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Was tut ihr so i.S. vermeiden von Plastikmüll ?

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  • #16
    Wenn ich mir mein eigenes Zitat aus rip.michael´s Eröffnungspost nochmal so durchlese, überlege ich mir gerade was ich wohl mache, wenn es nirgends in den Bekleidungsläden mehr Plastiktüten gibt, die ich immer mitgenommen und als Müllbeutel benutzt habe. Kaufe ich mir dann wie viele anderen auch Plastik-Mülltüten? Auch keine Lösung wie ich meine.

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    • #17
      Ja, die plastiktüten aus den läden als endlösung/mülltüte - ist natürlich eine alternative. *
      Aber - hierzu muss man im hinterkopf behalten, dass diese tüten vom material und von mass der beanspruchungqualität noch höherwertiger sind, sprich stabiler, als einfache mülltüten. Ausserdem tragen diese tüten aus den läden meistens einen mehrfarbigen werbeaufdruck, was sie nicht unproblematisch i.s. entsorgung mit samts dem restmüll macht. Die kauf-mülltüten sind meistens ganz nackich und von nicht so starkem material. Von daher ist m.e. schon ein unterschied, ob man ladentüten oder spezielle abfallltüten verwendet.

      Ich versuche mich rückzuerinnern, wann man UNS wirtschaftskreislaufteilnehmer dazu 'breitgeschlagen' und die notwendigkeit eingeimpft hat, für den/die behälter für restmüll im haus spezielle mülltüten aus kunststoff zu verwenden. Es gibt inzwischen eine ganze palette davon, einschliesslich solcher, die einem aus dem müllbehälter entgegenduften, gemischt mit dem duft des inhalts. Ich weiss es nicht, wann dieser run mit den hausmüllplastiktüten begann ... auf jedenfall setzte dieser iniitierte run stark auf das pferd bequemlichkeit, verbunden mit dem praktischen ... und vermeiden von unangenehmen tätigkeiten. Die mülltüte samt inhalt ist nun mal bequem quasi im vorbeigehen in der restmülltonne versenkt; man muss nicht mehr zurück, um den mülleimereinsatz aus der küche wieder ins haus/wohnung zu bringen. Ganz zu schweigen vom dem punkt, dass das auswaschen des mülleimereinsatzes nicht sonderlich beliebt ist - aber trotzdem das kleinere übel, will ich mal meinen. Restmüll der i-wie klebrig-eklig ist könnte man durchaus in einen blatt zeitungspapier packen, dann saut's nicht so rum.

      Es gibt die alternative, einfach gar keine mülltüte zu verwenden, bloss ... wir haben uns schon zu sehr dran gewöhnt, und es ist immer lästig, eingeschliffene gewohnheiten wieder zu ändern.
      Also wird auch auf das pferd trägheit gesetzt ... bürger bleibt ja das gute gefühl, seinen restmüll penibel von anderem getrennt zu haben und in die richtige tonne damit. Das gute gefühl lässt sich bürger schlechthin nicht so einfach vermiesen. Ein vermeitlicher rückschritt könnte sich auf die dauer und in hoher potenz durchaus zu einem fortschritt mausern.
      Es kommt auf den einzelnen an.

      Wenn MAN vom fügsamen, mülltüten-verwender zum komplettverweigerer von plastiktüten werden möchte ... das erfordert einen harten schnitt mit persönlichen entscheidungen und dem willen, an diesen auch festzuhalten.

      Meine männer übrigens sehen überhaupt nicht ein, warum es evtl. besser wäre, auf hausrestmülltüten ganz zu verzichten.
      Da braucht's wohl noch ein bisschen sanfte überzeugungsarbeit.

      Restmüll ist bei uns eh echt ein mengenmässiges minithema; wir haben schon die kleinste restmülltonne, sie wird selten mehr als halb voll bis zu nächsten abholung.

      Mülltüten aus plastik werd ich wohl noch eine weile verwenden ... das thema gesammelter plastikabfälle und die wenig belastbaren Gelben Säcke ist noch nicht zurfriedenstellend gelöst.
      Hatten wir oben schon mal.
      Es gibt weiss gott schönere beschäftigungen, als Gelbe Säcke zwecks besserer stabilität ineinanderzustecken ... ist eine meiner alternativen.
      Überhaupt weniger plastikabfall hinnehmen.... das ist eine wirkliche aufgabe ... für den otto-einzelbürger wie auch die industrie/konzerne.


      *Vielleicht mal zu guter letzt vor augen halten:
      Die teueren, exklusiven läden oder die exklusivabteilungen von grossen warenhäusern, legen extrem wert drauf, ihren kunden die ware in tüten zu verpacken. Plastiktüten sind da verpönt. Sie sind aus papier/leichter kartonage, sind haltbar und meist von chicem design und das wichtigste .... kunde trägt die werbung für den exklusiven laden auch gratis grossflächig spazieren. Solche tüten sind oft ganz schön langlebig. Ich kenne einige, die diese tüten mit exklusivem anstrich mit zum nächsten einkauf nehmen und darin ihre shoppingbeute nach hause tragen. Allerdings ist den meisten das durch die gegend tragen eines exklusiven namens und der hochwertigen tüte schon wichtig(er), als die ersparnis einer plastiktüte. Die schärfsten sind die, die mit einer exklusivtüte daher kommen, aber ihre einkäufe sich trotzdem in plastiktüten verpackt geben lassen .. um sie dann die schöne exklusivtüte zu tun.

      Ach meia ... der tütenkram spricht ganz schön viele 'sinne' an ...
      Das wort zum montag .... ende!

