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Was tut ihr so i.S. vermeiden von Plastikmüll ?

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  • Was tut ihr so i.S. vermeiden von Plastikmüll ?

    Dieses Thema steht mit diesem inhalt der "Short news ... sonst so" - sektion in verbindung.


    Der Gelbe Sack - eine gute sache, aber immer wieder ein grund zum ärgernis. Warum?
    Ich kann nur für unsere region sprechen, der GS ist aus viel zu dünnem material. Beim geringsten picks von innen reisst ein loch hinein und der riss wird grösser. Oft reisst der ganze verschlussmechanismus, wenn man die bänder zuknotet. Inzwischen bin ich wieder dazu übergegangen, im hauswirtschaftsraum plastikabfall doch wieder in plastikbeuteln zu sammeln, einfach um zu verhindern, dass GS zerreisst. Andere stecken 2 GS ineinander und befüllen dann. Ist auch eine methode. Leider führen beide zu noch mehr plastikmüll.

    Je nach dem wie hektisch die abfuhrleute agieren, immer wieder reissen säcke einfach auf beim reinschmeissen ins maul des abfuhrfahrzeugs. Sind säcke schon am vorabend draussen zur abholung, heisst das nicht, dass sie am morgen noch da stehen, wo sie abgestellt wurden. Manchmal reisst sie der wind vom gartenzaun, wo sie eingehakelt werden.
    Nicht selten fressen tiere die säcke an und inhalt kullert raus.

    Sicher eine gute sache der gelbe sack ... aber er birgt dennoch viele kritikpunkte.
    Besonders wenn man erfährt, dass abgeholte GS sonstwohin verschoben werden und es sich für den bürger nicht erschließt, was dann genau mit dem gesammelten wertstoff passiert.


    Wie handhabt ihr den umgang mit GS / Gelbe Tonne?

    Es gilt ja die empfehlung, lebensmittelbehältnisse für GS nicht auszuspülen.
    Meine erfahrung: tut man's nicht, kommen erst recht viecher, die den braten riechen und mampfen wollen.
    Ausserdem miefts gewaltig bis zum nächsten abfuhrtermin.
    Also kommen solche behältnisse ins letzte abspülwasser und das gröbst ist weg.


    Ganz normaler lebensmitteleinkauf passiert bei uns schon immer mittels korb, bzw. anderen grösseren behältnissen, die immer wieder verwendet werden bis sie in die knie gehen.
    Hab immer 1 oder 2 minifaltbare henkeltaschen (sie sind leider aus kunstgewebe, aber extrem belastbar) in der handtasche, für zufallskäufe oder ganz gezielten fischzug beim stadtbummel.
    Hab mich jetzt dazu entschlossen, mir einen schicken stadtfeinen shopping trolley zuzulegen; das sollte die alle plastiktüten überflüssig machen und bequemer und rückenschonender ist es auch.
    Trolley für lebensmitteleinkauf hat sich nicht bewährt; ein zerquetschter yoghurtbecher hat die sache geklärt. Da er obenauf war verteilte sich sein inhalt bis daheim auf so ziemlich alles darunter liegende. Wäre mit einem gläsernen yohurtbehälter nicht passiert.

    Da wir auf dem lande wohnen nutzen wir einen 24-stunden-entnahme-automat für frische rohmilch. Ist eine feine sache. 1 l kostet 1 € - eine sehr faire sache. Ich kann in 5 minuten hinlaufen; viele kommen von weiter her mit Pkw und zapfen für die halbe nachbarschaft frischmilch ab. Man wechselt sich ab - auch toll. Viele radler beladen ihre packtaschen.
    Zapfen vom automat erspart schon mal jede menge milchkartons, das macht sich bei der müllbilanz bemerkbar.
    Das angebot wird immer breiter inzwischen i.s. milchprodukte; tagesfrische eier gibt's dort auch. Die hennen sind in der nachbarschaft in einem sog. hühnermobil mit grossem freilauf auf der wiese untergebracht; jemand hat sich mit dem hühnermobil ein zweites standbein neben dem ganz normalen job geschaffen. Ganz kurze wege vom frischen produkt zum kunden.
    OK .. in den grossstädten ist sowas nicht machbar. Dafür hab ich keine ladenzeile und stadtluft vor der haustür.

