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  • rip.michael
    antwortet
    Zitat von Xydeza Beitrag anzeigen

    Ich kann dir deine Fragen beantworten...
    Ob ein Tiger was davon hat? Sogar verdammt viel! Jeden Tag eine sichere Portion Fleisch, eine medizinische Behandlung, sollte er mal krank werden, und den Schutz vor Artgenossen (und Menschen), die ihm sein Revier streitig machen wollen/müssen. Alles Dinge, die ein Tiger in 'Freiheit' nicht genießt, denen er eine doppelt so lange Lebenserwartung verdankt, und für die ihn mehr als die Hälfte aller Menschen auf unserer Erde beneiden würde.

    Ich glaub, dass viele Leute einfach eine viel zu romantische Vorstellung von 'Mutter Natur' haben. Dabei ist sie an Grausamkeit gar nicht zu überbieten. Ausserdem gibt es in 'Freiheit' aktuell nur noch etwa 4000 Tiger, was für eine Spezies ein Witz ist. Der Tag ist also absehbar, wann der Tiger ausschließlich nur noch in Zoos leben wird. Das kann man doof finden, genauso wie eine indische Mutter es doof findet, wenn ein Tiger ihr Kind reißt. Und wie wir es übrigens doof finden würden, müssten wir heute noch während eines Waldspaziergangs am 1.Weihnachtsfeiertag mit einem hungrigen Bären kämpfen.

    Aber klar..Leute, die einfach nen Tiger brauchen, um damit angeben zu können und ihn in kleinen Gehegen halten, lehne ich auch ab. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass mit viel Leidenschaft und Kleingeld es durchaus möglich ist, ein künstliches Habitat für viele Tiere zu erschaffen, in dem sie sich pudelwohl fühlen.(...)
    Wenn jemand wie MJ tiger in seinem privatzoo hielt, setze ich voraus, dass den tieren alles zukam, was sie zum (über)leben brauchten, ausreichend und das richtige futter, medizinische versorgung, sowas, was man aus menschlicher sicht wohl ein durchaus komfortables leben nennen würde.
    Das ist viel, wenn's um's blanke überleben in gefangenschaft geht ... mehr aber nicht.

    Schutz vor artgenossen ... ich bitte dich @Xydeza ... sie sind in der freien wildbahn weitgehend einzelgänger, das revier eines einzelnen tieres ist riesig. Und es wird bis auf's messer darum gekämpft, der boss im ring zu bleiben. MJs tiger waren zu zweit, ich glaube kaum, dass es zwei erwachsene männchen waren, stress pur, das revierverhalten kann man ihnen nicht wegdrücken. Aber auch weibchen werden im revier nur geduldet, wenn's um den akt der fortpflanzung geht. Er hatte zwei tiger. Weder zur arterhaltung tauglich (das können bestenfalls zoo's mit entsprechenden zuchtprogrammen) noch mit der möglichkeit, sich annähernd wie ein tiger verhalten zu können. Dazu gehört ein grosses revier 'abstecken' zu könne, dazu gehört die ausübung des jagdtriebs, dazu gehört möglichst ein fluss oder anderes gewässer, um darin baden (nicht zum vergnügen, zum regulieren der körpertemperatur) zu können, dazu gehört ein gelände, was vielfältige versteck- und lagermöglichkeiten bietet, fortpflanziung.

    Es ist falsch anzunehmen, dass tiger in der gefangenschaft eines fremden habitats gehalten, eine doppelt so lange oder annähernd doppelt so lange lebenserwartung haben. Sie schaffen es vielleicht ein paar jahre länger, weil sie keinen natürlichen feinden begegnen, was lebensverkürzend enden könnte.
    Ich wüsste nicht, warum ich neidig sein sollte, weil ein in gefangenschaft gehaltener tiger vielleicht ein paar lebensjahre mehr zu erwarten hat, als in freier wildbahn. Gut, vielleicht ist der rest der menschheit neidig ... oder die mutter in Bangladesh, deren kind von einem hungrigen tiger gerissen wurde.
    So viele Bengaltiger wurden in ihrem natürlichen bestand reduziert, durch jagd, durch wilderei, gefangennahme, durch entnahme aus der natur, weil vielleicht irgendein körperteil dem menschen angeblich als aphrodisiaka dienlich sein könnte usw oder ganz einfach, weil sie dem menschen zur bedrohung wurden.
    Hat's was gebracht, dass die natürlich tigerpopulation durch verschiedene menschliche massnahmen extrem ausgedünnt wurde?
    Nein, die mutter in Bangladesh wird sich auch weiterhin bedroht fühlen und um das leben ihres kindes und ihres eigene lebens fürchten, wenn sie in reichweite eines tigerreviers lebt.

