachzulesen im infoportal 'Krieg und Frieden' der Bundeszentrale für politische Bildung.
          Zuletzt geändert von rip.michael; 22.11.2015, 14:14.

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          • #35
            "Ohne diesen Putsch gegen Mossadegh hätte es die Islamische Revolution im Iran 1979 nicht gegeben", sagt Michael Lüders, "und diese Revolution wiederum im Iran ist Auslöser vieler anderer Probleme, nicht zuletzt des Krieges des Iraks gegen den Iran, den Saddam Hussein entfesselt hat."
            Saddam wiederum führte den Krieg im Auftrag der USA.

            Was ich mich jetzt allerdings ernsthaft frage, ob die USA eventuell nicht auch Interesse haben könnte, Europa auf lange Sicht zu destabilisieren. Bzw. vielmehr warum sie keines haben sollte...Nachtigall ick hör dir trapsen...?
            Das sehe ich auch so. Ein starkes Europa/eine starke EU liegt nicht im Interesse der USA, das wäre eine Gefahr für ihre Hegemonialstellung.

            Lieber verbale 'verunglimpfung' des obersten staatlichen repräsentanten D's als eine unterstützung der befürworung von militärischem einsatz D's z.b. im bürgerkrieg- und terror geschüttelten Syrien.
            Genau. Unerträglich ist diese stete Werbung/Forderung nach mehr Kriegsbeteiligung der BRD. Gut, dass es Leute wie Todenhöfer gibt, die das geißeln.


            --- Widersprüchliches beim ZDF oder: Terror mit Theveßen

            Auch nach den emotional aufwühlenden Terrorakten von Paris, gilt es in Sachen Medienkritik einen kühlen Kopf zu bewahren, denn unsere Medien verraten ihre eigenen Fehlleistungen meistens selbst – auch und gerade in Sachen Terrorexpertise.....

            ....Das vermeintlich authentische Schreiben erfüllt die Ewartungen, so als ginge es wirklich um einen Angriff auf unseren Lebensstil. Diese Deutung ist natürlich nur möglich, wenn man die Ereignisse selektiv wahrnimmt und nicht den Terror in Kabul, Damaskus, Bagdad und Tripolis in die Betrachtungen mit einbezieht. Denn es ist der gleiche Terror. .....

            ...Die Rhetorik stilisierter Erklärungen ist das eine, Realität und Faktenprüfung das andere – eine differenzierte Analyse unterlässt Theveßen aber ebenso, wie die Einordnung der Quelle dieses Schreibens. Dabei ist das in den heute-Sendungen verlesene Dokument eindeutig mit dem Logo des SITE-Instituts versehen. ...

            .... Zunächst interviewt er den „Dschihadist[en] und V-Mann“ Irfan Peci, der als Aussteiger aus der Islamistenszene gilt. Im Gespräch wird klar, dass die sog. Islamische Dschihad-Front GIMF (Global Islamic Media Front) ihre online-Propaganda nicht ohne die Unterstützung des BND hätte verbreiten können. Elmar Theveßen formuliert: „Der Bundesnachrichtendienst hat Pecis Terror-Propaganda erst ermöglicht.“...
            Der deutsche Auslandsgeheimdienst hatte dazu ein US-Institut beauftragt, SITE, um logistische Unterstützung bei der Betreibung einer solchen Plattform zu leisten. Mit Wissen des BND habe SITE den Server betrieben. Dieser aufgedeckte Skandal, der einer Vierten Gewalt gut zu Gesicht steht, führt auch zu selbstkritischen Fragen Theveßens, denn er muss einräumen, dass auch das ZDF Kunde von SITE sei. Er reist in die USA und findet zunächst nur eine Briefkastenfirma unter der angegebenen Adresse. Erklärung dafür: SITE müsse verdeckt arbeiten, um sich zu schützen. Schießlich bleibt nach den weiteren Recherchen und Ausführungen ein vager Eindruck davon übrig, dass gar nicht auszumachen ist, ob SITE wirklich dschihadistische Propaganda im Internet auf Echtheit prüft oder nicht gar selbst an der Produktion mitbeteiligt ist. Der 8-minütige Beitrag fährt dann fort die Rolle des BND zu skandalisieren. Soweit, so schlecht mit Blick auf die Situation. Soweit, so gut, in Sachen Journalismus.