    Ich kaufe nach möglichkeit wenig mit (an erster stelle gemüse/obst) plastikumverpackung, die dem kunden nicht selten mit einem wohlklingenden prädikat untergejubelt wird. Frischesafe usw.






    Mein persönliches plastikmüll-fazit:
    Jedes mal, wenn die abholung ansteht bin ich wieder einigermassen entsetzt, wie viel zusammenkommt von einer ganz normalen 4köpfigen familie, plus katz, die auch mit ihren futterbehaltnissen anteil nimmt am desaster. Beim einzeltier haben sich die mahlzeitenschälchen bewährt - notgedrungen, auf der einen seite; andererseits: bei dosen hat sie oft die letzte protion verschmäht - hätte ich auch, riecht trotz kühlschrank nicht mehr gut und katz schmeckt's nicht, auch nicht mit leckerli topping.


    Edit:
    Auf besonderen wunsch einer einzelnen dame

    Zitat von rip.michael Beitrag anzeigen
    Rewe stoppt Plastiktütenverkauf

    dpa – vor 7 Stunden

    (Bild enthalten)

    Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler Rewe stoppt den Verkauf von Plastiktüten. Dadurch sollen in Deutschland jährlich rund 140 Millionen Plastiktüten weniger im Müll landen, wie der Konzern am Mittwochmorgen ankündigte. Erst Ende April hatten sich rund 260 Einzelhandelsunternehmen nach langem Ringen freiwillig verpflichtet, Geld für die umweltschädlichen Plastiktüten zu nehmen. Die Supermarktkette geht nun noch einen Schritt weiter.

    Hier weiterlesen *klick*



    BRAVO ... ein guter anfang!


    Vor kurzem erst habe ich eine junge frau kennen lernen dürfen ... Nadine Schubert.
    Sie geht im alltagsleben mit viel erfolg, enthusiasmus und gutem beispiel noch viel weiter i.s. leben ohne / bzw. mit viel weniger plastik zum vorteil ihrer familie und sich selbst - und letztlich auch ihren mitmenschen.

    Sie war vor kurzem bei BR Fernsehen in der sendung "Wir in Bayern" zu gast.
    Wen's interessiert, hier ist die sendung vom 24.05. abrufbar *klick*
    Zitat von Tijaju Beitrag anzeigen
    Ein guter Zug von REWE, auch wenn die Plastiktüten bei Obst und Gemüse noch bleiben. Meiner Meinung nach hätte das schon viele Jahre eher passieren müssen und nicht nur bei REWE.

    Ehrlich gesagt habe ich es noch nie verstanden, daß Leute Geld für Plastiktüten im Supermarkt ausgeben. Was ist es für ein Umstand, einen Einkaufsbeutel aus Stoff mitzunehmen?
    Anders ist es mit den Plastiktüten in Bekleidungsgeschäften. Die habe ich immer mitgenommen und dann aber auch mehrmals und zum Schluß als Müllbeutel benutzt.
    Zitat von Teichlibelle Beitrag anzeigen
    Sehr gute Sache - ohne Plastiktüten einkaufen - und trotzdem kommt man nicht drumherum, in Plastik eingeschweißte oder verpackte Ware zu kaufen. Wir haben für Plastikmüll die gelben Säcke, die alle vier Wochen abgeholt werden. Ich hoffe, dass das eine akzeptable Richtung ist.
    Zitat von BlaueBlume Beitrag anzeigen
    ich bin in späten 1970ern und frühen 1980ern schon "politisch korrekt" einkaufen gegangen


    Sie waren, vor allem bei Regenwetter, auch mit der Nase wahrnehmbar , denn sie verströmten einen recht strengen Geruch.
    Gut dass sie dann später von Baumwolltaschen abgelöst wurden.
    Die Aktion von REWE finde ich gut
    Ist zumindestens mal ein Anfang.
    Zuletzt geändert von rip.michael; 02.06.2016, 21:59.