    Warum siedeln menschen an flüssen, die regelmässig überschwemmungen produzieren? Warum leben menschen am fuss eines vulkans, der tag-täglich ausbrechen könnte? Warum siedeln menschen in engen tälern mit entsprechender bergregion, wo regelmässig lawinen abgehen und alles zerhauen ... oder erdrutsche/schlammlawinen drohen? Warum siedeln menschen ausgerechnet dort, wo wilde elefanten auf nahrungssuche ihre plantagen und dörfer - mühevoll einem dschungl abgerungen - wie im wahn niedertrampeln?
    Warum?
    Weil menschlein seit generationen vielleicht genau dieses fleckchen erde als ihre angestammte heimat betrachten, die es zu erhalten gilt als lebensraum. Einesteils nachvollziehbar, anderenteils eben nicht, dieses handeln entzieht sich jeder logik und jeder vernunft.

    Warum muss stets das wildtier weichen, wenn mensch gedenkt sich ungehindert auszubreiten? Hat ein wildtier keinen anspruch auf seine heimat und diese zu leben, wie es seiner art entspricht?
    (Ja, ja, hat man leicht sagen, wenn man in einer region der welt lebt, wo es keine ernsthafte bedrohung durch wildtiere gibt. Oder nicht mehr gibt.)
    Die wahrheit ist, wir wollen zwar die tiere kennenlernen (warum sonst rennen wir in einen zoo, um exoten oder heimische tiere zu sehen) aber dass sie in wahrheit riesige räume beanspruchen, um das zu sein, was sie sind ... das fällt uns schwer. Fällt vielen schwer.

    Wahre natur in der freien wildbahn ist extem grausam, der überlebenskampf ist blutig und von schrecklichen wunden und tod gekennzeichnet. Instinkte regieren und über jahrtausende eingewebte verhaltsmuster, nicht sowas wie vernunft und abwägen, es entscheidet das erfolgreiche weiterleben.
    Das muss man aushalten können - aus menschlicher sicht.

    Der blick zurück auf MJs ehemaligen privatzoo ist in der tat auszuhalten. Weil die bedingungen des tiers, hier des wildtiers tiger, den bedingungen des menschen angepasst wurde - auf dass beide diesen akt überleben. Mehr ist es nicht, aber auch nicht weniger. Seine entscheidung war pro .... meine wäre stets contra.
    Tiger hat keinen feind in freier wildbahn, ausser den eigenen artgenossen. Der grosste feind ist und bleibt in seinem angestammten wie verpflanzten habitat im sonnigen Kalifornien der mensch. Tiger steht hier wie dort in abhängigkeit des menschen und wie er mit natürlichen (und unnatürlichen, konstruierten) lebensräumen von wildtieren z.b. verfährt.

    Aber ... MJs tiger waren in ihrem leben vor der aufnahme bei ihm im übertragenen sinne früher fremdarbeiter, dann nur noch asylanten ... zum überleben voll auf die menschen angewiesen, die sie hielten. Auf gedeih und verderb denen ausgeliefert, zugleich futter- wie kerkermeister. Hypothetisch: Fielen genau diese beiden bedingungen weg, nicht nur der tiger, sondern auch der teufel wäre los und ich glaube kaum, dass einem entlaufenen tiger freundlicheres, als ein gezielter schuss zwischen die augen bliebe.

    Es ist nicht mehr als eine tödliche abhängigkeit in jeder beziehung, auch wenn diese art der privatzoohaltung als eine positive und tierfreundliche mission darstellte. Man darf nicht ausser acht lassen, dass MJ seinen rückzugsort genau so gestaltete, dass es seinen bedürfnissen entsprach und hier im besonderen auf das zusammen leben mit tieren bezogen.
    Tierische mitgeschöpfe notgedrungen gefangen als bedürfnisbefriedigung ... nein danke! ... sage ich.
    Dieses ding mit dem privatzoo hat sicherlich noch viele seiten, die noch gar nicht betrachtet wurden.



    (...)Zu deiner Frage bezüglich dem Huhn und dem Ei...