            Komplett: http://www.nachdenkseiten.de/?p=28939


            ---

            Auch hier ein Beispiel wie der Terror erzeugt wurde: »Es war ein schweres Verbrechen«

            https://www.jungewelt.de/2015/11-21/075.php

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            • #36
              Kabinett beschließt Einsatz gegen IS in Syrien Der Bundeswehrverband vermisst eine Strategie

              Stand: 01.12.2015 11:53 Uhr

              Die Bundesregierung hat das Mandat für den geplanten Syrien-Einsatz der Bundeswehr auf den Weg gebracht. Doch eine klare Strategie für den Einsatz hat sie noch nicht benannt - kritisieren zumindest die Grünen und der Bundeswehrverband. "Wir erwarten noch Antworten", so Verbandschef Wüstner.
              Die Bundesregierung hat den Syrien-Einsatz der Bundeswehr beschlossen und den Antrag auf das Mandat des Bundestages auf den Weg gebracht. Die Ministerrunde stimmte nach Angaben aus Regierungskreisen der Vorlage zu, die zunächst auf ein Jahr befristet die Entsendung von Aufklärungs-Tornados, Tankflugzeugen, einer Fregatte und die Abstellung von Stabspersonal vorsieht. Eine solche Befristung ist bei den Mandaten für Auslandseinsätze üblich.
              Der Bundestag wird in dem zehnseitigen Antrag um die Zustimmung zu einem Einsatz von bis zu 1200 Bundeswehrsoldaten für den Kampf gegen die Extremistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) gebeten. Das geplante Engagement der Bundeswehr ist eine Antwort Deutschlands auf die Terroranschläge von Paris vor gut zwei Wochen. Der Bundestag wird nach Angaben von Union und SPD am Freitag darüber abstimmen.

              (Bilder enthalten)


              "Krieg ist kein Selbstzweck"

              Gegen den Einsatz in Syrien gibt es weiterhin starke Vorbehalte. Der Bundeswehrverband fordert von der Bundesregierung, klare Ziele dafür zu definieren. "Krieg ist kein Selbstzweck", sagte der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, André Wüstner, im ARD-Morgenmagazin. "Es braucht klare Ziele und eine Strategie. Und da erwarten wir noch Antworten."
              Wüstner geht davon aus, "dass dieser Kampf mehr als zehn Jahre lang andauern wird". Deshalb sei ein "Ordnungsziel" erforderlich. "Ich weiß, dass Frank-Walter Steinmeier rund um die Uhr arbeitet, um dieses Ordnungsziel international abzustimmen. Aber es ist noch nicht da."
              (Video enthalten)

              Grüne: Keine Zustimmung ohne "umfassende Strategie"




              Ähnlich wie der Bundeswehrverband vermissen auch die Grünen eine politische Strategie. Zudem fehle ein UN-Mandat für den geplanten Syrien-Einsatz. Ohne "umfassende Strategie" könne es keine Zustimmung geben, sagte Grünen-Chefin Simone Peter im ARD-Morgenmagazin. Es müssten Fragen geklärt werden, wie lange der Einsatz dauert, wer genau die Freunde und wer die Feinde sind, und wie die Bundeswehr am Ende wieder rauskommt.
              Peter geht davon aus, dass die Grünen-Abgeordneten den Einsatz bei der Abstimmung im Bundestag mehrheitlich ablehnen werden. Die Linkspartei lehnt den Syrien-Einsatz grundsätzlich ab. Die Große Koalition ist im Bundestag allerdings nicht auf die Stimmen der Opposition angewiesen.
              Die Regierung verweist in ihrem Antrag an den Bundestag sowohl auf den Artikel 51 der UN-Charta mit dem Recht der Selbstverteidigung als auch auf eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, in der der IS als eine Bedrohung für den Weltfrieden bezeichnet werde.


              (Video enthalten)

              "Luftangriffe bringen den IS nicht zur Verzweiflung"

              Der Bundeswehrverbandsvorsitzende betonte, dass dieser Kampf nicht allein militärisch zu lösen sei. "Luftangriffe bringen den IS nicht wirklich zur Verzweiflung", sie könnten ihn nur eindämmen. Bei den unterschiedlichen Interessen der Akteure in der Region frage er sich schon, wie eine Lösung des Konflikts möglich sei. Zudem kritisierte er, dass sich die Diskussion bisher zu sehr auf Syrien und den Irak konzentriere. Dabei sei die IS-Miliz auch in Nordafrika präsent.
              Steinmeier: "Das geht letztlich nur politisch"

              Auch Bundesaußenminister Steinmeier dämpfte Hoffnungen auf rasche Erfolge im Kampf gegen den IS. Gegen einen solchen Gegner sei ein "langer Atem" erforderlich, sagte der SPD-Politiker der "Bild"-Zeitung. Der IS habe zwar schon spürbar Territorium verloren, etwa im Nordirak. Aber bis die Islamistenmiliz in Syrien entscheidend geschlagen werde, sei noch eine "gehörige Wegstrecke zu gehen". Er verwies darauf, dass Terror "mit Bomben und Raketen allein" nicht zu besiegen sei. "Das geht letztlich nur politisch."

              (...)



              Den vollständigen artikel gibt's hier.




              Oje .... ich hoffe der Bundestag trifft die richtige, verantwortbare entscheidung.