  • #2
    Der einzige Grund weshalb ich Plastik vermeide, ist, dass es den Tieren in den Weltmeeren schadet, da die Recycling-Firmen oft in der Nähe von gewässern sind und Plastik durch den Wind in den Meeren gespült werden (habe ich mal gelesen).

    Ich versuche zwar Müll zu vermeiden, was nicht immer gelingt, dennoch bin ich keinesfalls ein "Öko-Freak".

    Ich finde es ehrlich gesagt auch etwas "Schizophren" von vermeidung von Haushaltsmüll zu sprechen (was viele Länder auch gar nicht tuen), während auf unseren Planeten täglich hunderte Kriege stattfinden, die wir Deutschen auch noch durch Waffenexporte unterstützen. Kriege sind nicht nur "Menschenverachten" sondern auch extrem Umweltschädlich. Ökologisch fallen die Platiktüten da kaum auf (Hauptproblem ist "nur" die langlebigkeit im Erdboden).

    Ein Autofreier-Tag würde wahrscheinlich 10 Jahre Plastiktüten-Produktion entsprechen.

    Bei Umweltschutz erinnert es mich an "Sie predigen Wasser und trinken Wein".
    Wer kennt nicht eine Arbeitskollegin die einen täglich mit Umweltschutz "volllabert", während sie nebenbei hunderte unnütze Kopien anfertigt?
    Zuletzt geändert von Memphis; 02.06.2016, 20:42.

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    • #3
      plastik memphis, plastik um ehrlich zu sein, ich mache mir darüber keinen kopf. sicher nicht der richtige weg, aber es ist wie es ist....

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      • #4
        @Memphis,
        (...) Hauptproblem ist "nur" die langlebigkeit im Erdboden (...)
        Das ist nur EIN problem; die langlebigkeit scheut z.b. das element wasser nicht ... seen, flüsse, meere ... sie sind belastet. Wobei nicht mal 'nur' sehr langsam vor sich zerbröselnde plastiktüten verursacher sind. Haarshampoo / Haarspülungen u.ä. sogar zahnpasta enthalten microkunststoffpartikel. Zahncremes sind sie als putzpartikel zugesetzt z.b. . Haarpflegeprodukte, zahnpasta, flüssigseife, waschmittel - alltagsprodukte, die quasi jeder verwendet. Kuck mal hier rein (lass dich aber bitte nicht von dem foto in die irre führen, das abgebildete sind keine micropartikel. Diese sind nicht mal sichtbar - diese groben schmirgelpartikel sind jedoch nicht minder schädlich.)
        Diese microkunststoffpartikel sinken nicht einfach so auf den meeresboden, wo sie wieder durch allerhand sedimente gnädig zugedeckt würden.
        Die partikel haben gute chancen von meeresbewohnern/seevögeln aufgenommen werden und so in die tierische nahrungskette einzugehen.
        In diesen partikeln sind chemische stoffe drin, die den tierischen hormonhaushalt negativ beeinflussen und somit die fortpflanzung. Das ist längst wissenschaftlich nachgewiesen. Stichwort BPA.

        Plastik im element wasser - um nur bei dieser betrachtung zu bleiben - ist biologisch inert, d.h. es zersetzt sich nicht durch einfache biochemische prozesse.

        Ist gar nicht nötig zwischen microkunststoffpartikeln im meer und einer noch noch intakten plastiktüte zu unterscheiden. Beide existieren lange zeit im meer.
        Aber letztlich sind allerkleinste fragmente einer plastiktüte nicht anderes als von haus-aus-microkunststoffpartikel als reinigungszusätze.