    Als ich mir das Bild mit den hundert japanischen Fotografen/Journalisten, Michael und Bubbles drauf angeschaut habe, hab ich zu erst gedacht, wie bizarr! Nicht nur wegen Bubbles, sondern den vielen Fotografen! Aber das bizarre daran sind eigentlich nicht die Fotografen - die werden nämlich nur von MJ-Fans wie mir dafür bezahlt - , sondern ich, weil mich ein banales Bild von einem Typen interessiert, der da mit seinem Affen abhängt und Tee trinkt. Das gleiche gilt übrigens für jedes MJ-Bild, das nicht unmittelbar mit seinem Beruf als Entertainer zusammenhängt.
    Wenn sich also Michael, der ja sehr gerne auf die Medien eingedroschen hat - und gleichzeitig blendend daran verdient hat - über lästige Fotografen beschwert, die ihn auf Schritt und Tritt verfolgen, und ich mir als Fan aber nur allzu gerne Fotos von ihm anschaue, die ihn auf Schritt und Tritt zeigen, bin ich der wahre Grund für diese bizarre Situation, die Fotografen nur die bezahlten Vollstrecker.
    Wenn ich das schon erkenne, hätte Michael das eigentlich auch wissen müssen, nach mehreren Jahrzehnten im Showgeschäft. Oder ihm hat die meiner Meinung nach gut gepflegte Opferrolle einfach zu sehr gefallen, um sie aufzugeben.

    [ATTACH]n957175[/ATTACH]
    Danke, hab' verstanden, was du meintest.
    Dazu gäb's auch noch einiges zu sagen ... geht aber nicht, nicht jetzt.

    Vielleicht kurz eingeworfen, was das bild zeigt:
    Eine horde fotograblitzende fotografen, eine reihe asiatisch aussehende, höflich lächelnde herren an der einen seite eines gemeinsamen tisches, auf der anderen seite teetassen, MJ und bubbles von hinten.
    Es ist nicht klar, was genau die hauptattraktion dieses bildes ist. Liegt wohl auch im auge des betrachters.

    Für mich ist interessant, wer dieses bild schoss, bestimmt keiner aus den reihen der fotografenmeute, abgeordnet hinter MJ
    Dieser fotograf wollte genau diesen ausdruck des fotos festhalten, nichts ist dem zufall überlassen ... nicht bei MJ.
    Ja klar kann man sich hernach als unbeteiligter betrachter dieses fotos selbst als gaffer begreifen.
    Aber es ist ja kein zufall, dass betrachter quasi die position des fotografen hinter MJ einnimmt.
    Und vielleicht hatte dieses foto genau diese absicht; möglicherweise aber auch nicht und es war ein 'zufallsprodukt'. Sorry ... glaube ich aber nicht.
    Zuletzt geändert von rip.michael; 11.06.2015, 12:05.

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  • Xydeza
    antwortet
    Zitat von rip.michael Beitrag anzeigen
    Ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn menschen tierische gemeinschaft suchen und diese auch geniessen.
    Ist allerdings fraglich, ob tiger was davon hat, wenn der die gitterstäbe seines hoffentlich weitläufigen geheges nur von innen sehen darf, zeit seines restlichen lebens.
    Ich kann dir deine Fragen beantworten...
    Ob ein Tiger was davon hat? Sogar verdammt viel! Jeden Tag eine sichere Portion Fleisch, eine medizinische Behandlung, sollte er mal krank werden, und den Schutz vor Artgenossen (und Menschen), die ihm sein Revier streitig machen wollen/müssen. Alles Dinge, die ein Tiger in 'Freiheit' nicht genießt, denen er eine doppelt so lange Lebenserwartung verdankt, und für die ihn mehr als die Hälfte aller Menschen auf unserer Erde beneiden würde.

    Ich glaub, dass viele Leute einfach eine viel zu romantische Vorstellung von 'Mutter Natur' haben. Dabei ist sie an Grausamkeit gar nicht zu überbieten. Ausserdem gibt es in 'Freiheit' aktuell nur noch etwa 4000 Tiger, was für eine Spezies ein Witz ist. Der Tag ist also absehbar, wann der Tiger ausschließlich nur noch in Zoos leben wird. Das kann man doof finden, genauso wie eine indische Mutter es doof findet, wenn ein Tiger ihr Kind reißt. Und wie wir es übrigens doof finden würden, müssten wir heute noch während eines Waldspaziergangs am 1.Weihnachtsfeiertag mit einem hungrigen Bären kämpfen.

    Aber klar..Leute, die einfach nen Tiger brauchen, um damit angeben zu können und ihn in kleinen Gehegen halten, lehne ich auch ab. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass mit viel Leidenschaft und Kleingeld es durchaus möglich ist, ein künstliches Habitat für viele Tiere zu erschaffen, in dem sie sich pudelwohl fühlen.