              Kommentar


              • #37
                Das ist die große Frage, was ist richtig, was ist verantwortbar.
                Die Lage wird immer verzwickter, Russland streitet sich mit der Türkei, die Rebellen in Syrien kämpfen gegen die Regierungstruppen, die Russen wollen nur mit Assad eine Lösung, der Westen will nur ohne Assad. Verhandeln müssen sie aber alle irgendwann. Man wünscht sich fast Al Kaida zurück. Ist die eine Terrorgruppe zerschlagen, kommt die nächste noch schlimmere. Der IS sitzt nicht nur in Syrien, auch in Libyen, in Afghanistan, im Irak

                https://de.wikipedia.org/wiki/Islami...rganisation%29


                Kommentar


                • #38
                  Zitat von Teichlibelle Beitrag anzeigen
                  Das ist die große Frage, was ist richtig, was ist verantwortbar.
                  Die Lage wird immer verzwickter, Russland streitet sich mit der Türkei, die Rebellen in Syrien kämpfen gegen die Regierungstruppen, die Russen wollen nur mit Assad eine Lösung, der Westen will nur ohne Assad. Verhandeln müssen sie aber alle irgendwann. Man wünscht sich fast Al Kaida zurück. Ist die eine Terrorgruppe zerschlagen, kommt die nächste noch schlimmere. Der IS sitzt nicht nur in Syrien, auch in Libyen, in Afghanistan, im Irak

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Islami...rganisation%29

                  ... ja, auch in Libyen z.b. In diesem kriegsgebeutelten und schliesslich ins mittelalter zurückgebombte land ohne eine staatliche führung ... auch wenn hin und wieder IS-schlangenköpfe in Libyen abgeschlagen wurden, kein nährboden konnte fruchtbarer für IS sein, als dieses land in trümmern seiner selbst.

                  "Man wünscht sich fast Al Kaida zurück" - zynischer geht's nimmer Teichlibelle !!

                  Ich möcht nicht schreiben, was ich grad denke ....

                  Al Qaida war nie weg!!

                  IS, Al Qaida, Al Nusra Wie wahrscheinlich ist ein Terroranschlag in Deutschland?

                  01.12.2015 15:19 UhrVon Frank Jansen Der "Islamische Staat" hat schon mehrfach mit Anschlägen in Deutschland gedroht. Mit dem Einsatz der Bundeswehr in Syrien könnte sich die Gefahr noch vergrößern. Eine Analyse.

                  Hier weiterlesen.

                  Kommentar


                  • #39
                    Das war ironisch gemeint, ein großer Unterschied. Al Kaida hatte keinen eigenen Staat ausgerufen, sie hatten nicht diesen Zulauf wie seit ca 2-3 Jahren der IS, sie waren nicht so brutal, nicht mal die Taliban in Afghanistan sind so brutal. Wenn ich schrieb, man wünscht sich fast Al Kaida zurück, dann meinte ich damit, ich würde froh sein, wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten, als Al Kaida aktuell war und von Isis damals noch so gut wie nichts zu hören oder zu lesen war.
                    Mit welchen Mitteln man in Syrien den "Frieden" herstellen kann, darüber müssen die Fachleute aller Länder ein gemeinsames Konzept erstellen.

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                    • #40
                      Zitat von Teichlibelle Beitrag anzeigen
                      Das war ironisch gemeint, ein großer Unterschied. Al Kaida hatte keinen eigenen Staat ausgerufen, sie hatten nicht diesen Zulauf wie seit ca 2-3 Jahren der IS, sie waren nicht so brutal, nicht mal die Taliban in Afghanistan sind so brutal. Wenn ich schrieb, man wünscht sich fast Al Kaida zurück, dann meinte ich damit, ich würde froh sein, wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten, als Al Kaida aktuell war und von Isis damals noch so gut wie nichts zu hören oder zu lesen war.
                      Mit welchen Mitteln man in Syrien den "Frieden" herstellen kann, darüber müssen die Fachleute aller Länder ein gemeinsames Konzept erstellen.

                      Wenn du weiterhin an eine zerschlagene und weniger brutale Al-Qaida glauben möchtest, bitte sehr.



                      Von der Leyen sprach noch gestern im tivi davon, dass, wenn das deutsche Syrien-mandat erfolgreich den Bundestag passiert hätte, böte der einsatz - wer weiss wie lange? - alleine keine ausssicht auf sowas wie frieden und ordnung in Syrien. Das könne nur gekoppelt wirken mit den beschlüssen der Wiener Syrien-Konferenz.

                      Ich frage mich: was passiert, wenn dt. Tornados über syrischen IS gebieten kreisen und diese holen grad mal so einen vogel vom himmel?
                      Was dann Frau von der Leyen?




                      Syrien-Konferenz in Wien : Der Fahrplan steht


                      Das Pariser Massaker erhöht den Druck auf die Diplomaten, bald könnte in Syrien eine Übergangsregierung übernehmen. Offen bleibt aber, wie mit Assad umgegangen wird.
                      Von Martin Gehlen, Wien
                      14. November 2015

                      Hier geht's zum artikel.
                      Zuletzt geändert von rip.michael; 02.12.2015, 18:25.

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