        Vielleicht interessiert dieser film ...





        Ratgeber, wie man plastik vermeiden kann, schritt für schritt ... nach eigenem antrieb und zielsetzung.

        "Besser leben ohne Plastik"

        (Nein, ich habe nix mit den beiden autorinnen zu tun, hab nur eine davon persönlich kennen lernen dürfen und bin beeindruckt von ihrer konsequenten haltung und handeln.)


        Verminderung von plastikprodukten ist ein guter anfang, vermeidung schritt für schritt ein guter weg. Welches ziel am ende steht muss jeder selbst wissen.



        cyplone, es ist nicht verwerflich, wenn du dir persönlich keinen kopf machst.
        Es sind andere, die den anderen weg suchen und finden. Ist doch schon mal was, oder?


        Wer lust hat, sich rund um das thema Microplastik einzufuchsen, findet hier eine gute infoquelle.
        Zuletzt geändert von rip.michael; 02.06.2016, 21:36.

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        • #5
          Zitat von cyplone Beitrag anzeigen
          plastik memphis, plastik um ehrlich zu sein, ich mache mir darüber keinen kopf. sicher nicht der richtige weg, aber es ist wie es ist....
          Seid nicht immer so "gemein" und achtet nicht auf diese "Kleinigkeiten".
          Trotz meines riesigen IQ leide ich an eine Stoffwechselstörung, die bestimmte Dinge nicht immer wahrnimmt
          Jetzt habe ich mich offenbart

          Michael wäre stolz auf mich:

          Zuletzt geändert von Memphis; 02.06.2016, 21:06.

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          • #6
            Memphis .....eines meiner Lieblingsbilder von MJ. Ich hab´s in Laminierfolie haltbarer gemacht . Habe aber nicht vor, es in den nächsten Jahren zu entsorgen.
            rip.michael ....habe Dir eine PN geschickt.
            Kannst Du nicht unsere Post´s von den Shortnews hierher buxieren?

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            • #7
              Doch, in kann die posts in den hiesigen post #1 zitieren. Done.
              Klappt's nicht mit dem eingefügten link? Springt direkt zu den betreffenden inhalten.

              Michael wacht über diesen thread mit seiner anwesenheit ... na wie toll.

              sana24
              Gehe bei deinem überflüssigen post auf bearbeiten und dann auf löschen ... und schon ist dein post im nirwana.

              Ende OT.

              Veränderung ist ein instrument, welche in kleinen oder grossen schritten funktioniert. Jeder hat die wahlfreiheit - besser geht's doch gar nicht.
              Zuletzt geändert von rip.michael; 02.06.2016, 22:06.

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              • #8
                In Puncto Plastikmüll/Umweltverschmutzung kann JEDER schon im Kleinen für sich etwas zu beitragen! Wenn keiner etwas unternimmt, wird es niemals zum Umdenken gelingen. Wir tun es letztendlich für uns selbst, für unsere Kinder und Enkel.... wenn wir sorgsamer mit der Natur/Erde umgingen. Jedoch müßten Konzerne, wie z. B. Monsanto mit dem Verkauf des Glyphosat's, aufhören, unsere Natur mit giftigen Pestiziden & Co. zu vernichten und die Menschen und Tiere zu vergiften! Die Abrodung des Regenwaldes für gesundheitsschädliches Palmöl oder Soja geht in doppelter Hinsicht zu unseren Lasten, aber zum Vorteil von Nestlè! Es liegt eine Menge im Argen! Allem voran bei den Konzeren und der Politik!!!!

                Ich für meinen Teil, vernichte weder die Bienen oder Hummeln (mit Zuckerwasser & Co.), die ohnehin schon bedroht und vor dem Aussterben sind, denn sie sind für uns lebensnotwendig und wichtig! Durch die Bestäubungen der Pflanzen "überlebt" unsere Natur. Wir sind also auf diese kleinen Tierchen angewiesen. Ferner kaufe ich möglichst meine Lebensmittel ohne Umverpackungen, in dem ich dafür Boxen mitnehme. Plastiktüten oder Plastikflaschen gibt es bei mir schon seit Jahren nicht mehr.....

