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Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson

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  • Zitat von Heide Beitrag anzeigen

    Ich sehe es so, daß es irgendwie eine Macht/Kraft gibt, die uns eine Botschaft vermitttelt.......Ideale und Wertvorstellungen, die für alle gelten sollten, damit das Leben für alle angenehm und schön ist.
    Diese Macht, die unseren Weg begleitet und lenkt, kann man Gott nennen.

    Liebe, Toleranz,Sanftmut,Akzeptanz.........alles Dinge, die
    Gott uns vermittelt und die Michael gelebt hat.
    Er war in meinen Augen ein Botschafter Gottes......ein von Gott Auserwählter, der die Offenbarung Gottes verbreitet und vorlebt.
    Alles was er tat, tat er mit unendlicher Liebe und Hingabe.

    Durch seine Popularität, konnte er seine Wertvorstellungen in der ganzen Welt verbreiten und hat viele Menschen zum Nachdenken gebracht.
    Ich denke, damit hat er schon viel erreicht und es ist jetzt an uns, die ihn verstanden haben, diese Botschaft weiter zu tragen und zu leben!

    Ich hoffe ihr versteht, was ich meine.......es ist schwer solche Gedanken in Worte zu fassen.

    LG Heide
    Liebe Heide!
    Deine Gedanken sind für mich ganz wunderbar zu verstehen. Ich finde Du hast es super schön ausgedrückt!
    Und Michael ist diesen Weg schon als junger Mann gegangen. Eigentlich ist er sich selbst und seinen Werten immer treu geblieben und hatte keine Angst sich damit zu blamieren. Ich habe Jahrzehnte gebraucht um diese Botschaft der Liebe annehmen zu können und bin weit davon entfernt sie so mutig in die Welt zutragen. Aber ich bin dabei, denn sein Einfluss hat auch mein Leben sehr verändert.

    Zitat von remember Beitrag anzeigen
    Du sagst, Jesus war ein Heiliger. Auf Seite 7 dieses Threads schrieb ich:
    Durfte MJ das nicht, wie wir ALLE? - Du sagst, er war aus Fleisch: Also ist das die normalste Sache der Welt. Oder?

    Solange es sein eigenes Geld war, durfte MJ so viel für sich bzw. andere ausgeben, wie viel er konnte, ohne jmd zu fragen, ob er das durfte.

    Nun, wenn: MJ war, war er wohl doch nicht so naiv, lol.

    Das mit Kindern im Bett... Lol. Ich schrieb schon i-wo: Michael Jackson konnte nicht darauf verzichten, das herauszuposaunen: eben GERADE nach 1993 nicht: WEIL es bei ihm darauf ankam, über alle Vorwürfe hinaus, - diese Botschaft der reinen Liebe/Nähe zu Kindern zu vermitteln:
    Wer DAS nicht verstanden hat und naiv nennt:

    hat Michael Jackson nicht verstanden.

    Diese Verhaltensweise von MJ ist einer Heldentat gleich: Ohne an die Folgen für sich selbst zu denken, das einzig Richtige zum Wohle anderer zu tun: Leider wird das von den meisten bis heute nicht verstanden:


    Warum vergleichen? Die Frage hast du selber beantwortet: wegen der Werte, für die Jesus steht: Nur deshalb ist die Diskussion schon viel wert.
    Genauso habe ich es auch empfunden. Er hat sich zu keiner Änderung seiner Handlungen veranlasst gesehen, weil es eben so frei von jedem schmutzigen Gedanken war!!! Er hatte recht, soetwas was ganz normal sein sollte ohne den kleinsten Zweifel weiter zu leben.
    Macht sich jemand von Euch Gedanken dadrüber ob ein Kind, das zu Besuch ist mit im Bett schlafen darf? Egal ob es das möchte, beim Geschichte vorlesen einschläft oder wie sonst auch immer.....?
    Für mich klingt das erst Mal nur nach Nähe, Uschuld, Spaß haben. Ich würde nie an die abartige Variante denken, weil soetwas nicht in meiner persönlichen Realität existiert.

    Unglaublicher finde ich an der ganzen Geschichte, dass er nach dieser erschütternden, vernichtenden Anschuldigung, dass Vertrauen in die anderen Kinder nicht verloren hat! Dass er durch dieses eine schlechte Beispiel nicht den Glauben an die anderen KInder verloren hat und sich nicht vom Umseztzen seiner Werte hat abbringen lassen. Dass er in den Interviews bei dem Thema immer wieder gasagt hat: Natürlich mache ich das, waum nicht, es ist unschuldig ....Er hat immer wieder gezeigt wie absurd genau das andere Denken ist.
    Leider, leider wurde er ein 2.Mal reingelegt und enttäuscht.
    Deshalb hatte er aber kein Unrecht!!!