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      • #18
        Zitat von rip.michael Beitrag anzeigen
        Die teueren, exklusiven läden oder die exklusivabteilungen von grossen warenhäusern, legen extrem wert drauf, ihren kunden die ware in tüten zu verpacken. Plastiktüten sind da verpönt. Sie sind aus papier/leichter kartonage, sind haltbar und meist von chicem design und das wichtigste .... kunde trägt die werbung für den exklusiven laden auch gratis grossflächig spazieren. Solche tüten sind oft ganz schön langlebig.
        Hm.... ja, sind mitunter recht hübsch und auch nicht unbedingt umweltfreundlich, denn, auch sie sind nicht aus abbaubaren Materialien! Daher bevorzuge ich selbst einen Shopper.... auf gut Deutsch. Immer wieder einsetztbar! Für TK-Waren habe ich eine Einkaufstasche, die innen entsprechenden isoliert und mit einer Tasche für einen Kühlakku versehen ist. Mülltüten... die als solche ausgewiesen sind, sind nicht ganz so umweltbelastend wie die Einkaufstüten und im Endeffekt auch nicht so teuer. Umverpackungen (für gelbe Tüten oder Tonnen) sind verhältnismässig "sauber" in einem Eimer ohne Tüte zu entsorgen. Bio-Abfall... tja, hier kann man inzwischen abbaubare, umweltfreundliche Tüten erwerben, sowohl in Papier- als auch in Plastikmodellen. Bliebe also noch der Restmüll.... der bei mir schon dermaßen gering ausfällt... so dass ich dafür - leider - noch die Haushaltsmülltüten verwende..... Hier bedarf es noch einer Verbesserung, die ich anstrebe! Papier/Pappe und Gläser werden ohnehin in Körben gesammelt. Tja, alles nicht so ganz einfach, wenn man aus dem bequemen Fahrwasser aussteigen möchte... Ich arbeite auch nach Jahren immer noch daran, Verbesserungen zu integrieren. Wird aber schon besser....... Man sollte nur die Hoffnung nicht aufgeben.

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        • #19
          Es stimmt schon, daß "meine" Mülltüten umweltunfreundlicher sind als die, die es zu kaufen gibt. ABER, sie landen weder im Meer noch im Wald sondern in der Müllverbrennungsanlage. Und da vertraue ich einfach darauf, daß die heutigen modernen Anlagen mit sehr guten Filtern ausgestatten sind.

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          • #20
            Es gibt Müllbtl. die biologisch abbaubar sind. Es gibt sie in verschiedenen Größen von 8-240 Liter.
            Sie sind reißfest,aus einem natürlichen Bio-Kunststoff, der aus nachwachsendem Rohstoff hergestellt wird.
            Erdöl wird bei der Herstellung nicht verwendet und somit werden die Ressourcen geschont.
            Bio-Müllbeutel findet man z.B. in Bio Läden oder im I-Net bei Bio Futura. Da kosten 20 Stück 20 Liter Müllbeutel ca. 2,65 Euro.

            Wir haben hier glücklicherweise für alles Kontainer am Haus stehen (Grün - Gelb u. Blau) und Restmüll fällt kaum noch an.



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            • #21
              Eine gute Alternative. Nur wird sich das nicht jeder leisten können oder wollen.

              Auch bei uns gibt es alle Tonnen (Papier, Bio, Restmüll) . Mit dem gelben Sack gibt es keine Probleme. Der Restmüll ist zwar weniger geworden aber ich habe erst kürzlich wieder festgestellt, daß einige Verpackungen, die man in den gelben Sack oder gelbe Tonne geben würde, keinen GRÜNEN PUNKT haben. Und die müssen in den Restmüll.
              Zuletzt geändert von Tijaju; 06.06.2016, 20:09. Grund: oder klingt besser

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              • #22
                Also ich halte die verwendung von bio-kunststoff-beutel für restmüll äusserst fragwürdig.
                Klar KANN man ihn dafür verwenden, aber das ist dann eher eine art von gewissenesberuhigung, die auf eher tönernen füssen steht. Der verrottbare kunststoffbeutel ist nicht in erster linie für den restmüll gedacht. Zu was ein biologisch abbaubarer müllbeutel, der sich nach x wochen zu zersetzen beginnt ... aber ... zu dem zeitpunkt ist der restmüll samt tüte längst thermisch entsorgt.

                Es lohnt sich, mal nachzulesen, aus was und wie aufwändig der stoff für die biologisch abbaubaren mülltüten produziert werden muss.
                Das weiss wiki zu biokunststoff.

                Selbst die verwendung als tüte für den biomüll ist dieser umstritten. Immer wieder kann man lesen, dass biomüll mit einer entsprechenden abbaubaren tüte in die bei - uns braune - tonne gegeben wurde, aber genau das beanstandet wurde. Es heisst, das die biotüten den gewöhnlichen rottevorgang in einer biomülldeponie/anlage überdauert und nicht grundsätzlich mit den bioabfällen verrotten. Die überlebenden tüten (-reste) müssen dann aussortiert werden, können aber nicht in den kunststoffabfall, sondern landen in der müllverbrennung.
                Und das alles, um einen nicht verunreinigten biomüllbehälter oder gar restmüllbehälter zu haben??

                Erscheint mir widersinnig. Und es würde mich in keinster weise 'beruhigen', wenn die bio-kunstoffbeutel mit dem restmüll verschürt wird und diese methode vielleicht weniger schadstoffe absondert und so das ganze schadstoffaufkommen um einen tropfen verwässert. Dann könnte man ja auch allen trockenen biomüll getrost in den restmüll schmeissen, wenn man sich keine biotonne leisten/keinen platz für einen komposthaufen im hausgarten hat; die thermische müllbeseitigung wäre bestimmt begeistert über gut brennbares, trockenes material und könnte ihrerseits sich ein gutes gewissen züchten, weil naturmaterial zumindest CO2 neutral verbrennt.