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                • #9
                  (...Ferner kaufe ich möglichst meine Lebensmittel ohne Umverpackungen, in dem ich dafür Boxen mitnehme. Plastiktüten oder Plastikflaschen gibt es bei mir schon seit Jahren nicht mehr.....
                  Das ist doch schon mal guter, konsequent schritt Ghosti ... würden das auf einen schlag alle - oder sagen wir mal alle bürger deiner kommune tun, es bliebe nicht ohne einfluss auf vieles.

                  WIR - ich schliesse mich samts familie keinesfalls aus - sind so verwurzelt mit den kunststoffprodukten aufgewachsen, so dass sie scheinbar ganz natürlich dazuzugehören scheinen, wie parallel naturprodukte eben. Es ist nicht so ganz einfach, die kunststoffprodukte stück für stück aus dem eigenen leben und dem der familie zu verbannen und durch eine passable alternative zu ersetzen. Die bequemlichkeit spielt natürllich auch eine grosse rolle, ist nicht so einfach, sich aus einer lieb gewordenen komfortzone herauszubewegen.

                  Plastiktütenbann bei REWE - ich glaube kaum, das treue stammkunden und evtl. plastiktütenbenutzer nicht mehr stammkunde sein wollen wegen dieser neuen regelung. Die kunden werden sich drauf eingrooven, wenn ihnen die produktpalette wichtig ist.

                  Ich werd beim nächsten Aldi / Edeka einkauf mal fragen, ab wann mit einem plastiktütenbann a la Rewe zu rechnen ist

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                  • #10
                    Zitat von rip.michael Beitrag anzeigen
                    Es ist nicht so ganz einfach, die kunststoffprodukte stück für stück aus dem eigenen leben und dem der familie zu verbannen und durch eine passable alternative zu ersetzen. Die bequemlichkeit spielt natürllich auch eine grosse rolle, ist nicht so einfach, sich aus einer lieb gewordenen komfortzone herauszubewegen.

                    Ich werd beim nächsten Aldi / Edeka einkauf mal fragen, ab wann mit einem plastiktütenbann a la Rewe zu rechnen ist
                    Das ist das, was ich mit dem Umdenken meine; ja, es ist anfangs eine Umstellung, aber es ist möglich! Ich habe einen zusammenklappbaren Einkaufskorb, der nach jedem Einkauf mit leeren Pfandflaschen wieder ins Auto kommt und somit jederzeit für Einkäufe griffbereit ist. Ich gehe auch lieber auf dem Wochenmarkt oder Bio-Hofladen beim Bauern einkaufen, da ich dort keine eingeschweissten oder abgepackten Lebensmittel bekomme. Bananen, Gurken & Co. müssen nun wirklich nicht eingeschweisst werden und die frischen Eier kommen immer wieder in ein und die selbe Eierverpackung und gaanz frische Milch in Pfandflaschen, Joghurt in Pflandgläsern. Somit unterstütze ich lieber die Bauern, als die Konzerne. Ich sehe mich jedoch nicht als Öko-Tante im eigentlichen Sinne, ich versuche nur bewußter einzukaufen. Und vielleicht werde ich in absehbarer Zeit einen eigenen Nutz-Garten mit selbst angebautem Obst & Gemüse mein Eigen nennen.....ohne giftige Pflanzenschutzmittel!

                    Soweit ich mich erinnere, hatten vor einigen Jahren viele Läden auch Stofftaschen neben den herkömmlichen Plastiktüten im Verkauf. Weil diese aber teurer waren - logischerweise! - wurden sie irgendwann wieder aus dem Sortiment genommen, weil die Kunden weiterhin zu den Plastiktüten griffen. Leider! Falscher Ansatz.....