    Und zum Thema Jesus und Michael Jackson: Ich habe für mich selbst da sehr früh viele Parallelen gesehen und kann mich dem Gedanken von speechlessgirl nur anschließen.
    Genauso den Gedanken zur Heiligkeit.
    Und ich glaube, dass es Jesus nichts im geringsten Ausmacht, wenn wir solche Vergleiche ziehen. Natürlich sind das Gedanken die für wirklich gläubige Christen unverschämt klingen können.
    Ich habe meine eigenen Gedanken zu Gott und Jesus und Michael. Und darum gehts hier doch auch. Wie denn jeder zu einer Gemeinsamkeit steht, der sich dazu äußern möchte.
    Ein interessanter Thread.

    Kommentar


    • Jesus, Sai Baba, Micheal

      @ remember

      Also, ich habe mir Deine Beiträge zu diesem Thema durchgelesen und finde sie wirklich gut durchdacht und interessant, auch Hut ab, daß Du diesen schwiergen thread aufgemacht hast.

      Als ich die ersten Vergleiche zwischen Mike und Jesus gelesen habe, war ich schon sehr nachdenklich. Ich habe auch ein Buch, daß das Wirken von Mike und Sai Baba vergleicht, der sich ja als die Reinkarnation von Jesus bezeichnet, und ich kenne eine Person, die gesehen haben will, wie er ein Wunder getan hat.

      Die Person von Jesus ist für mich ausgesprochen schwierig, ich kenne den Standpunkt der Christen dazu genau, und danach kann man niemanden mit Jesus vergleichen, denn nur durch ihn kommt man zum Vater. Er war mit der Kraft Gottes ausgestattet und konnte Wunder vollbringen und hat sich als Opfer für die Welt hingegeben.

      Es war aber auch so, daß Jesus durch päbstlichen Beschluß erst zum "Sohn Gottes" erklärt wurde (ich glaube, es war Konstantin), genauso wie der Begriff der "Gnosis", also der direkten geistlichen Erkenntnis, durch das alleinige geschriebene und überlieferte Wort ersetzt wurde. Ich habe viel in den Apokryphen dazu gelesen, erstaunlich viel ist ja nicht in die Bibel aufgenommen worden. Man hat also damals den Christen den direkten geistlichen Zugang zu Gott nehmen wollen und einen Mittler (Priester, usw.) dazwischensetzten wollen.

      Ich erlaube mir also jetzt persönlich, zu fragen, wer Jesus jetzt genau war, und stimme Dir, remember, in wirklich vielen Punkten zu. Es liegen ja auch 2000 Jahre dazwischen.

      An die Frage, ob man Jesus und Mike miteinander vergleichen kann, traue ich mich jetzt einfach noch nicht heran. Ich verstehe aber jetzt, warum sie gestellt wird.

      Was Mike angeht, so war er mit Sicherheit ein einzigartiger Mensch, der uns mit seinem unglaublichen Talent und seiner Botschaft von Gott geschickt wurde, damit wir ihn hören. Was mir im Herzen weh tut, ist die Tatsache, daß er erst sterben mußte, damit viele Menschen seine Haltung zum Menschen und zur Natur anerkennen. Noch mehr tut mir weh, daß er unschuldig vor Gericht gezerrt und in aller Öffentlichkeit bloßgestellt wurde. Verbunden mt seiner furchtbaren Kindheit kommt es mir persönlich schon so vor, als sei er sein Leben lang an ein Kreuz genagelt gewesen. Er hat sich ja auch so wenig dagegen gewehrt, und er hat unglaublich unter dieser Durchsuchung von Neverland gelitten, er war wohl in Las Vegas, als er das hörte, und hat zum ersten Mal etwas zerschlagen in seinem Hotelzimmer. Es kommt auch jetzt erst richtig zu Tage, wie viel Gutes er im Verborgenen mit seinem Geld getan hat und wie sehr er sich für Kinder eingesetzt hat. Wie viele Preise er bekommen hat. Wie viele Menschen er wirklich erreicht hat. Und der Preis für sein Talent, mit dem er uns beschenkt hat, war ja Schmerz, er war ja so entsetzlich einsam, ich mag gar nicht daran denken.