                Zum sammeln von bioabfällen aus küche werden bei uns papiertüten empfohlen, sie gibt es ausserdem kostenlos in unbegrenzter menge. Weiss nicht, ob die bundesweit kostenlos verbreitet sind. Wohl eher nicht, denn sonst gäbe es sie nicht käuflich zu erwerben. Die papiertüte verrottet mitsamt dem bioinhalt im gleichen zeitfenster; sicher eine gute sache, wenn man eine biotonne hat. Für den komposthaufen sind die papiertüten nicht wirklich geeignet. Aber auch nicht die biokunststoffbeutel. Die rottetemperatur im komposthaufen ist viel zu niedrig und die anfallende menge zu klein, um eine hohe rottetemperatur zu erreichen. Da müsste man wieder nachhelfen mit sogenannten kompoststartern oder kompostbeschleunigern ... alles bio, oder was?

                Ich gebe zu, es ist nicht immer angenehm, den entleerten bioabfällebehälter zu reinigen, so dass er wieder mieffrei an seinen platz in der küche kann.
                Aber immer noch die allerbeste alternative. So meine erkenntnis.

                Ja, jetzt werden mir die städter kommen, die in einer grossen wohnanlage wohnen und für allerlei abfälle container haben, wo jeder seins reintut.
                Frage (ganz ernsthaft):
                Wozu restmüll in einem beutel (egal ob biologisch abbaubar oder nicht) sammeln, wollt ihr die hygienischen bedingungen in dem restmüllcontainer verbessern? Wozu, wenn die nachbarn drumherum den restmüll unverpackt reinhauen.
                Nein.
                Es geht nicht um die schaffung von besseren hygienischen bedingungen im restmüllcontainer der müllerstr. 16.
                Um was geht es wirklich bei der verwendung von mülltüten zum sammeln von restmüll im haushalt?
                Es ist ein geschäft, aber nicht win-win. Für die einen bedeutet es klingelnde kasse, die anderen werden zu ... abfallbeutelkonsumenten, die sich über einen cleanen restmülleimer und saubere finger freuen können.

                Je mehr ich darüber nachdenke, desto chaotischer und paradoxer kommt mir das ganze vor.

                Die beste plastik-abfalltüte ist die, die nie produziert werden muss. Gleiches gilt analog für einkaufstüten aus plastik.

                Warum also nicht mit den diesen tüten anfangen, der inhalt ist eh schon problematisch genug ist, auch wenn reiner restmüllanteil immer geringer wird.
                Der anteil des ausgesonderen plastikmülls ist jedoch nicht wirklich spürbar weniger geworden, so jedenfalls meine beobachtung, angefangen im eigenen haushalt.

                Es gibt seitens des verbrauchers und der lebensmittelindustrie/lebensmittelverpackungsindustrie immer noch viel zu viele "gute argumente" für die verwendung von plastikumverpackungen/plastikbeuteln und plastikgebrauchtsartikel.

                Die einen argumentieren, es sei nicht möglich gemüse/obst logistisch nicht uneingeschränkt vertretbar, frisches grünzeug jedem markt zuzuführen ohne verpackung, die die empfindliche ware schont. Die anderen argumentieren, es sei ihnen grundsätzlich wichtig, kein von u.U. vielen menschen angefasstes obst/gemüse zu kaufen, ziehen verpackes vor.
                Die nächsten schätzen einen quitschpinken plastiksalatseier oder der andere die millionste tupperschüssel oder den 7 fleecepulli.


                Hab vor jahren zwei große wäschekörbe aus geflochtener weide aus dem haushalt meiner mutter mitgenommen. Eigentlich aus mehr nostalgischen gründen und weil sie mich an das bild der trocken flatternden wäsche an der langen leine im hof und garten erinnerten. Anfangs habe ich diese schönen körbe nie benutzt, redete mir ein, sie seinen zu schwerfällig und unpraktisch. Inzwischen nehme ich sie und zwar nicht aus nostalgischen gründen. Die plastikkörbe auch - aber nur, bis sie zum einkäufe verstauen unbrauchbar geworden sind.
                Ich schätze, die beiden weidenwäschekörbe überdauern meine lebensspanne und sind dann immer noch einsatzfähig. Das nenne ich mal nachhaltig.

                Genug 'rumgemüllt' ... meine katze hat ein hüngerchen angemeldet. Ich geh mal ein schälchen aufmachen und den plastikmüll bereichern. Katz schmeckts.

                PS:
                Hab immer noch Michaels mahnende worte im ohr ... und wie das so ist mit dem anschubsen und vollzug einer persönlichen wende kraft eigenen entschlusses.







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                • #23
                  Hab schon ein paar massnahmen praktisch umgesetzt bzw. es mir vorgenommen, zum kurz- und langfristig plastik vermeiden (samt ein paar anderer positiver effekte).

                  Haushalt/küche ist EIN dankbarer bereich von vielen:

                  1. Für die toiletten/urinal-reinigung verwende ich nur noch scheuerpulver im sparsamen quantum; für die äussere hygiene kommt ein haushaltsreiniger in verdünnter form zum einsatz, und zwar in einem sprüher, klorand lässt sich so mühelos mit einem stück klopapier zwischenreinigen. Ich habe mich zu einem haushaltsallroundreinigerkonzentrat entschlossen, was in einer glasflasche angeboten wird. Wem geleerte haushaltssprühflaschen für den dauergebrauch optisch nicht zusagen, es gibt alternativen. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich eine aus langlebigem kunststoffmaterial gewählt habe, mit einem langer haltbaren sprühsystem - immerhin ersetzt diese einmalige anschaffung eine ganze reihe von haushaltsreinigerbehältern, die sonst ohne weitere verwendung in den plastikmüll wandern.