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                    • #11
                      Nö ... öko-tante ist man deswegen gewiss nicht, ist ja auch nurso ein billiges klischee ... eine doofe worthülse, die manche mitmenschen einfach brauchen, um das eigene abgrenzungsverhalten zu stützen.

                      Hui ... na dann viel spass beim bestellen des eventuellen nutzgartens Ghosti ... hatte einen kleinformatigen, mit ebenso "kleinformatigem" anbau von gemüse, salat. Am ende war's aber doch mehr pflege und hege, wenig tomaten, karotten, radieschen, salat, artischocken, paprika, kräuter, kürbis ... geblieben sind der rhabarber, die kräuter, ein beerenstrauch ... heuer wieder mal zwei tomatenpflanzen. Also mehr ein gaudigarten, als einer zum buckeln Ansonsten ist die fläche mit bunter sommerblumenmischung angesäht, wo jeder den ganzen sommer freude dran hat. Ist eine bienengesumme wie verrückt, sie stürzen sich mit feuereifer auf die blüten - bald wieder.

                      Plastik vermeiden im alltag, sicher gibt es kein 'spezialrezept' und erst recht keinen allgemeingültigen massstab, wie man das ganze angeht - so man denn sich dazu angeregt fühlt. Ein ganz oder gar nicht gibt's da nicht, eher den persönlichen fortschritt in kleinen etappen.

                      Bequemlichkeit ist einer der effektivsten gegenspieler des spürbaren umdenkens und handelns... gut ist's, wenn man sich bei einer liebgewordenen bequemlichkeit 'ertappt', ohne sich selbst ein schlechtes gewissen zu machen und offen für alternativen wird ... was dann zum umdenken führt/führen kann. Die kurve kriegen ... und wenn's für's erste nur um eine sache geht.
                      Es ist so einfach wie effizient ... die kurve kriegen bedeutet, nie mehr an diesem punkt angelangen, an dem man gerade auf dem weg zur veränderung startete.
                      Nicht nur die stärke zum kurve kriegen ist gefragt, sondern die stärke gegen bequemlichkeit und eingeschliffene gewohnheit zu entwickeln.
                      Dann muss man 'nur noch' konsequenz gut finden und ins ganze dauerhaft integrieren

                      ... schreibe ich, die vor inkonsequenz stellenweise nur so strotzt





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                      • #12
                        Zitat von rip.michael Beitrag anzeigen

                        Hui ... na dann viel spass beim bestellen des eventuellen nutzgartens Ghosti ... hatte einen kleinformatigen, mit ebenso "kleinformatigem" anbau von gemüse, salat. Am ende war's aber doch mehr pflege und hege, wenig tomaten, karotten, radieschen, salat, artischocken, paprika, kräuter, kürbis ... geblieben sind der rhabarber, die kräuter, ein beerenstrauch ... heuer wieder mal zwei tomatenpflanzen. Also mehr ein gaudigarten, als einer zum buckeln Ansonsten ist die fläche mit bunter sommerblumenmischung angesäht, wo jeder den ganzen sommer freude dran hat. Ist eine bienengesumme wie verrückt, sie stürzen sich mit feuereifer auf die blüten - bald wieder.
                        Ja, danke.... wird sich morgen entscheiden. Jedoch werde ich nicht buckeln, sondern Hochbeete anlegen und mein Rücken wird es mir danken. Ich denke, ich werde mit Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Kohlrabi, Zucchinis, Radieschen und Tomaten in einem Bereich und im anderen mit gaaaaaanz vielen Erdbeeren, Rharbarber, Zuckermelonen und ein paar Salatköpfen mein Glück versuchen. Ferner befindet sich noch ein Kirsch-/Apfelbaum auf dem Grundstück. Und ja, für die Bienen und Hummeln werden möglichst viele, geeignete Blumen und gaaaanz viel Lavendel gepflanzt..... Ich stelle mir ein blau-weisses blühendes Blütenmeer vor.... halt etwas maritim gestaltet. Und zu guter Letzt ist noch ausreichend Rasengrundstück vorhanden, auf dem man durchaus ein großes aufblasbares Planschbecken für die Enkel aufstellen kann.....