      Und wer so viele Menschen mit so einer Botschaft erreicht, der gehört für mich auf jeden Fall in den Bereich der "großen Seelen" (indisch "mahathma", jetzt mischt es sich), wie Ghandi, Martin Luther King, halt die ganz großen Lichter dieser Erde, die so unglaublich hell für uns brennen und dafür ihr Leben hingeben. Dazu gehört Mike auf JEDEN Fall, in meinem Herzen und auch in der kollektiven Menschheitsgeschichte, egal, was Kritiker dazu sagen.

      Was die Medikamente angeht, so sehe ich das eigentlch nur als Zeichen seiner Not und seines Schmerzes, er war so unglaublich einsam, daß er es anders nicht ertragen hat. Aber er hat es so lange für uns ertragen, und wer Propofol nimmt, der ist nicht drogenabhängig, sondern will auf JEDEN FALL weiter machen, koste es, was es wolle. Das bringt auch sein filmisches Vermächtnis eindrucksvoll zum Ausdruck.

      Ich weiß nicht, ob ich die Frage Jesus - Michael überhaupt jemals für mich beantworten kann, das hängt für mich ganz stark von der Person Jesu ab, aber eines ist schon mal klar: Beide gehören auf jeden Fall zu den ganz großen Seelen.

      I love you, Mike!

      Liebe Grüße an alle!

      Kommentar


      • Mir ist das letztens auch aufgefallen das es da viele paraellen gibt. Schon als ich kleiner war, hab ich Michael als zweiten Jesus gesehen. Denn Gott hat ja gesagt das Jesus zurück kommt in einer Gestalt, in der wie ihn nicht erkennen.

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        • Parallelen gibt es auf jeden Fall. Das Problem ist, dass man Jesus, der ja für die Christen als Sohn Gottes gilt, in den Augen vieler Leute nicht einfach mit irgendeinem "normalen" Menschen vergleichen darf (Warum eigentlich nicht?). Das zweite Problem ist, dass man von Jesus nur weiß, was andere vor 2000 Jahren über ihn aufgeschrieben haben - meistens Leute, die ihn gar nicht persönlich gekannt haben, und auch erst Jahre nach seinem Tod. Während später Experten überlegt haben, welche Geschichten man an die Öffentlichkeit (also in die Bibel) bringen sollte. Letzteres ist natürlich mit der Presse von heute vergleichbar, die lieber böse Gerüchte über Michael schreibt und schrieb statt sein soziales Engagement zu erwähnen. Aber da geht es vor allem darum, selbst interessant zu werden und Käufer zu finden. Ein Problem, was die Priester vor 2000 Jahren nicht hatten, und denen es darum ging, eine Botschaft zu vermitteln.

          Wir wissen über Michael Jackson mehr als über die meisten anderen Prominenten, aber trotzdem ist er schwer einzuordnen, weil er extrem viele Facetten hatte, und eben manches, was immer wieder behauptet wurde, zwar nicht stimmt, aber wegen der vielen Wiederholungen trotzdem geglaubt wird. Sich ein Bild von Jesus zu machen, ist noch viel schwieriger. Das einzige, was man sicher über ihn weiß, ist, dass er gekreuzigt wurde, und dass er Anhänger hatte (Quelle: irgendein römischer "Journalist"). Leider hat Jesus seine Botschaft ja auch nie selbst aufgeschrieben, sondern nur gepredigt, während Michael zig Interviews gegeben und "Dancing the Dream" geschrieben hat. Entsprechend konnte von Jesus´Anhängern ein bisschen manipuliert werden: dass Jesus auch mit Frauen über Gott diskutierte, und dass er wollte, dass Kinder ihr Urvertrauen behalten können, wagte man zwar nicht zu streichen, beides bildet in den Evangelien aber nur eine Randnotiz - was dafür spricht, dass beides authentisch ist. In einem Evangelium knuddelt Jesus noch die Kinder, die zu ihm gebracht werden, im nächsten spricht er nur noch über Kinder, und im übernächsten fehlt sogar das.

          Die Parallelen zwischen Jesus und Michael sind, dass beide ursprünglich aus normalen bzw. einfachen Verhältnissen kamen, dass beide ein enormes Charisma hatten, dass beide wegen ihrer unorthodoxen Lebensweise in der Kritik standen, und dass beide Liebe predigten. Ein großer Unterschied ist, dass Jesus den Leuten, wenn sie nicht gottgefällig wären, mit brutalen Höllenstrafen drohte. Aber das liegt vielleicht an der anderen Zeit.

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