                  2. Das gleiche haushaltsreinigerkonzentrat (gibts bei Ebl, es duftet herrlich sommerlich nach limetten) findet verwendung in der küche und überall, wo flächen gereinigt und gepflegt werden sollen. In der küche verwende ich auch einen sprüher mit dem verdünnten konzentrat. Das aggressive backofenspray verwende ich nicht mehr, auch nicht für scheinbar krasse fälle. Auch dafür hat sich der inhalt meines sprühers bestens bewährt. Allerdings - krusten nicht unnötig noch härter werden lassen durch ignorieren, das sollte klar sein. Also ran an den feind - auf die sanfte tour mit dem sprüher. Einweichen über nacht hat bei hartnäckigem noch immer geholfen. Meistens reichts einsprühen, sobald der backofeninnenraum kalt ist. Einfach eine zeitlang weichen lassen, rauswischen, fertig. Sollte doch mal was pappen, einweichen und mit dem reinigungstuch fürs ceranfeld ran. Das gibt dem fleck den rest oder anhaftungen an den einschüben.
                  Für's handspülen verwende ich normales spülmittel, allerdings auch in verdünnter form - halb und halb. Ich kaufe eine grosse flasche spülmittel, nicht mehr die kleinen, handlichen. Hab einen formschönen, wieder befüllbaren squeezbehälter fürs spülmittel, der ausserdem sparsames dosieren bevorzugt. Man müsste schon arg quetschen, um auf einmal mehr rauszukriegen. Das erzieht - und vor allem das ergebnis des gespülten, das mit viel weniger reiniger auskommt. Ist mal was hartnäckiger verkrustet - ich weiche das kochgeschirr in kaltem wasser über nacht ein. Mühelos geht's am nächsten morgen - sogar ganz ohne zusätzliche spülmittelgabe.
                  Spülen im geschirrspüler:
                  Auch dafür verwende ich anstatt tabs oder losem spülpulver den inhalt aus dem squeezer. Siehe da, das geschirr wird ohne probleme glänzend sauber.
                  Klarspüler - die spülmaschine verlangt immer wieder danach und verweigert ihren dienst ohne auffüllen. Aber zum glück ist das teil blind wie ein maulwurf, merkt nicht wenn halb und halb verdünnter klarspüler getankt wird. Geschirr/besteck glänzt nicht weniger mit verdünntem klarspüler.
                  Regeneriersalz - darauf kann wohl nicht verzichtet werden. Wir haben leider sehr hartes wasser, die wasseraufbereitungsanlage in der spülmaschine kommt nicht ohne aus.
                  Vielleicht gibt es alternativen.

                  3. Für alle glas- und glänzende flächen komme ich gut mit einem wasser/spiritus/spülmittel gemisch aus, wobei das spülmittel den kleinste anteil ausmacht.
                  Manchmal reicht für die reinigung der rundum-glas-duschkabine mit diesem gemisch nicht aus, dann muss ein verlängerter kalkreiniger her. Ich nehme die zitronen-essig-essenz in der glasflasche 2 teile wasser/ 1 teil essenz verlängert in einem sprüher, es funktioniert.

                  4. Duschgeleinsatz kann enorm verringert werden, wenn man einen duschpuschl verwendet. Klar, die sind auch aus plastik, aber enorm langlebig und genauso in der maschine waschbar, wenn nötig. Hab festgestellt, dass auch hier die verdünnungsmethode geht. Meine persönliche vorstellung geht allerdings dahin, auf duschgel ganz zu verzichten. Eine gute seife funktioniert genauso, sie lässt sich mit dem duschpuschl genauso gut aufschäumen, reinigt ebenso gut.

                  5. Körperhygiene:
                  Haarpflege:
                  Schon vor jahren gab mir eine frisörin den tipp, shampoo und haarspülung mit wasser zu verlängern und grosspackungen zu kaufen. Ist selbst im einzelhandel nicht unmöglich, es gibt markenhaarshampoo/spülung in größeren flaschen, die im täglichen gebrauch zwar unpraktisch sind, aber wegen des grösseren inhalts ok sind - sofern man sich nicht scheut, einen handlichen squeezer immer wieder mit verdünnter mischung nachzufüllen.
                  Es gibt völlig plastikfreie alternativen, haarwaschseife - hab ich aber noch nicht ausprobiert.
                  Handhygiene:
                  Ich verwende nur noch seifenstücke (z.zt. selbst produzierte), flüssige handseife im kunststoffbehälter samt nachfüllbeutel ist abgeschafft.

                  Das verwenden von gesichtsreinigungstüchern und solche für die kehrseite ist abgeschafft, samts aller utensilien, die man dafür laufend braucht.
                  Plastikabfalltütchen für den hygieneabfallbehälter gibt's nicht mehr, fällt eh kaum noch was an; das wenige gesellt sich zum küchenrestabfall.

                  6. Wäschepflege:
                  Restlicher weichspüler wird aufgebraucht. S. wasserenthärter.

                  Waschmittel benutze ich nur noch in kombi mit wasserenthärter. Nehme allerdings nicht die fertigtabs, sondern ein pulver, das selbst in papierverpackung lose daher kommt.

                  Man kann in jeder hinsicht umweltfreundliches flüssigwaschmittel selbst herstellen - soweit bin ich aber noch nicht.
                  Man braucht eine haushaltsreibe, einen eimer, kernseife, wasser, evtl. einen duftstoff, eine geleerte flüssigwaschmittelflasche und etwas schmackes, um die kernseife fein zu reiben. Sie löst sich im wasser völlständig auf und man erhält ein sehr gutes waschergebnis. Kann man allerdings nicht auf grösseren vorrat zubereiten, man muss immer wieder mit körpereinsatz ran.
                  Diese aussagen kann ich allerdings nicht auf eigene erfahrungswerte stützen; es wurde mir so vermittelt.


                  Welche erfahrungen sind eure und welche tipps könnt ihr weitergeben i.s. einsparung von plastik und allen positiven veränderung, die damit einher gehen?

                  So, schluss ... sonst krieg ich plastischwielen vom antippen der plastiktasten am plastikkommunikator.
                  Alles plastik ... oder was ??!!
                  Zuletzt geändert von rip.michael; 13.06.2016, 12:17.

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                  • #24
                    Bei LIDL gibts recht große Stofftaschen, die leicht beschichtet sind, eignen sich daher gut zum Einkauf für Gemüse oder TK, ohne gleich fleckig zu werden.