    Zu deiner Frage bezüglich dem Huhn und dem Ei...

    Als ich mir das Bild mit den hundert japanischen Fotografen/Journalisten, Michael und Bubbles drauf angeschaut habe, hab ich zu erst gedacht, wie bizarr! Nicht nur wegen Bubbles, sondern den vielen Fotografen! Aber das bizarre daran sind eigentlich nicht die Fotografen - die werden nämlich nur von MJ-Fans wie mir dafür bezahlt - , sondern ich, weil mich ein banales Bild von einem Typen interessiert, der da mit seinem Affen abhängt und Tee trinkt. Das gleiche gilt übrigens für jedes MJ-Bild, das nicht unmittelbar mit seinem Beruf als Entertainer zusammenhängt.
    Wenn sich also Michael, der ja sehr gerne auf die Medien eingedroschen hat - und gleichzeitig blendend daran verdient hat - über lästige Fotografen beschwert, die ihn auf Schritt und Tritt verfolgen, und ich mir als Fan aber nur allzu gerne Fotos von ihm anschaue, die ihn auf Schritt und Tritt zeigen, bin ich der wahre Grund für diese bizarre Situation, die Fotografen nur die bezahlten Vollstrecker.
    Wenn ich das schon erkenne, hätte Michael das eigentlich auch wissen müssen, nach mehreren Jahrzehnten im Showgeschäft. Oder ihm hat die meiner Meinung nach gut gepflegte Opferrolle einfach zu sehr gefallen, um sie aufzugeben.

    Michael-michael-jackson-34472687-500-341.jpg

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  • Teichlibelle
    antwortet
    Wunderschöne Fotos - Michael und das Lama - und auf dem Elefantenbild sieht er wie ein Zirkusdirektor aus, sehr distinguiert

    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/te...etzte-Moonwalk

    gut, dass du mich darauf hinweist, liebes Blümchen, dass ich mich angemessen bedanken soll bei unserer Jägerin Katze Maja wir Schnösel haben den Wert dieser Geschenke immer noch nicht erkannt , neee ab und zu sperren wir sie auch noch aus, damit das hübsche Mäuslein schnell sich in Sicherheit bringen kann
    Zuletzt geändert von Teichlibelle; 10.06.2015, 21:49.

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  • Memphis
    antwortet
    @rip

    an die geschichte mit den lamar kann ich mich noch gut erinnern und sage danke für die bilder

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  • BlaueBlume
    antwortet
    hier geht`s ja tierisch ab ..........

    Ohja unsere derzeitige Katze hat sooo viel Vertrauen zu uns, dass sie täglich ihre toten Mäuse in allen Variationen überall im Haus liegen lässt, mal halb aufgefressen, mal nur noch die Innereien zu sehen
    Sie lieben euch halt, Libellchen
    Sie wissen, dass Menschen lausige Jäger sind (dafür können sie Kühlschrank, Dosen öffnen und Einkaufstüten )
    und deshalb geben sie euch aus Mitleid etwas von ihrer Beute ab
    Ich hoffe, ihr bedankt euch auch immer angemessen

    zurück zum Thema

    Michael mit Lama Louie (stammt aus einem Zirkus) in Hayvenhurst-Encino
    LamaLui.jpg

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  • rip.michael
    antwortet
    (...) * aber noch einmal: ich wollte michael keineswegs kritisieren - denke aber, dass er auch hier nicht immer richtig gehandelt hat.
    Versteh' ich doch @Memphis .... Michael war ja kein unfehlbares und tadelloses 'wundertier' auch wenn er zuweilen wie eines bestaunt und beäugt wurde. Sicher hat auch er den einen oder anderen bock reingehauen ... auch i.s. tierhaltung vielleicht. Auch wenn er sich in tierischen background einarbeitete und sich kenntnisse aneignete, und wusste, was für die jeweilige tierhaltung nötig war.

    Ich find's zum beispiel ein absolutes no go sich exotische grosskatzen in einem privatzoo zu halten, mag er noch so gut geführt sein. Diese tiere konnten ja nicht mal eben am gelände frei laufen gelassen werden ... im gegensatz zu seinen elefanten oder giraffen, wenn man berichten glauben schenkt, dass gelegentlich eine giraffe zum fenster reinguckte oder der elefant im vorgarten trötete. Aber ich glaube, diese geschichten sind mehr in den bereich romantische vorstellung einzuordnen und solche ereignisse in wahrheit sehr kontrolliert abliefen.

    Ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn menschen tierische gemeinschaft suchen und diese auch geniessen.
    Ist allerdings fraglich, ob tiger was davon hat, wenn der die gitterstäbe seines hoffentlich weitläufigen geheges nur von innen sehen darf, zeit seines restlichen lebens. Ich hätte kein vergnügen dran, wenn so grosse wildtiere reine schautiere bleiben müssen.

    Aber ich denke, Michael wird sich schon tiefgehende gedanken gemacht haben, als er seinen vielfältigen privatzoo aufzog und ihn auch schliesslich wieder auflöste.





    Zwei echt grosse tiere

    Zuletzt geändert von rip.michael; 10.06.2015, 17:36.

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  • Memphis
    antwortet
    Zitat von Xydeza Beitrag anzeigen
    .......

    ........Außerdem, wenn ich mir Bilder von Elvis in seinen letzten Jahren so anschau, bin ich überzeugt, dass er zu dieser Zeit Michael's Privatzoo in grad mal einer Woche platt gemacht hätte!
    darauf würde ich gerne in elvis-thread antworten bzw. antwort erhalten ;-)

    verschiebe es in elvis-thread
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Memphis; 10.06.2015, 16:50.

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  • Teichlibelle
    antwortet
    Ein alter Herr der Bubbles, danke für das Bild Blümchen, man sieht ihm seine Jahre an. Aber er kann noch gut und gerne 20 Jährchen leben.

    Meine Einstellung zur Tierhaltung ist sicher nicht, die Tiere zu genießen, sondern die Freude daran, dass es ihnen gut geht, so z,B. Hunde aus dem Tierheim holen und bei sich zu Hause haben, wenn Platz genügend vorhanden ist und man die Zeit hat, sich um sie zu kümmern, ebenso bei Katzen. Im Übrigen gelingt es sehr gut mit Geduld und Einfühlungsvermögen, Katz und Hund so aneinander zu gewöhnen, dass sie sich nicht nur akzeptieren, sondern auch befreundet sind. Wir hatten lange Jahre zwei Wildgänse, zwei Hunde und drei Katzen - ein "Affentheater" sie haben sich alle vertragen - die Gänse lebten draußen im Freien, sie hätten nicht im Traum daran gedacht, zu den Hühnern in das Schlafhaus zu gehen, Die Hühner hatten ein eigenes Gehege, so ganz hätte ich den Hunden da nicht vertraut. Gänse sind wehrhaft, und lehren den Hunden Respekt.
    Ohja unsere derzeitige Katze hat sooo viel Vertrauen zu uns, dass sie täglich ihre toten Mäuse in allen Variationen überall im Haus liegen lässt, mal halb aufgefressen, mal nur noch die Innereien zu sehen

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  • Memphis
    antwortet
    danke @rip: ich gehe später evtl. mal weiterhin darauf ein

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  • BlaueBlume
    antwortet
    Info zu Bubbles ....................

    B2q059c4.jpg

    http://www.centerforgreatapes.org/me...nzees/bubbles/

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  • rip.michael
    antwortet
    Ehrlich gesagt hab ich das gleiche gedacht, als ich dieses Bild zum ersten Mal sah. Auf der anderen Seite machen diese Fotografen nur ihren Job, verdienen ihre Brötchen damit. Damit wir uns wiederum über Bilder von "unserem" Michael freuen und sie anschließend in ein MJ-Fan-Forum stellen können. Wer sind also die wirklichen Affen?
    Bei diesem Thema hat übrigens auch MJ selbst gerne mal Huhn mit Ei verwechselt. (...)
    Sorry @Xyderza, hab grad erst deinen post gelesen .... wie meinst du das?

    (...) Zur Tierliebe kann ich nur sagen, dass kein Tierhalter der liebenden Mutter aus der Geschichte 'Urteil des Salomon' das Wasser reichen kann, sonst hätte er keine Tiere! ...)
    Sehr wahr! Brechts geschichte vom 'Augsburger Kreidekreis' stellt das ganze sehr plastisch dar, worin sich der richter Dollinger ebenso auf das Salomonische urteil beruft.
    Und der vergleich mit dem inhalt dieser geschichten hinkt kein bisschen, wenn man das ganze auf den aspekt tierhaltung überträgt.
    Und es spielt dabei keine rolle, ob halter aufgrund vorgefassten entschluss sich das tier wählte, was in seiner obhut leben soll oder das tier entschied, sich menschen erneut anzuschliessen. Zugelaufenes tier, in dem fall katz' allem anschein nach nicht gut behandelt. Und sie schenkt vertrauen.
    Sogar so viel, dass erlegte beute ins haus gebracht wird, ohne furcht, dass sie für's greifen und abmurksen getadelt wird, ohne sorge, dass ihr die beute streitig gemacht wird.
    Das spiel mit dem noch lebenden beutetier ist zwar für mensch selten wirklich erbaulich, aber dennoch gilt der respekt beiden, dem beutetier sowie dem jäger.
    Das muss man aushalten können ohne zu zweifeln.
    Kleiner beutegreifer war angenommen und als solcher gewollt. Und sie schenkt freigiebig zuwendung und vertrauen. Was will mensch mehr?!