                        Inkonsequenz und hin und wieder auch fehlende Disziplin erwischt mich in manchen Bereichen leider auch.... Betrifft jedoch meisst meine Vorstellungen von sportlichen Betätigungen und Abspecken. Die Hunderunden allein können es leider nicht ausgleichen, dass ich geradezu bei manchen Gerichten/Speisen mehr als nötig zu mir nehme..... wie z. B. bei Königsberger Klopsen.... hmmmmm. Tja, der Verstand sagt zwar nein, aber der innere Schweinehund...... So hat wohl jeder Vorteile und Defizite und ist auf seine Art & Weise nicht besser oder schlechter als andere. Was den Umgang mit der Umwelt / Natur betrifft, denke ich, sind so manche entweder nicht ausreichend informiert, oder resistent gegen Argumentationen, oder haben die Einstellung "...nach mir die Sintflut". Was mich persönlich betrifft, ich wurde zum einen entsprechend erzogen und zum anderen möchte ich meinen Enkel - hoffe ich - ein Vorbild sein und später keine entsprechenden Fragen oder Vorwürfe hören. Wie sie es dann einmal handhaben werden, müssen sie dann sich selbst gegenüber verantworten. Jedoch können sie dies nur, wenn sie ausreichend informiert sind. Dann kann man auch weitreichendere Entscheidungen treffen.

                        Jedoch vergeht mir gerade bei Plastik grundlegend der Appetit! Denn sowohl in den Meeren und Fischen und somit später auf unserem Teller, in unserer Milch und Kosmetik.... in allen Bereichen des täglichen Bedarfs nehmen wir Plastik zu uns, hauptsächlich über die Nahrungskette auf. Und in allen Bereichen stehen dahinter korrupte Konzerne, die nur auf Profit aus sind..... die Gesundheit von Mensch und Tier.... egal!!! Wenn man erst einmal gesehen und verstanden hat, wie diese Konzerne ineinander verzahnt sind und miteinander den Markt und die Politik regieren, dann glaubt man, aus diesem Spinnennetz nicht entkommen zu können. Es bedarf zumindest einige Anläufe, bis es rund läuft, um diese Manipulation so gering wie möglich zu halten. Eine große Reise beginnt mit dem ersten Schritt..... man muß nur anfangen! Wie z. B. mit der Vermeidung von Plastiktüten...... die dann nicht mehr in unsere Meere gelangen können.

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                        • #13
                          Habe zu meinem obigen Post in Bezug auf die Bienen noch etwas passendes gefunden....


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                          • #14
                            Bienen und plastik .... leider gibt's auch da die verbindung.

                            Auch im wertvollen naturprodukt bienenhonig fand man vor jahren schon mikroplastikpartikel. Man vermutet, die teilchen sind so leicht, dass sie mit der luftbewegung verteilt werden und schliesslich von den bienen beim pollen sammeln aufgenommen werden.
                            Die kette beginnt jedoch immer beim mensch.
                            Microplastikpartikel belasten so gut wie alle natürlichen kreisläufe.

                            Nach erforschung und nachweis von microplastikpartikeln sowie deren ursprung - reaktion:

                            Unilever, The Body Shop and Johnson & Johnson wollen - auch auf Druck von Umweltschutzorganisationen und Aktionsbündnissen gegen Mikroplastik - bis 2015 aussteigen, Proctor & Gamble kündigte dies für 2017 an.
                            Info von dieser seite.




                            Zuletzt geändert von rip.michael; 05.06.2016, 12:58.

                            Kommentar


                            • #15
                              Heute ist (war) übrigens der Tag der Umwelt

                              https://de.wikipedia.org/wiki/Weltumwelttag



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