                    Das Verdünnen von Spülmitteln mache ich schon lange - vor zig Jahren führte die Industrie das Konzentrat-Spülmittel ein, furchtbar, man benötigt viel mehr Wasser, und bis man den Bogen raushat, um nur ganz wenig davon zu nehmen, also ist die Verdünnung die Lösung. Plastiktüten, die ich vom Einkaufen teilweise mitnehme, benütze ich für den Hausmüll, und der wird verbrannt.
                    Unsere Getränkeflaschen sind größtenteils aus Glas, werden vom Getränkehändler wieder mitgenommen. Plastikverpackungen und anderer Plastikmüll wird gesammelt und alle 4 Wochen durch die Müllabfuhr abgeholt - vielleicht nicht das Nonplusultra aber besser als im Restmüll.

                    Weichspüler für die Waschmaschine brauchen wir zum Glück nicht, bei uns ist sehr weiches Wasser, diese großen Plastikflaschen verbrauchen viel Platz bei der Entsorgung.

                    Wir sind auch auf Waschmittelpulver umgestiegen, die Kartonverpackungen kann man ganz flach falten und zum Kartonagen- Müll bringen.

                    Kann man diese aufgelöste Kernseife in der Waschmaschine benützen ? Hat die den "gebremsten Schaum" Im Übrigen gilt, von allem nur das Nötigste und so wenig wie möglich.

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                    • #25
                      Das mit dem verdünnen von handspülmittel funktioniert aber auch bei solchen produkten, die nicht als konzentrat daher kommen. Die spülkraft greift immer noch (auch beim gebrauch in der spülmaschine) ohne dass man das gefühl kriegt, mehr nehmen zu müssen. Es gibt halt beim handspülen kaum sichtbaren schaum, was ja nicht unbedingt von nachteil ist. *find*

                      Getränkeflaschen:
                      Ich find's sehr erfreulich, dass - bei uns zumindest - fruchtsäfte, limo, wässer, bier sowieso, vorwiegend in glaspfandflaschen angeboten werden.
                      Natürlich hält sich auch das angebot an säften, tee-saftmischungen, gemüsesäfte in kartons - es wird halt gekauft und drum hält sich auch das angebot in den regalen.
                      Sehr ärgerlich fand ich, dass vor jahren Hohes C von glas- auf plastikflaschen umstellte. Es ist wohl eine sache der transportlogistik, bis hin zum grösseren spritverbrauch, die wesentlich leichtere und nicht so bruchanfällige kunststofflasche zu verwenden. Hätte mich sehr gefreut, wenn es eine kunststofflasche im pfandsystem geworden wäre. Anstatt dessen hat das produkt plastikmüll im gepäck.

                      Natürlich liegt auf der hand, warum eben doch von vielen kunststoffbehältnisse oder verbundbehältnisse von allerhand lebensmitteln bevorzugt werden. Kunde hat deutlich weniger gewicht rumzuschleppen. Obwohl, die wirklichen schlepper, also die, die ihre einkäufe zu fuss nach hause tragen oder mit dem rad transportieren, sind eher die minderheit. Die meisten kunden fahren mit dem wagen vor und müssen getränkekästen/andere einkäufe bloss noch in den kofferraum umladen.
                      Man kommt schon recht ins schnaufen, wenn man wie wir am berg wohnt ... aber dafür können weder die getränkekästen was, noch der übrige einkauf.
                      Da ich persönlich eh ein gegner von lagerung auf vorrat bin - tiefkühlkost gibt's z.b. gar nicht mehr - sind die normalen einkäufe eher übersichtlich, selten, dass zwei tragerl voll werden. Grösserer einkauf wurde 'dem berg' geopfert, was in wahrheit natürlich gar kein opfer ist. Ausserdem herrscht keine versorgungsnot, nachschub von allem ist jederzeit verfügbar. Letzteres ist wohl auch in ganz strukturarmen landstrichen der fall, die wege sind vielleicht etwas weiter. Aber der weg ist ja heutzutage nicht mehr das thema; einkäufe werden eh unterwegs erledigt.
                      Extra gestarteter wocheneinkauf funktioniert nicht wirklich ... nicht, wenn man bestrebt ist, möglichst täglich frische produkte zu verwenden.

                      Noch thema küche:
                      Frischhaltefolie verwende ich seit langem nicht mehr, es gibt immer wieder verwendbare alternativen, die auch noch mit passendem glasbehälter tischfein daherkommen.
                      Alufolie ist noch nicht völlig verbannt, hat noch bestand in form von aluschalen für den grill. Ist ja nicht so, dass es keine alternativen gäbe. Es macht etwas mehr mühe, das ergebnis ist aber allein schon mal für's auge wesentlich ansprechender, als gegrilltes gemüse/ früchte/ kleinere fleischstücke in der alu schale. Die grossen spiesse mit zwei spiessnadeln parallel haben sich bewährt, nichts aufgespiesstes fällt ab, bevor es auf den grill resp. teller kommt.

                      Der blick in den grossraumschub mit dem tupperzeug (bei mir ist alles tupper, auch wenn's nicht den namen trägt) lässt mich etwas ratlos zurück. Ich mag mich (noch) nicht davon trennen.
                      Wenn ich allerdings dran denke, dass in über 400 jahren die menschheit immer noch was davon hat ... allerdings in nicht gebrauchsfähiger form .. plastikmüll .. oder kleingeschreddert und irgendwie wiederverwertet. Das verdammte plastikzeug bleibt lange in der welt und unter den menschen. Künstlich geschaffene langlebigkeit hat eindeutige schattenseiten. Bequemlichkeit und ach-so-praktisch-denken verdrängen das oft.