    (...) Trotzdem brauchen sie mir am "Fischhaltertag" keine Blumen schenken. Weil ich sie wollte! (Selbstzweck) ...
    Das kapiere ich ohne nachfrage!




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  • rip.michael
    antwortet
    Zitat von Memphis Beitrag anzeigen
    wie gesagt: ich kritisiere da keineswegs michael alleine. dennoch denke ich, dass er sich da genauso widersprochen hat wie bei einigen anderen dingen.
    sein zoo war teilweise ein schutzort für tiere in not - aber meiner meinung nach nur teilweise.

    am ende wurde viele der neverland tiere "verramscht" und mussten abgegeben werden. bubbles wurde am ende "abgestellt" (vielleicht das beste was ihn nach der laborzeit passieren konnte) und zuletzt verbrannten die alligatoren. wobei man sagen muss, dass michael mit bubbles einige zeit kontakt hielt.
    Wahrscheinlich hast du sogar recht @Memphis, dass es Bubbles in diesem affenreservat besser geht, als je zuvor in seinem leben in gefangenschaft. Zumindest lebt er unter seines gleichen und erfährt artgerechte haltung und zuwendung, soweit ein exot stets in menschlicher abhängigkeit gehalten, artgerechte haltung erfahren kann.

    @Memphis, so weit ich weiss, wurde der Neverland privatzoo aufgelöst und die tiere weggegeben, weil MJ beschlossen hatte, dort nicht mehr dauerhaft zu leben. Und sie somit auch nicht mehr unter seiner obhut waren und er als nutzniesser der tierischen genossen wegfiel.
    Bubbles wurde meine ich schon eher abgegeben, weil er für die kinder hätte gefährlich werden können. Das ist doch eine folgerichtige entscheidung und zeugt von verantwortung, gegenüber beiden, den kindern und gegenüber der natur eines exoten und den aufwallenden kräften, die dieser zeigen kann. Dessen rücksichtnahme im ernstfall auf kleine kinder war wohl nicht verlässlich zu erwarten gewesen. Blieb also in einem gehege halten oder ganz weggeben.
    Ich denke es gab auflagen für die haltung von diversen exoten und einheimischen tieren in form eines privatzoos. Und es wird schätzungsweise ebensolche auflagen geben, wenn eine stätte zu wohn/lebenszwecken aufgegeben wird. Ist irgendwo nachvollziehbar, wenn der hauptverantwortliche für die tiere nicht mehr vor ort ist, um tiere, pfleger, trainer im auge der verantwortung zu haben. Von verramschen der tiere zu sprechen ist glaube ich nicht wirklich gerecht, auch wenn du's in gänsefüsschen stelltest.
    Dass MJs ehemaligen alligatoren kürzlich in haltung und verantwortung anderer schliesslich ums leben kamen, das liegt nun wirklich nicht in verantwortung MJ, bzw. in verantwortung seiner damaligen entscheidung, die tiere abzugeben.