                      Hab nach einer gangbaren alternative für spülmaschinenregeneriersalz recherchiert. Die ergebnisse waren vielfältig, alternativen wiesen in verschiedene richtungen, das für und wieder für dies oder das wabert hin und her. Hab für mich beschlossen, von self made experimenten abstand zu nehmen, die womöglich mehr schaden als nutzen bringen. Wohl dem, der in einer gegend mit weichem oder sehr weichem wasser lebt. Das schränkt den verbrauch von spülmschinensalz schon mal sehr ein.

                      Teichlibelle Ja, die waschmittellauge aus aufgelöster kernseife ist für die wama gedacht. Wie das aufschäumt kann ich dir nicht sagen, hab mich noch nicht an die kernseifenlauge gemacht.
                      Hab mir sagen lassen, dass die waschkraft in nichts handelsüblichen pulvern oder flüssigwaschmittel nachsteht. Möglicherweise hat die waschmethode den effekt, dass weisswäsche nicht ganz so blendend weiss wird, wie mit industriellen waschmitteln mit bleichzusatz.
                      Wenn man allerdings die möglichkeit hat, wäsche an der sonne und im wind zu trocknen, dann kann man den weisseffekt aus der natur mitnehmen.
                      Jeder, der babylätzchen mit karottenflecken nach draussen hängt, wird wissen, dass das funktioniert. Verbliebene flecken sind so gut wie weg, als ob sie die sonne aufgesaugt hätte.
                      Die vorfahren bleichten ihre wäsche in der wiese, sie wussten, dass das funktioniert. Auch damals schon hatte nicht jeder eine wiese, um das praktizieren zu können - es gab gemeinschaftsflächen für diesen zweck. Längst geschichte - kann man aber gut adaptieren für die jetzt zeit, die wäschespinne o.ä. tut's auch.
                      Ja, es ist bequem, die wäsche von der wama in den trockner zu hauen und sicher für viele stadtbewohner die einzige methode.

                      "Im Übrigen gilt, von allem nur das Nötigste und so wenig wie möglich." - Das ist eine gute devise Teichlibelle !

                      Viel hilft viel ist in jeder beziehung selbstbetrug, wenn es um materielles geht.
                      Zuletzt geändert von rip.michael; 15.06.2016, 14:21.

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                      • #26
                        Fazit: ohne Kunststoff geht es (noch) nicht.

                        In meinem Haushalt hat es noch nie viel Kunststoff gegeben. Seit eh und je stehen Keramik- oder Glasgefäße im Kühlschrank und Vorratsschrank.
                        Ich meide jede Tupper-Party. Also habe ich nur ganze 3 Gefäße von Tupper.

                        Als Reiniger kommen bei mir nur Schmierseife und Essig zum Einsatz. Evtl. mal Scheuermilch. Wobei man bei Essig und Scheuerpulver auch vorsichtig sein muß. Greift oft die Oberfläche an. Ein absolutes no go für´s WC!

                        Ein Freund benutzt Waschnüsse in der Waschmaschine. Habe ich noch nicht probiert. Den Einsatz von Kernseife kenne ich noch von früher. Bei mir verwaist sie im Schrank. ich hatte mal versucht, welche in Wasser aufzulösen. Das hat ewig gedauert. Auch hier sollte man auf Dauer keinen Essig als Ersatz für Weichspüler nehmen. Das greift den Gummi in der Maschine an.

                        Mir hat mal ein Monteur gesagt, daß man gar keinen Reiniger für die Spüli braucht, wenn das Geschirr nur wenig verschmutzt ist. Hab´s trotzdem noch nie gemacht. Das Geschirr vorher in der Spüle abspülen - machen viele!- ist auch so ein Schwachsinn. Unnötiger Wasserverbrauch und letzten Endes landet das Fett und Speisereste im gleichen Rohr und führen irgendwann zu Verstopfung. Salz muß sein, sonst kann die Spüli schlapp machen.

                        Besorgungen werden bei mir prinzipiell umweltfreundlich ohne Auto gemacht. Das ist der Vorteil der Stadtmenschen. Für´s Kastenschleppen ist allerdings der Mann der Schöpfung dran. Der Weg von der Garage zur Wohnung ist ziemlich weit. Deshalb ist das Wasser noch in Plastikflaschen. Saft und alles andere in Glasflaschen.

                        Das Verdünnen von Handspülmittel finde ich persönlich überflüssig. Es reicht doch wenn man nur einen "Spruz" in´s Wasser gibt. Das macht für mich bei Haarshampoo oder Duschbad mehr Sinn.

                        Gewischt wird bei mir allerdings mit Mittelchen aus dem Regal im Laden für Vinyl, Laminat u. Kork. Vllt. sollte ich mir mal was anderes einfallen lassen.
                        Fliesen und Steinfußboden mit Schmierseife.

                        Die Wäsche bleichen auf der Wiese....oh da werden Kindheitserinnerungen wach! Die Wäsche wurde dann immer wieder mit der Gießkanne begossen. Bei dem Wetter z.Zt. bei uns würde das auch ohne Kanne gut klappen.
                        Zuletzt geändert von Tijaju; 15.06.2016, 15:40.

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                        • #27
                          Tupperparty meide ich auch ... nicht, weil die angebotene ware nix wäre, aber ich hab's nicht so mit solchen verkaufsveranstaltungen mit einem haufen weiber-tralala und gedöns (obwohl ... hab mir sagen lassen, dass auch männer gäste von tupper parties sind. Vielleicht ist es deren aufgabe, über das budget des postens haushaltswaren des haushaltsgelds zu wachen ) Echtes tupper hab ich zeitweise geschenkt bekommen, anderes tupper selbst erworben. Tupper ist aber mittlerweile mit starker konkurrenz konfrontiert ... mit verschliessbaren glasgefässen und die plastikbehältnisse werden immer weniger benutzt.

                          Schmierseife hab ich auch schon zeitweise benutzt (und bin wieder davon abgekommen) aber auch sie kommt nicht ohne plastikgefäss aus, wie viele reinigungsmittel.

                          (...) Das Geschirr vorher in der Spüle abspülen - machen viele!- ist auch so ein Schwachsinn. (...)
                          Ach finde ich eigentlich gar nicht so schwachsinnig Tijaju .
                          Ich spüle zwar geschirr für die spüli nicht wirklich sauber ab, drüberduschen und ab dafür in die maschine. Besonders dann, wenn sie nicht gleich in betrieb genommen wird, sondern erst am nächsten früh z.b. voll wird. Dann machts durchaus sinn. Unnötige wasserverschwendung ist das nicht wirklich, in der sabbelbrühe werden z.b. töpfe u. pfannen grob vom schmodder befreit. Mit der methode läuft meine spüli auf dem energie- und wasser sparendsten programm bei tadellosem ergebnis.
                          Klar landen fett und feine überreste im gleichen küchenabfluss, wie die spüli auch. Hab dafür kaum mal was im restauffang der spülmaschine.
                          Im spülbecken sind bröggala leicht mit küchenkrepp rauszunehmen und ab in den biomüll.

                          Mir hat ein küchenprofi mal empfohlen, eh von zeit zu zeit heisses wasser mit etwas spüli den küchegulli runtergluckern zu lassen. Das hilft nicht sichtbare fett- und schmodderanpappungen wegzuspülen. Besonders dann, wenn nicht tagtäglich handgesült wird.
                          Ein installateur hat mir mal verraten, dass küchenabflüsse seit den extrem sparsamen spülmaschinen und den immer weniger werdenden handspülgängen sehr viel schneller verschlammen. Es rauscht einfach nicht genügend brühe durch, die alles mitreisst.
                          Hab mir das zu herzen genommen. Alle fettigen pfannen und töpfe werden mit küchenkrepp vom gröbsten befeit; den rest packt die spülbürste oder die spülmaschine.

                          (...) Das Verdünnen von Handspülmittel finde ich persönlich überflüssig. Es reicht doch wenn man nur einen "Spruz" in´s Wasser gibt. (...)
                          Ja, so dachte ich auch immer. Aber die gewohnheit vom gebrauch des normalspüli wurde von der grösseren spruzöffnung der spülkonzentratflasche ausgetrickst. Hab gestaunt, wie schnell das konzentrat abnahm. Hab mich immer wieder dabei ertappt, dass eigentlich ein spruzerle zu viel ins spülwasser kam; dann kam mir die idee mit dem verdünnen und umfüllen in den spruzer, der nur wenig rauslässt. Manchmal muss man sich einfach selbst austricksen, um zum erwünschten ergebnis zu kommen.

                          Vermeiden von plastik wird noch ein ganzes stück arbeit und durchhaltevermögen kosten.

                          Mir gefällt die aussage "jedes plastikprodukt, welches nicht hergestellt wird, ist das beste!" ... sehr.
                          Bis dahin ist es noch ein weiter weg.
                          Aber es war euch ein weiter weg, bis mensch drauf kam, plastikprodukte herzustellen.
                          Wäre es keine so gewinnträchtige industrie, wäre vielleicht schon viel eher an alternativen gedacht worden.
                          Nur leider hatte man damals die erkenntnis und den weitblick noch nicht, wie extrem langlebig die meisten plastikprodukte sind, weit weit über die eigentliche gebrauchszeit und irgendeinen nutzen hinaus.

                          Man kann einen fleecepullover in milliarden teile zerschreddern, so dass man mit blossem auge keine einzelteile mehr erkennen kann. Weg ist der fleecepullover deswegen nicht, seine material verteilt sich oder wird vielleicht zu einem recyclingprodukt verarbeitet. Weg ist die masse immer noch nicht, nur umgeformt. Künstlich geschaffenes ist nicht aus der welt zu schaffen.

                          So, nun ist die spülmaschine durch ... der trockenfönvorgang wird gewöhnlich auch abgekürzt ... die letzten reste dampfen auch so ab.
                          Ich dampfe auch ab

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                          • #28
                            Zitat von rip.michael Beitrag anzeigen

                            Schmierseife hab ich auch schon zeitweise benutzt (und bin wieder davon abgekommen) aber auch sie kommt nicht ohne plastikgefäss aus, wie viele reinigungsmittel.
                            da ging es mir in meinen Post mehr um den Inhalt als die Verpackung. Ich habe immer so das Gefühl, daß Schmierseife natürlicher ist als die anderen duftenden und farblich interessanteren Reinigungsmittel

                            Mir hat ein küchenprofi mal empfohlen, eh von zeit zu zeit heisses wasser mit etwas spüli den küchegulli runtergluckern zu lassen. Das hilft nicht sichtbare fett- und schmodderanpappungen wegzuspülen. Besonders dann, wenn nicht tagtäglich handgesült wird.
                            Ein installateur hat mir mal verraten, dass küchenabflüsse seit den extrem sparsamen spülmaschinen und den immer weniger werdenden handspülgängen sehr viel schneller verschlammen. Es rauscht einfach nicht genügend brühe durch, die alles mitreisst.
                            Hab mir das zu herzen genommen. Alle fettigen pfannen und töpfe werden mit küchenkrepp vom gröbsten befeit; den rest packt die spülbürste oder die spülmaschine.

                            habe ich zwar noch nicht gehört - klingt aber nicht ganz unlogisch. Aus Platzgründen steht bei mir die Waschmaschine auch in der Küche und donnert heisses Wasser durch den Kanal.

                            Und nochmal kurz dazu:
                            Klar landen fett und feine überreste im gleichen küchenabfluss, wie die spüli auch. Hab dafür kaum mal was im restauffang der spülmaschine.
                            Im spülbecken sind bröggala leicht mit küchenkrepp rauszunehmen und ab in den biomüll.

                            Ich mach´s halt anders herum. Mit dem Küchenkrepp wische ich das Geschirr ab und stelle es dann in die Spüli. Spare mir also den Vorspülgang im Waschbecken. D.h. wenn was abzukratzen ist. Wir essen unsere Tellerchen nämlich immer schön ab.....