    Erst neulich hab ich's wieder mal meiner Mutter gesagt, anlässlich meiner x-ten Nichtwürdigung des Muttertags, weil die immer noch nicht ganz kapieren will, dass Kinder ihren Eltern nichts schulden. (...)
    Letzteres sehe ich übrigens genauso @Xydeza. Ich hab nie aufhebens um diesen muttertag gemacht, d.h. ihm als mutter selbst nie würdigung geschenkt, keine erwartungshaltung an diesen tag geknüpft, erst recht nicht an meine lieben. Muttertag, natürlich im kindergarten z.b. (oder in der werbung) ein schier unumgängliches thema, was entsprechend angegangen wird. Mama ein kleine freude machen, mei, wer würde sich dem verschliessen wollen, aber einen bestimmten tag dafür zelebrieren. Never.
    Hab dieser tage die worte eines weisen mannes gelesen, er schrieb, dass der mensch auf die welt kommt ohne freunde, ohne begleiter im positiven und negativen sinn, er kommt nackt und allein und er geht nackt und allein im hemd, was keine taschen hat. Und es gibt übungen der achtsamkeit, sich zeit seines aktiven und dem tode fernen (wann ist man das schon) lebens auf diesen nackten und einsamen abgang vorzubereiten. Abschied nehmen, wenn's in würde und freude geschehen kann und wo dank oder undank keine rolle spielen, man buchstäblich innerlich befriedet die letzte tür zumachen kann.
    D.h. wir tragen verantworung für die zeit, die wir hier verbringen und wir tragen verantwortung, für den raum, den wir mit unseren füssen betreten, für die luft, die wir atmen und es liegt in unserer verantworung, in wie weit und wie wahrhaft wir diesen eigenen anspruch ans leben mit anderen zu teilen bereit sind. Und teilen heisst für mich wirklich teilen, das gute wie das schlechte, das schöne wie das unangenehme.
    Bitte und danke sagen machen das tägliche miteinander angenehm, hat jedoch mit gegenseitigem geben und nehmen nichts wirklichgemein, kann auch nicht die waagschale ausgleichen, wenn's drum geht, ob einer dem anderen etwas schuldet (materielles bitte ganz ausklammern).
    Der mehrwert für alle beim teilen ist durch nichts zu übertreffen. Wer daran etwas knüpft, was bedeutet, dass einer dem anderen etwas schuldet, ist selbst schuld. Teilen heisst aber auch zusammenrücken ... und das können manche nicht ertragen ohne daran eine persönliche erwartungshaltung zu knüpfen.

    Wildtiere oder gar exoten in gefangenschaft zu halten, zur egoistischen freude oder gar als lebendiges anschauungsmaterial im fremden habitat - das halte ich grundsätzlich für sehr fragwürdig. So gut und fürsorglich wart und pflege auch gestaltet sein mögen und im grunde einer gutwilligkeit entspringen.
    Da wird die eigene freiheit sich tiere zu halten auf der stelle zur unfreiheit von mit menschen vergesellschafteten tieren, die von sich aus nie eine gemeinschaft mit menschen suchen würden.
    Es gibt keine gegenseitige abhängigkeit und damit auszugleichende schuldbalance zwischen mensch und tier, einzige ausnahme: wenn mensch in natürliche abläufe und natürliche habitate eingreift und ein tierisches mitgeschöpf kontrolliert zu seiner erbauung hält.

    (...) Wenn ich das Bild von Michael mit Bubbles so betrachte, wie sie so dasitzen, der Meute Fotografen etc. gegenüber, frag ich mich, welches sind die wirklichen Affen. (...)
    Die frage stellt sich mir nicht @Teichlibelle. Warum menschen manches tun, warum sie manches vermeiden ... da kann man lange nachfragen ... und ist am ende wahrscheinlich so ratlos wie Bubbles, der auf's stühlchen gesetzt wurde.

    Bild hab ich leider keines mitgebracht, sorry, ein ander mal wieder
    Zuletzt geändert von rip.michael; 10.06.2015, 10:26.

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  • Xydeza
    antwortet
    Ehrlich gesagt hab ich das gleiche gedacht, als ich dieses Bild zum ersten Mal sah. Auf der anderen Seite machen diese Fotografen nur ihren Job, verdienen ihre Brötchen damit. Damit wir uns wiederum über Bilder von "unserem" Michael freuen und sie anschließend in ein MJ-Fan-Forum stellen können. Wer sind also die wirklichen Affen?
    Bei diesem Thema hat übrigens auch MJ selbst gerne mal Huhn mit Ei verwechselt.

    Zur Tierliebe kann ich nur sagen, dass kein Tierhalter der liebenden Mutter aus der Geschichte 'Urteil des Salomon' das Wasser reichen kann, sonst hätte er keine Tiere! Trotzdem will selbst der eigennützigste Tierhalter, wenn er nicht total bescheuert ist, dass es seinen Tieren gut geht. Weil ein Papagei, der sich die Federn ausrupft aus lauter Langeweile, oder ein Tiger, der apathisch hin - und herpendelt in seinem kleinen, rostigen Käfig, nicht grad ein schöner Anblick ist. Und genau darum geht es ja...Tiere zu genießen. Das gleiche gilt auch für Fische im Aquarium. Nur gesunde Fische in einem schönen, gut gepflegten Aquarium machen Spaß. Außerdem tun meine Fische glaub ich ganz gut daran, keine Beziehung zu mir aufbauen zu müssen . Und kastriert, so wie so mancher Hund, werden sie auch nicht. Trotzdem brauchen sie mir am "Fischhaltertag" keine Blumen schenken. Weil ich sie wollte! (Selbstzweck)

    "Mir sind Tiere in Freiheit am allerliebsten"

    Kennt einer von euch vielleicht die Al-Bundy-Folge, wo Marcy's devoter Ehemann Steve ne Sinnkrise kriegt, seinen Banker-Job an den Nagel hängt und anschließend in den Zoo einbricht, um eine Schildkröte aus dem Terrarium zu befreien? Genau daran hab ich jetzt denken müssen! Und am Ende der Sendung wird eine Nachrichtensprecherin eingeblendet...

    io15br.jpg

    "Meine Damen und Herren! Ein arbeitsloser Mann hat heute die pygmäische Wasserschildkröte 'Bosco', die letzte verbleibende ihrer Art, aus dem Zoo von Chicago gestohlen und sie am Michigansee ausgesetzt. Offensichtlich wusste dieser 'Bewahrer der Natur' nicht, dass es sich dabei um eine Salzwasserschildkröte handelte. Augenzeugenberichten zufolge versuchte Bosco wiederholt, ans rettende Ufer zu kriechen , wo sie aber immer wieder von diesem verwirrten Mann zurückgeschoben wurde. Der noch lange am Ufer stand und sang....Born free!"
    Zuletzt geändert von Xydeza; 10.06.2015, 04:54.

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  • Teichlibelle
    antwortet
    Mir sind grundsätzlich Tiere in Freiheit am allerliebsten - wobei es schon ein großer Unterschied ist, ob man Haustiere hält, die seit tausenden Jahren das Leben der Menschen begleiten, oder ob Wildtiere irgendwo eingesperrt sind. Wenn ich das Bild von Michael mit Bubbles so betrachte, wie sie so dasitzen, der Meute Fotografen etc. gegenüber, frag ich mich, welches sind die wirklichen Affen. Natürlich hat ein Schimpanse nichts auf einer Pressekonferenz etc. zu suchen, aber ich hoffe, dass Michael verantwortungsvoll und bestimmt liebevoll mit ihm umgegangen ist.

    Ich persönlich mag keine Fische, die in kleinen Aquarien untergebracht sind und auf kleinem Raum dort hin- und herschwimmen müssen. Freude daran haben,obwohl man weiß, dass es nicht zum Wohle der Tiere ist, kann ich nicht nachvollziehen. Eine Beziehung wie zu einem Hund oder zu einer Katze kann man glaube ich kaum aufbauen.

    Was der Muttertag mit diesem ganzen Thema zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Kleinen Kindern macht es riesige Freude, der Mama ein paar selbstgepflückte Blümchen zu schenken. Als erwachsenes Kind sollte man den Eltern zumindest Respekt oder Hilfsbereitschaft "schuldig" sein.

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  • Xydeza
    antwortet
    Erst neulich hab ich's wieder mal meiner Mutter gesagt, anlässlich meiner x-ten Nichtwürdigung des Muttertags, weil die immer noch nicht ganz kapieren will, dass Kinder ihren Eltern nichts schulden. Und genauso ist das auch mit der Tierhaltung. Ich hab selber zwei Aquarien mit bunten Fischen drin, hatte auch mal Piranhas, und mir ist völlig klar, dass ich das nicht zum Wohle der Fische mache, sondern weil's einfach Spaß macht! Die könnten genauso gut auch im Meer oder im Amazonas schwimmen, aber da hätt ich ja nix davon.

    Also warum kritisierst du hier den Michael für etwas, was jeder Mensch tut, der sich Tiere hält? Nämlich Tiere halten aus reinem Spaß an der Freude! Bei den meisten sind es halt Fische, Katzen oder Hunde, bei Michael eben ein Schimpanse, eine Giraffe, ein Tiger und ein Elefant. Hätte ich so viel Kohle, würd ich's wahrscheinlich ganz genauso machen. Ausser Schimpansen, die mag ich nicht. Mit Affen hab ich's generell nicht besonders, nur Gorillas und Totenkopfäffchen find ich gut.
    Das, was sich Michael mit 'Neverland' geschaffen hat, ist doch in Wahrheit der Traum eines jeden Menschen, wenn er an seine Kindheit zurückdenkt.

    Außerdem, wenn ich mir Bilder von Elvis in seinen letzten Jahren so anschau, bin ich überzeugt, dass er zu dieser Zeit Michael's Privatzoo in grad mal einer Woche platt gemacht hätte!

    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Xydeza; 10.06.2015, 04:30.

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