                            Hau, die Hausfrau hat gesprochen. Daß mit der Spülmittel-Verdünnung probiere ich mal

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                            • #29
                              Was ich gegen die Tüten tue? Ich kaufe alle auf und Bunker sie in meinem Keller

                              Kommentar


                              • #30
                                Das mit der schmierseife als putzmittel hab ich schon vor ca. 20 jahren aufgegeben. Das war mir einfach zu baazert, die cremige masse hat sich oft nicht wirklich gut aufgelöst under der leichte film auf den fussböden mit der zeit hat mir auch nicht zugesagt. Weiss nicht, ob es damals schon schmierseife in flüssiger form gab, wenn, dann ist sie an mir vorbeigeschmiert

                                Damals hat man sich noch keinen wirklich grossen kopp um plastikumverpackungen und deren vermeidung gemacht, ich jedenfalls nicht. Dass der krempel so wahnsinnig langlebig ist war nicht wirklich ein öffentliches thema und plastikmüllinseln und unterwasserplastiktreibgut in den ozeanen ... das hatten vielleicht ein paar experten auf dem schirm, wenn überhaupt.

                                Wo's all die schönen sachen gibt gab's ein paar jahre den allzweckreiniger auf seifenbasis, die bottle mit dem weissen inhalt. Hab ich gerne genommen, irgendwann auch in verdünnter form ... allerdings kriegt man den weissen reiniger nicht mehr ... hab schon in vielen filialen gekuckt und nachgefragt ... nothing. Schade.

                                Klar kann man für die allzweckreinigung selbst den reiniger herstellen .. nach dem vorbild waschmittel aus selbst geriebenen kernseifenflocken.
                                Ich glaub, damit werd ich mal anfangen, bevor ich den versuch mit dem waschen in der wama starte.

                                Ja, ja ... die haushaltsexpertinnen und ihre jeweiligen methoden ... jede(r) sucht seinen weg und findet ... schön, dass wir uns hier drüber austauschen können.
                                Ohne dass gleich beim geringsten gegenwindchen der rückzug ins eigene schneckenhaus und verstummen erfolgt.


                                Tijaju, Dein fazit "... ohne Kunststoff geht es (noch) nicht." hat wohl noch länger bestand.

                                Vermeidung und alternativer ersatz ist wohl immer noch die beste methode der step by step verringerung von plastikabfall.
                                Dass man diesen verheizen und die wärme nutzbar machen kann oder daraus recyclingprodukte macht ist nur ein relativ kurzfristiges beruhigungspflaster.
                                Wir wissen doch längst, dass es umweltfreundlichere und unerschöpflichere methoden gibt, energie und/oder heizwärme zu erzeugen.


                                Angeschwämmter plastikmüll an ständen, egal wo auf der welt ... ist nicht nur ein elender anblick.
                                Reist man in der nebensaison in urlaubsregionen, wird das bild um so eindringlicher.
                                Viele hotels und ferienanlagen haben dicht, ganze standabschnitte werden nicht gereinigt.
                                Jede ebbe nimmt wieder was mit raus auf's meer, jede flut bringt's wieder ... und nochmehr dazu.
                                Natürlich nicht nur plastikabfälle, gerne auch glas, blechzeugs u.a.
                                Vieles davon abfälle, die irgendwo auf dem meer achtlos ins selbiges geschmissen wurden. Grad so, als ob's an bord eines schiffs gar keine abfallbehälter gäbe.
                                Treibende fischernetze, die sich irgendwann verselbständigt haben sind auch 'lecker' für mensch und tier und für letztere nicht selten eine todesfalle.

                                Hab kürzlich ein umwelt-/beschäftigungs-/perspektivprojekt im TV gesehen ... es werden die zahllosen, angetriebenen flipflops von einheimischen aktivisten eingesammelt und zu festen blöcken 'gepresst', so dass eine homogene, kunterbunte masse entsteht. Daraus schnitzen aktivisten tierfiguren z.b. und verkaufen sie an touristen. Aber mit ganz bewusstem hinweis, aus was die kunstwerke bestehen.
                                Rührend ... und ein bisschen schräg ... aber besser als gar nix gemacht oder den plastikabfall auf wilden deponien nächtens "heimlich" verschürt.
                                Mit der schlappenkunst und ihren neuen besitzern reist der plastikabfall hoffentlich in das bewusstsein vieler.
                                Schön, wenn eine bunte krabbe neben ihrem sein aus 'kunstfleisch' auch an die allerschönsten urlaubserlebnisse erinnert.
                                Wenigstens ein bisschen win-win.
                                Aber auch dieses projekt hilft natürlich nicht auf der stelle spürbar plastikprodukte vermeiden. Es schubst jedoch waches bewusstsein an ... und dann kommt's eben doch wieder auf den willen und die ausdauer an, SELBST etwas zu tun, was plasikmüll vermeiden hilft.

                                Dafür muss aber erst mal die persönliche andockstelle für solche themen gefunden und zugelassen werden

                                Gute und schöne worte helfen da nicht.
                                Auch kein schlechtes gewissen machen und/oder erst mal bei anderen die ursache suchen.
                                Jeder hat die wahl ... anstatt einem wahl- und gedankenlosen handeln.

                                Die nach-mir-die-sintflut-denker-und-handler sind das kleinste problem. Sie haben schon für sich und die nach ihnen kommen entschieden.
                                Alle anderen ... haben die chance, die kurve zu kriegen und eine wendung zu starten und zu vollziehen. Eine kurve, die nie mehr da enden wird, wo man startete.



                                ... na dann fang schon mal an, deinen keller tiiiiiiiiieefer auszuschachten @cyplone!
                                Und was machst du dann mit dem riiiiiiieesenbatz'n plastik?
                                Andere frage: wie viel % rendite erwartest du für's diese art der geldanlage?

                                Zuletzt geändert von rip.michael; 17.06.2016, 11:56.

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